mplayer




SYNOPSIS
       mplayer [Optionen] [Datei|URL|Playlist|-]
       mplayer [Optionen] Datei1 [spezielle Optionen] [Datei2] [spezielle
       Optionen]
       mplayer [Optionen] {Liste von Dateien und Optionen} [spezifische
       Optionen für die Optionen der Liste]
       mplayer [dvd|dvdnav]://[Titel|[Starttitel]-Endtitel] [Optionen]
       mplayer vcd://Titel[/Gerät]
       mplayer tv://[Kanal][/input_id] [Optionen]
       mplayer radio://[Kanal oder Frequenz][/capture] [Optionen]
       mplayer pvr:// [Optionen]
       mplayer dvb://[Kartennummer@]Kanal [Optionen]
       mplayer mf://[Dateimaske|@Listendatei] [Optionen für -mf] [Optionen]
       mplayer [cdda|cddb]://Titel[-Endtitel][:Geschwindigkeit][/Gerät]
       [Optionen]
       mplayer cue://Datei[:Titel] [Optionen]
       mplayer [file|mms[t]|http|http_proxy|rt[s]p|ftp|udp|unsv|smb]://
       [Benutzer:Passwort@]URL[:Port] [Optionen]
       mplayer sdp://Datei [Optionen]
       mplayer mpst://Rechnername[:Port]/URL [Optionen]
       mplayer tivo://Rechnername/[list|llist|fsid] [Optionen]
       gmplayer [Optionen] [-skin Skin]
       mencoder [Optionen] Datei [Datei|URL|-] [-o Datei | file://Datei |
       smb://[Benutzer:Passwort@]Host/Verzeichnis]
       mencoder Optionen Datei1 [spezielle Optionen] [Datei2] [spezielle
       Optionen]


BESCHREIBUNG
       mplayer  ist  ein  Movie-Player  für Linux (der auch auf vielen anderen
       Plattformen und  CPU-Architekturen  läuft,  siehe  Dokumentation).   Er
       spielt  die meisten Dateien in den Formaten MPEG/VOB, AVI, ASF/WMA/WMV,
       RM, QT/MOV/MP4, OGG/OGM, MKV VIVO, FLI, NuppelVideo, yuv4mpeg, FILM und
       RoQ  ab,  unterstützt  von  vielen  eingebauten und binären Codecs.  Es
       können Video-CDs, Super-VCDs, DVDs, 3ivx-, DivX 3/4/5- und  sogar  WMV-
       Filme angeschaut werden.

       MPlayer  unterstützt  eine  große  Auswahl  an Video- und Audioausgabe-
       treibern.  Er funktioniert mit X11, XV, DGA,  OpenGL,  SVGAlib,  fbdev,
       AAlib,  libcaca, DirectFB, Quartz und Mac OS X CoreVideo, du kannst ihn
       aber auch mit GGI, SDL (und damit allen von SDL unterstützen  Treiber),
       VESA  (mit jeder VESA-kompatiblen Grafikkarte, auch ohne X11) sowie mit
       einigen kartenspezifischen Low-Level-Treibern  (für  Matrox,  3Dfx  und
       ATI)  und  ein  paar  Hardware-MPEG-Decoderkarten  wie der Siemens DVB,
       Hauppauge PVR (IVTV), DXR2 und DXR3/Hollywood+ benutzen.   Die  meisten
       von  ihnen  unterstützen Software- oder Hardwareskalierung, so dass die
       Vollbildwiedergabe kein Problem ist.

       MPlayer verfügt über ein On-Screen-Display (OSD) für  Statusinformatio-
       nen, schöne, große, schattierte und kantengeglättete Untertitel und vi-
       suelles Feedback bei Tastatureingaben.  Europäische/ISO  8859-1,2  (Un-
       beitung),  Rotation,  Skalierung, Rauschunterdrückung (denoising), RGB/
       YUV-Konvertierung und mehr).

       gmplayer ist die Bezeichnung für  MPlayer  mit  einem  graphischen  Be-
       nutzerinterface.  Er verfügt über die gleichen Optionen wie MPlayer.

       Beispiele  zum  Gebrauch,  die  dir zu einem schnellen Start verhelfen,
       findest Du am Ende dieser Manpage.

       Siehe auch die HTML-Dokumentation!

INTERAKTIVE STEUERUNG
       MPlayer besitzt eine Kontrollfunktion,  die  befehlsgesteuert  ist  und
       sich  komplett  konfigurieren  lässt.   Die Steuerung geschieht mittels
       Tastatur, Maus, Joystick oder Fernbedienung  (funktionierende  LIRC-Un-
       terstützung vorausgesetzt).  Bei der Option -input findest du Beschrei-
       bungen, wie man diese Funktionen anpassen kann.

       Tastatursteuerung
                 <- und ->
                      Springe 10 Sekunden zurück/vor.
                 hoch und runter
                      Springe 1 Minute vor/zurück.
                 BildHoch und BildRunter (bzw. PGUP/PGDOWN)
                      Springe 10 Minuten vor/zurück.
                 [ und ]
                      Verringert/erhöht die Abspielgeschwindigkeit um 10%.
                 { und }
                      Halbiert/verdoppelt die Abspielgeschwindigkeit.
                 Löschen (Backspace)
                      Setzt die Abspielgeschwindigkeit zurück.
                 < und >
                      zurück/vor in der Playlist
                 Eingabetaste
                      nächster Eintrag der Playlist, auch über das  Ende  hin-
                      aus.
                 Pos1 und Ende
                      nächster/voriger  Eintrag  des  Wiedergabebaums  der ak-
                      tuellen Liste
                 INS und DEL
                      nächste/vorige alternative Quelle
                 p / LEERTASTE
                      Wiedergabe pausieren (erneutes Drücken  unterbricht  die
                      Pause).
                 .
                      Einen Schritt vorwärts.  Einmaliges Drücken pausiert die
                      Wiedergabe, jedes weitere wird einen Frame abspielen und
                      die  Wiedergabe  erneut anhalten (jede andere Taste hebt
                      die Pause auf).
                 q / ESC
                      Stoppt die Wiedergabe und beendet MPlayer.
                 + und -
                      Wechselt zwischen den verfügbaren MPEG-Programmen.
                 f
                      Ändert Vollbild-Wiedergabe (ein/aus, siehe auch -fs).
                 T
                      Ändert   Stay-on-top-Eigenschaft  (ein/aus,  siehe  auch
                      -fs).
                 w und e
                      Verringert/erhöht den Panscan-Bereich.
                 o
                      Wechselt  zwischen  OSD-Anzeigen:  keine   /   Suche   /
                      Suche+Zeit / Suche+Zeit+Gesamtzeit.
                 d
                      Wechselt  zwischen  verschiedenen Framedropping-Einstel-
                      lungen:  keine / überspringe Display /  überspringe  De-
                      codierung (siehe auch -framedrop und -hardframedrop).
                 v
                      Ändert Sichtbarkeit der Untertitel (aus/ein).
                 j
                      Wechselt durch die verfügbaren Untertitel.
                 F
                      Ändert die Anzeige der "erzwungenen Untertitel".
                 a
                      Ändert  die Positionierung der Untertitel: oben / mittig
                      / unten.
                 x und z
                      Passt die Untertitel-Anzeige um +/- 0.1 Sekunde an.
                 r und t
                      Bewegt die Untertitel nach oben/unten.
                 i (nur im Modus -edlout)
                      Setze Beginn oder Ende eines EDL-Sprungs und schreibe es
                      in die angegebene Datei.
                 s (nur bei -vf screenshot)
                      Mache einen Schnappschuss.
                 S (nur bei -vf screenshot)
                      Beginne/beende die Aufnahme von Schnappschüssen.
                 I
                      Zeige den Dateinamen im OSD.
                 ! und @
                      Spult zum Anfang des vorigen/nächsten Kapitels.
                 D (nur bei -vo xvmc, -vf yadif, -vf kerndeint)
                      Aktiviere/deaktiviere Deinterlacer.

              (Die  folgenden Tasten funktionieren nur in Verbindung mit hard-
              warebeschleunigter Videoausgabe (xv,  (x)vidix,  (x)mga,  etc.),
              dem  Softwareequalizer-  (-vf eq oder -vf eq2) oder dem Farbton-
              filter (-vf hue).)

                 1 und 2
                      Passe Kontrast an.
                 3 und 4
                      Passe Helligkeit an.
                 5 und 6
                      Ändere die Größe des Wiedergabefensters auf das doppelte
                      der Originalgröße.
                 Apfel + f
                      Ändert Vollbild-Wiedergabe (ein/aus, siehe auch -fs).
                 Apfel + [ und Apfel + ]
                      Setze Alphawert des Abspielfensters.

              (Die  folgenden  Tasten  sind  nur  gültig  bei  Benutzung   des
              Videoausgabetreibers sdl.)

              c
                   Wechsle   durch   verfügbare   Vollbildmodi.    Stelle  ur-
                   sprünglichen Modus wieder her.

              (Die folgenden Tasten sind nur für  Tastaturen  mit  Multimedia-
              Tasten gültig.)

                 PAUSE
                      Pause.
                 STOP
                      Wiedergabe anhalten und beenden.
                 ZURÜCK und VORWÄRTS
                      Im Minutenschritt zurück-/vorwärts spulen.

              (Die folgenden Tasten sind nur gültig, falls MPlayer mit GUI-Un-
              terstützung übersetzt wurde  und  haben  Vorrang  vor  den  oben
              definierten Tasten.)

                 ENTER
                      Startet Wiedergabe.
                 ESC
                      Beendet die Wiedergabe.
                 l
                      Datei laden.
                 t
                      Untertitel laden.
                 c
                      Skinbrowser öffnen.
                 p
                      Playlist öffnen.
                 r
                      Konfigurationsdialog öffnen.

              (Die  folgenden Tasten sind nur gültig, falls MPlayer mit Unter-
              stützung für TV-Karten oder DVB-Input übersetzt wurde und  haben
              Vorrang vor den oben definierten Tasten.)

                 h und k
                      Wählt vorigen/nächsten Kanal.
                 n
                      Ändert Norm (PAL/NTSC).
                 u

              Tastenfeld 5
                   Kehre zum Hauptmenü zurück.
              Tastenfeld 7
                   Kehre  zum nächsten Menü zurück (Vorzug erhält Kapitel->Ti-
                   tel->Ursprung, in dieser Reihenfolge).
              Tastenfeld ENTER
                   Bestätige die Auswahl.

              (Die folgenden Tasten sind nur gültig, falls  Unterstützung  für
              Videotext  bei der Compilierung aktiviert wurde: Sie werden ver-
              wendet, um TV-Videotext zu steuern.)

              X    Schaltet Videotext an/aus.
              Q und W
                   Gehe zur nächsten/vorigen Videotextseite.


              Maussteuerung
                     Maustaste 3 und Maustaste 4
                          Spule 1 Minute zurück/vor.
                     Tasten 5 und 6
                          Verringert/erhöht die Lautstärke.

              Joysticksteuerung
                     links und rechts
                          Spule 10 Sekunden zurück/vor.
                     hoch und runter
                          Spule 1 Minute vor/zurück.
                     Knopf 1
                          Pause.
                     Knopf 2
                          Zwischen  OSD-Zuständen  wechseln:  aus  /  Suche  /
                          Suche+Zeit / Suche+Zeit+Gesamtzeit.
                     Knopf 3 und 4
                          Verringert/erhöht die Lautstärke.

ZUM UMGANG MIT MPLAYER
       Jede  Option 'flag' kennt ein Gegenstück, 'noflag'.  Beispielsweise ist
       die Option '-fs' das Gegenstück zu '-nofs'.

       Wenn eine Option als (nur bei XXX)-markiert ist, wird diese nur in Kom-
       bination  mit  der XXX-Option funktionieren oder wenn XXX einkompiliert
       wurde.

       HINWEIS: Der Unteroptionsparser (z.B. für -ao pcm Unteroptionen) unter-
       stützt  eine  spezielle  Methode zum Escapen von Zeichenketten, die für
       externe GUIs gedacht ist.
       Das Format ist folgendermaßen:
       %n%Zeichenkette_der_Länge_n
       BEISPIELE:
       mplayer -ao pcm:file=%10%C:test.wav test.avi
       Oder in einem Skript:
       '1' oder 'true' zuweist, deaktiviert werden sie mit 'no' oder '0'  oder
       'false'.  Auch Suboptionen können in dieser Art angegeben werden.


       Du  kannst auch dateispezifische Konfigurationsdateien schreiben.  Wenn
       du für eine Datei namens 'movie.avi' eine Konfigurationsdatei schreiben
       möchtest,  dann  nenne  diese Datei 'movie.avi.conf' mit den für diesen
       Film relevanten Optionen und speichere die Datei  in  ~/.mplayer/.   Du
       kannst die Konfigurationsdatei auch im selben Verzeichnis wie die Datei
       ablegen, die abgespielt  werden  soll,  solange  du  die  Option  -use-
       filedir-conf  verwendest (entweder auf der Kommandozeile oder in deiner
       globalen Konfigurationsdatei).

       BEISPIEL FÜR DIE MPLAYER-KONFIGURATIONSDATEI:

       # Benutze in der Voreinstellung den Matrox-Treiber
       vo=xmga
       # Ich stehe darauf, beim Zusehen einen Handstand zu machen.
       flip=yes
       # Decodiere/encodiere mehrere Dateien im PNG-Format,
       # beginne mit mf://Dateimaske.
       mf=type=png:fps=25
       # Unheimliche Negativbilder sind cool.
       vf=eq2=1.0:-0.8

       BEISPIEL FÜR DIE MENCODER-KONFIGURATIONSDATEI:

       # Sorge dafür, dass MEncoder in eine Standarddatei
       schreibt.
       o=encodiert.avi
       # Die nächsten vier Zeilen bewirken, dass mencoder tv:// sofort mit der
       Aufnahme beginnt.
       oac=pcm=yes
       ovc=lavc=yes
       lavcopts=vcodec=mjpeg
       tv=driver=v4l2:input=1:width=768:height=576:device=/dev/video0:audiorate=48000
       # eine Menge komplexerer Encodierungsoptionen
       lavcopts=vcodec=mpeg4:autoaspect=1
       lameopts=aq=2:vbr=4
       ovc=lavc=1
       oac=lavc=1
       passlogfile=pass1stats.log
       noautoexpand=1
       subfont-autoscale=3
       subfont-osd-scale=6
       subfont-text-scale=4
       subalign=2
       subpos=96
       spuaa=20

PROFILE
       Um die Arbeit mit verschiedenen Konfigurationsprofilen zu  erleichtern,
       lavcopts=vcodec=mpeg4:vbitrate=1200

       [mpeg4-hq]
       profile-desc="HQ MPEG4-Encodierung"
       profile=mpeg4
       lavcopts=mbd=2:trell=yes:v4mv=yes

ALLGEMEINE OPTIONEN
       -codecs-file <Dateiname> (siehe auch -afm, -ac, -vfm, -vc)
              Überschreibe  den  Standardsuchpfad  und  benutze die angegebene
              Datei anstelle der systemweit installierten oder der eingebauten
              codecs.conf.

       -include <Konfigurationsdatei>
              Gib eine Konfigurationsdatei an, die nach den Standardkonfigura-
              tionsdateien eingelesen werden soll.

       -list-options
              Gibt alle verfügbaren Optionen aus.

       -msgcharset <Zeichensatz>
              Konvertiere  Konsolenausgaben  in  den  angegebenen  Zeichensatz
              (Standard:  automatische  Erkennung).   Der  Text wird diejenige
              Codierung  haben,  die  mit   der   configure-Option   --charset
              angegeben  wurde.   Setze  dies  auf  "noconv", um jegliche Kon-
              vertierung zu deaktivieren (z.B. bei Problemen mit iconv).
              ANMERKUNG: Diese Option tritt  nach  dem  Einlesen  der  Komman-
              dozeile  in  Kraft.   Die Umgebungsvariable MPLAYER_CHARSET kann
              dir helfen, fehlerhafte erste Zeilen der Ausgabe loszuwerden.

       -msglevel <all=<Level>:<Modul>=<Level>:...>
              Steuert die Ausführlichkeit der Ausgabe für jedes einzelne  Mod-
              ul.  Das 'all'-Modul steuert alle nicht explizit auf der Komman-
              dozeile angegebenen Module.  Siehe  '-msglevel  help'  für  eine
              Liste der verfügbaren Module.
              ANMERKUNG: Manche Meldungen werden ausgegeben, bevor die Komman-
              dozeile eingelesen wird, und bleiben  daher  von  -msglevel  un-
              berührt.   Um  diese  Meldungen  zu  kontrollieren, musst du die
              Umgebungsvariable MPLAYER_VERBOSE verwenden, für  Details  siehe
              deren Beschreibung unten.
              Verfügbare Levels:
                 -1   Absolute Stille
                 0    Nur fatale Fehlermeldungen
                 1    Fehlermeldungen
                 2    Warnmeldungen
                 3    Kurze Hinweise
                 4    Informationen
                 5    Statusmeldungen (Standard)
                 6    Ausführliche Meldungen
                 7    Debuglevel 2
                 8    Debuglevel 3
                 9    Debuglevel 4

              tem einfrieren.

       -profile <Profil1,Profil2,...>
              Benutze  eins  (oder  mehrere) der angegebenen Profile, -profile
              help gibt eine Liste der definierten Profile aus.

       -really-quiet (siehe auch -quiet)
              Zeige noch weniger Ausgaben und Statusmeldungen an als mit -qui-
              et.  Verhindert außerdem Dialoge mit Fehlermeldungen in der GUI.

       -show-profile <Profil>
              Zeige eine Beschreibung und den Inhalt eines Profils an.

       -use-filedir-conf
              Schaue nach einer dateispezifischen Konfigurationsdatei im  sel-
              ben Verzeichnis wie die Datei, die abgespielt wird.
              WARNUNG:  Kann  gefährlich  sein  beim  Abspielen von nicht-ver-
              trauenswürdigen Medien.

       -v
              Erhöht die Ausführlichkeit der Ausgaben um eine Stufe für  jedes
              -v auf der Kommandozeile.

PLAYER-SPEZIFISCHE OPTIONEN (NUR FÜR MPLAYER)
       -autoq <Qualität> (zusammen mit -vf [s]pp)
              Ändert  dynamisch das Qualitätslevel (der Nachbearbeitung (Post-
              processing)), je nachdem, wieviel CPU-Zeit gerade frei ist.  Das
              angegebene  Level  ist  das maximal verwendete Level.  Normaler-
              weise kannst du eine große Zahl wählen.  Um  dieses  Feature  zu
              benutzen, muss -vf [s]pp ohne Parameter aufgerufen werden.

       -autosync <Faktor>
              Ändert  die  Schrittweise  der A/V-Synchronisation basierend auf
              den Messungen der Audioverzögerung.  Mit -autosync 0, dem  Stan-
              dardwert,  wird  das  Bildtiming  nur  auf  der  gemessenen  Au-
              dioverzögerung basieren.  Angeben von -autosync 1 wird das  gle-
              iche  tun,  den  A/V-Synchronisationsalgorithmus  jedoch  leicht
              verändern.  Bei einem Film mit nicht gleichbleibender Framerate,
              der  mit -nosound problemlos abgespielt wird, kann -autosync mit
              einem Wert größer 1 helfen.   Je  höher  der  Wert,  desto  mehr
              ähnelt  das  Verhalten  dem von -nosound.  -autosync 30 kann bei
              Problemen helfen, die bei  Audiotreibern  entstehen,  die  keine
              perfekt  funktionierende  Messung der Audioverzögerung zulassen.
              Falls große A/V-Synchronisationsunterschiede  auftreten,  dauert
              es  mit  mit  diesem Wert meist nur eine oder zwei Sekunden, bis
              die  A/V-Synchronisation   wieder   in   Ordnung   ist.    Diese
              Verzögerung   bei  der  Reaktion  auf  abrupte  A/V-Synchronisa-
              tionsänderungen sollte  bei  allen  Sound-Treibern  der  einzige
              Nebeneffekt dieser Option sein.

       -benchmark
              Gibt am Ende einige Statistiken über die CPU-Auslastung und aus-

       -nocolorkey
              Schaltet die Wahl des Farbwertes ab.   Wird  nur  von  folgenden
              Videoausgabetreibern  unterstützt:  cvidix,  fbdev,  svga, vesa,
              winvidix, xmga, xvidix, xover, xv (siehe -vo xv:ck), xvmc (siehe
              -vo xv:ck) und directx.

       -correct-pts (experimentell)
              Lässt  mplayer  in  einen experimentellen Modus wechseln, in dem
              Zeitstempel für Videoframes anders berechnet werden und  in  dem
              Filter,  die  neue Frames hinzufügen oder Zeitstempel verändern,
              unterstützt werden.  Die genaueren Zeitstempel können  beispiel-
              sweise  sichtbar sein bei der Wiedergabe von Untertiteln mit der
              Option -ass, wenn die Untertitel  zu  Szenenwechseln  geschehen.
              Ohne  -correct-pts  wird das Timing für Untertitel normalerweise
              um ein paar Frames verschoben sein.  Diese  Option  funktioniert
              mit einigen Demuxern und Codecs nicht richtig.

       -crash-debug (DEBUG-CODE)
              Führt  bei  einem Absturz oder SIGTRAP automatisch gdb aus.  Un-
              terstützung hierfür muss einkompiliert sein durch Ausführung von
              'configure' mit --enable-crash-debug.

       -doubleclick-time
              Zeit  in  Millisekunden, um zwei aufeinander folgende Mausklicks
              als Doppelklick zu erkennen (Standard: 300).  Setze dies auf  0,
              um deinen Window-Manager entscheiden zu lassen, was ein Doppelk-
              lick ist (nur bei -vo directx).
              ANMERKUNG: Du wirst leicht unterschiedliches Verhalten  erleben,
              je nach dem, ob du MOUSE_BTN0_DBL oder MOUSE_BTN0-MOUSE_BTN0_DBL
              bindest.

       -edlout <Dateiname>
              Erstellt eine neue Datei und schreibt EDL (edit  decision  list)
              -Markierungen  hinein.   Während  der  Wiedergabe drückt der Be-
              nutzer 'i', um Beginn oder Ende eines Blocks,  der  übersprungen
              werden soll, zu markieren.  Damit erhält  er eine Ausgangsbasis,
              die   er   an   seine   Bedürfnisse   anpassen   kann.     Siehe
              http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/edl.html für Details.

       -enqueue (nur beim GUI)
              Hänge  die  auf  der  Kommandozeile  angegebenen  Dateien an die
              Playlist an, anstatt sie sofort abzuspielen.

       -fixed-vo
              Erzwingt dasselbe Videosystem  für  mehrere  Dateien  (einmalige
              Initialisierung  für  alle  Dateien).   Dementsprechend wird für
              alle Dateien nur ein Fenster geöffnet.   Momentan  funktionieren
              die  folgenden  Treiber  mit -fixed-vo: gl, gl2, mga, svga, x11,
              xmga, xv, xvidix und dfbmga.

       -framedrop (siehe auch -hardframedrop)
              Verwirft einige Frames, ohne sie anzuzeigen,  um  auf  langsamen
              Noch rabiateres Verwerfen von Frames (verhindert evtl.  korrekte
              Decodierung).  Führt zu Bildstörungen!

       -identify
              Kurzschreibweise für -msglevel identify=4.  Zeigt Dateiparameter
              in einem einfach einzulesenden Format an.  Gibt außerdem detail-
              liertere Informationen über IDs und die Sprachen von Untertiteln
              und Audiospuren.  In manchen Fällen erhältst du mehr Informatio-
              nen durch Benutzung von -msglevel identify=6.  Zum Beispiel lis-
              tet es für eine DVD die zeitliche Länge jedes Titels  sowie  die
              Disc-ID.  Das Wrapper-Script TOOLS/midentify unterdrückt die an-
              deren Ausgaben von MPlayer und führt (hoffentlich)  Shell-Escap-
              ing für die Dateinamen aus.

       -idle (siehe auch -slave)
              MPlayer  wartet nichtstuend anstatt zu beenden, wenn keine Datei
              abzuspielen ist.  Hauptsächlich für den Slave-Modus nützlich, in
              dem MPlayer durch Eingabekommandos gesteuert werden kann.

       -input <Kommandos>
              Diese  Option kann benutzt werden, um bestimmte Teile von MPlay-
              ers Eingabesystem zu konfigurieren.  Pfadangaben sind relativ zu
              ~/.mplayer/.
              ANMERKUNG:  Automatische Wiederholung (autorepeat) wird momentan
              nur von Joysticks unterstützt.

              Die verfügbaren Kommandos lauten:

                 conf=<Dateiname>
                      Gib eine andere Konfigurationsdatei  als  die  Standard-
                      datei  ~/.mplayer/input.conf  an.   Wenn  kein  Pfadname
                      angegeben   wird,   dann   wird   ~/.mplayer/<Dateiname>
                      angenommen.
                 ar-delay
                      Zeit in Millisekunden, bevor ein Tastendruck automatisch
                      wiederholt wird (0 deaktiviert dies).
                 ar-rate
                      Anzahl der  Tastendrücke  pro  Sekunde  bei  automatisch
                      wiederholtem Drücken der Tasten (0 deaktiviert dies).
                 keylist
                      Zeigt alle Tastennamen an, die mit Kommandos belegt wer-
                      den können.
                 cmdlist
                      Zeigt alle Kommandos an, die zugewiesen werden können.
                 js-dev
                      Gibt das zu benutzende Joystickgerät an (Standard: /dev/
                      input/js0).
                 file=<Datei>
                      Liest  Kommandos aus der angegeben Datei.  Ist mit einem
                      FIFO am sinnvollsten.
                      ANMERKUNG: Falls die  angegebene  Datei  ein  FIFO  ist,
                      öffnet  MPlayer beide Enden, so dass mehrere 'echo "seek

       -lircconf <Dateiname> (nur bei LIRC)
              Gibt eine Konfigurationsdatei für LIRC an (Standard: ~/.lircrc).

       -list-properties
              Gibt eine Liste der verfügbaren Eigenschaften aus.

       -loop <Anzahl>
              Wiederholt die Wiedergabe <Anzahl>  mal.   0  bedeutet  ständige
              Wiederholung.

       -menu  Aktiviere das OSD-Menü.

       -menu-cfg <Dateiname>
              Benutze eine andere menu.conf.

       -menu-chroot <Pfad> (nur bei OSD-Menü)
              Chroot  auf das angegebene Verzeichnis für den Datei-Auswahldia-
              log

              BEISPIEL:
                 -menu-chroot=/home
                      Wird den  Datei-Auswahldialog  auf  /home  und  darunter
                      beschränken  (z.B. wird kein Zugriff auf / möglich sein,
                      auf /home/benutzer_name jedoch schon).

       -menu-keepdir (nur bei OSD-Menü)
              Der Datei-Browser  startet  von  der  zuletzt  bekannten  Stelle
              anstatt dem aktuellen Verzeichnis.

       -menu-root <Wert>
              Gib das Hauptmenü an.

       -menu-startup
              Zeige das Hauptmenü beim Start von MPlayer.

       -mouse-movements
              Erlaube   MPlayer,   Mauszeiger-Events  zu  empfangen,  die  vom
              Videoausgabetreiber gesendet werden  (momentan  werden  nur  die
              Derivate  von  X11 unterstützt).  Nötig, um in DVD-Menüs Schalt-
              flächen auszuwählen.

       -noconsolecontrols
              Für  Ereignisse  wird  von  MPlayer  nicht  die  Standardeingabe
              (stdin)  verwendet.   Das  ist nützlich beim Lesen von Daten von
              der Standardeingabe.  Diese Option wird  automatisch  aktiviert,
              wenn - auf der Kommandozeile gefunden wird.  Es gibt auch Situa-
              tionen, in denen du sie manuell setzen musst, z.B. wenn du /dev/
              stdin  (oder das Äquivalent auf deinem System) öffnest, stdin in
              einer Playlist öffnest,  oder  vorhast,  irgendwann  später  von
              stdin via loadfile oder loadlist Slave-Kommandos zu lesen.

       -nojoystick
              nutzlos mit modernen Linuxkernels, die für Desktopbenutzung kon-
              figuriert  sind, da diese den Prozess bei normal zeitgesteuerten
              Pausen schon mit ähnlicher Genauigkeit aufwecken.

       -playing-msg <Zeichenkette>
              Gibt vor Beginn der Wiedergabe eine Zeichenkette aus.   Folgende
              Erweiterungen werden unterstützt:

                 ${NAME}
                      Erweitere um den Wert der Eigenschaft NAME.

                 $(NAME:TEXT)
                      Erweitere  TEXT nur, wenn die Eigenschaft NAME verfügbar
                      ist.

       -playlist <Dateiname>
              Spiele die in der Datei angegebenen Dateien ab (eine  Datei  pro
              Zeile, oder eine Datei im Winamp-, SMIL- oder ASX-Format).
              Anmerkung:  Diese  Option  wird als ein Eintrag gesehen, so dass
              alle Optionen  danach  nur  auf  die  Elemente  dieser  Playlist
              angewendet werden.
              FIXME:  Dies muss noch genauer angegeben und ordentlich dokumen-
              tiert werden.

       -rtc-device <Gerät>
              Benutze das angegebene Gerät als Echtzeituhr.

       -shuffle
              Spielt die Dateien in zufälliger Reihenfolge ab.

       -skin <Name> (nur mit GUI)
              Lädt eine Oberfläche (skin) aus dem angegebenen Verzeichnis, das
              sich  in einem der beiden Standardoberflächenverzeichnisse /usr/
              local/share/mplayer/skins/ und ~/.mplayer/skins/ befindet.

              BEISPIEL:
                 -skin fittyfene
                      Probiert zuerst /usr/local/share/mplayer/skins/fittyfene
                      und anschließend ~/.mplayer/skins/fittyfene.

       -slave (siehe auch -input)
              Diese  Option  aktiviert  den Slave-Modus, der dazu gedacht ist,
              MPlayer von anderen Programmen aus  zu  steuern.   Anstatt  Tas-
              tatureingaben  abzufangen, liest MPlayer durch Zeilenumbruchsze-
              ichen (\n) getrennte Kommandos von stdin.
              ANMERKUNG: Siehe -input cmdlist für eine Liste der Slave-Komman-
              dos und DOCS/tech/slave.txt (englisch) für deren Beschreibung.

       -softsleep
              Steuert  die Zeit für Frames, indem wiederholt die aktuelle Zeit
              abgefragt wird, anstatt den Kernel anzuweisen, MPlayer  bei  der
              angegebenen  Zeit  aufzuwecken.   Nützlich,  wenn  der Zeitgeber
              deutet  (laute Passagen werden leiser und umgekehrt).  Diese Op-
              tion zeigt nur Wirkung, wenn im AC-3-Stream die  Range  Compres-
              sion Information vorhanden ist (Standard: 1).

       -aid <ID> (siehe auch -alang)
              Gibt  die  zu verwendende Audiospur an (MPEG: 0-31 AVI/OGM: 1-99
              ASF/RM: 0-127 VOB(LPCM):  160-191  MPEG-TS:  17-8190).   MPlayer
              gibt  alle  verwendbaren Audio-IDs aus, wenn er im ausführlichen
              Modus (-v) gestartet wird.  Beim Abspielen eines MPEG-TS-Streams
              wählt  MPlayer/MEncoder das erste Programm (falls vorhanden) mit
              der gewählten Audiospur.

       -alang <Sprachcode[,Sprachcode,...]> (siehe auch -aid)
              Gibt eine Prioritätenliste der  abzuspielenden  Audiospuren  an.
              Verschiedene Containerformate verwenden unterschiedliche Länder-
              codes.  DVDs benutzen den zweibuchstabigen ISO 639-1-Sprachcode,
              Matroska,  MPEG-TS  und  NUT  benutzen  den dreibuchstabigen ISO
              639-2-Sprachcode, während OGM einen formlosen Bezeichner verwen-
              det.   MPlayer  gibt  alle  vorhandenen Sprachen aus, wenn er im
              ausführlichen Modus (-v) gestartet wird.

              BEISPIEL:
                 mplayer dvd://1 -alang hu,en
                      Wählt die ungarische Sprachspur einer DVD und wählt  die
                      englische, wenn Ungarisch nicht verfügbar ist.
                 mplayer -alang jpn example.mkv
                      Spielt eine Matroskadatei auf japanisch ab.

       -audio-demuxer <+Name> (nur bei -audiofile)
              Erzwingt  den Audiodemuxertyp für -audiofile.  Setze ein '+' vor
              den Namen, um den  Demuxer  zu  erzwingen,  dann  werden  einige
              Überprüfungen  nicht durchgeführt!  Gib den Demuxernamen an, wie
              er von -audio-demuxer help angezeigt wird.  Zur Rückwärtskompat-
              ibilität  wird  auch  die  Demuxer-ID,  wie  sie  in subreader.h
              definiert wird, akzeptiert.  -audio-demuxer audio  oder  -audio-
              demuxer 17 erzwingt das Abspielen als MP3.

       -audiofile <Dateiname>
              Spielt Audio aus einer externen Datei (WAV, MP3 oder Ogg Vorbis)
              zu einem Film ab.

       -audiofile-cache <kBytes>
              Aktiviert das Zwischenspeichern  des  von  -audiofile  benutzten
              Streams; benutzt dafür die angegebene Menge Speicher.

       -reuse-socket (nur bei udp://)
              Erlaubt, dass ein Socket von einem anderen Prozess wiederverwen-
              det wird, sobald es geschlossen wird.

       -bandwidth <Wert> (nur bei Netzwerk)
              Gibt die maximal zu benutzende Bandbreite für  Netzwerkstreaming
              an  (bei  Servern,  die Streams in verschiedenen Bitraten senden

       -cache-min <Prozent>
              Die Wiedergabe startet, wenn der  Cache  bis  zu  <Prozent>  der
              Gesamtgröße gefüllt ist.

       -cache-seek-min <Prozent>
              Falls  ein  Sprung  zu einer Position nicht weiter als <Prozent>
              der Cachegröße von der aktuellen Position gemacht  wird,  wartet
              MPlayer  bis  der  Cache  zu  dieser Stelle gefüllt ist, anstatt
              einen Sprung im Datenstrom zu machen (Standard: 50).

       -cdda <Option1:Option2> (nur bei CDDA)
              Diese Option kann benutzt werden,  um  die  CD-Audio-Auslesefea-
              tures  von MPlayer zu verfeinern.  sp 1 Vorhandene Optionen sind
              folgende:

                 speed=<Wert>
                      Setzt die CD-Umdrehungsgeschwindigkeit.

                 paranoia=<0-2>
                      Setzt den Paranoia-Wert.
                         0: deaktiviert Fehlererkennung (Standard)
                         1: nur Überlappungstest
                         2: komplette Datenkorrektur und -überprüfung

                 generic-dev=<Wert>
                      Benutzt das angegebene generische SCSI-Gerät.

                 sector-size=<Wert>
                      Setzt die atomare Lesegröße.

                 overlap=<Wert>
                      Erzwingt eine minimal zu durchsuchende  Überlappung  bei
                      der Datenüberprüfung von <Wert> Sektoren.

                 toc-bias
                      Nimm  an, dass der Startoffset von Spur 1, wie er in der
                      TOC steht, als LBA 0 adressiert wird.   Einige  Toshiba-
                      Laufwerke  benötigen  diese  Option,  um die Spurgrenzen
                      richtig zu erkennen.

                 toc-offset=<Wert>
                      Addiere <Wert> Sektoren zu den  ermittelten  Werten  bei
                      der Adressierung der Spuren.  Kann negativ sein.

                 (no)skip
                      Akzeptiere (niemals) nicht perfekte Datenrekonstruktion.

       -cdrom-device <Pfad zum Gerät>
              Gibt das CD-ROM-Gerät an (Standard: /dev/cdrom).

       -channels <Anzahl> (siehe auch -af channels)
              Ändere die Anzahl der  wiederzugebenden  Kanäle  (Standard:  2).

                 2    Stereo
                 4    Surround
                 6    volles 5.1

       -chapter  <Kapitel-ID>[-<ID  des letzten Kapitels>](nur dvd:// und dvd-
       nav://)
              Gibt  das  Kapitel  an, ab dem abgespielt werden soll.  Optional
              kann angegeben werden, nach welchem Kapitel  mit  dem  Abspielen
              aufgehört werden soll (Standard: 1).

       -cookies (nur bei Netzwerk)
              Sende Cookies bei HTTP-Anfragen.

       -cookies-file <Dateiname>) (nur bei Netzwerk)
              Lies  HTTP-Cookies  aus <Dateiname> und überspringe die Suche in
              den   Standardverzeichnissen    (Standard:    ~/.mozilla/    und
              ~/.netscape/).   Es wird angenommen, dass die Datei im Netscape-
              Format vorliegt.

       -delay <Sekunden>
              Audioverzögerung in Sekunden (postive  oder  negative  Fließkom-
              mazahl)
              Negative  Werte  verzögern den Ton, positive Werte verzögern das
              Video.  Beachte, dass dies das genaue Gegenteil der MEncoder-Op-
              tion -audio-delay ist.
              HINWEIS: Falls diese Option mit MEncoder benutzt wird, funktion-
              iert sie im Zusammenhang mit -ovc copy  nicht  notwendigerweise;
              benutze stattdessen -audio-delay.

       -ignore-start
              Ignoriere  die  angegebene Startzeit für Streams in AVI-Dateien.
              In MPlayer setzt dies Streamverzögerungen, die  mit  der  Option
              -audio-delay encodiert wurden, auf null.  Bei Encodierungen ver-
              hindert diese Option, dass MEncoder die  originalen  Startzeiten
              der Streams in die neue Datei überträgt; die Option -audio-delay
              ist davon nicht betroffen.  Beachte, dass MEncoder manchmal  die
              Startzeiten  von Streams automatisch anpasst, um angenommene De-
              codierungsverzögerungen zu kompensieren.  Benutze  diese  Option
              für Encodierungen daher nicht, ohne vorher zu testen.

       -demuxer <[+]Name>
              Erzwingt den Demuxertyp.  Setze ein '+' vor den Namen um den De-
              muxer zu  erzwingen,  dann  werden  einige  Überprüfungen  nicht
              durchgeführt!   Gib  den  Demuxernamen, wie er von -demuxer help
              angezeigt wird, an.  Zur Rückwärtskompatibilität wird  auch  die
              Demuxer-ID, wie in libmpdemux/demuxer.h definiert, akzeptiert.

       -dumpaudio (nur MPlayer)
              Schreibt  den  unbehandelten,  komprimierten Audiostream nach ./
              stream.dump (nützlich bei MPEG/AC-3),  in  den  meisten  anderen
              Fällen wird die resultierende Datei nicht abspielbar sein.
              ./stream.dump  (nicht  sehr  nützlich).  Falls mehr als eine der
              Optionen  -dumpaudio,  -dumpvideo  oder  -dumpstream   angegeben
              wurde, gilt nur die zuletzt angegebene.

       -dvbin <Optionen> (nur bei DVB)
              Übergibt  die  folgenden  Parameter  an  das  DVB-Inputmodul und
              überschreibt dabei die Standardeinstellungen:

                 card=<1-4>
                      Benutze Karte 1-4 (Standard: 1).
                 file=<Dateiname>
                      Weist MPlayer an, die Liste der Kanäle  aus  <Dateiname>
                      zu   lesen   Standardeinstellung   ist  ~/.mplayer/chan-
                      nels.conf.{sat,ter,cbl,atsc} (je nach Kartentyp) oder ~/
                      .mplayer/channels.conf als letzte Möglichkeit.
                 timeout=<1-30>
                      Maximale  Anzahl  Sekunden,  die benutzt werden, um eine
                      Frequenz einzustellen, bevor aufgegeben wird  (Standard:
                      30).

       -dvd-device <Pfad zum Gerät> (nur bei DVD)
              Gibt  das DVD-Gerät an (Standard: /dev/dvd).  Du kannst auch ein
              Verzeichnis angeben, das die  zuvor  direkt  von  DVD  kopierten
              Dateien enthält (z.B. von vobcopy).  Beachte, dass die Benutzung
              von -dumpstream normalerweise ein besserer Weg ist, DVD-Titel zu
              kopieren (siehe Beispiele).

       -dvd-speed <Faktor oder Geschwindigkeit in KB/s> (nur bei DVD)
              Versuche  die  DVD-Geschwindigkeit  zu  begrenzen  (Standard: 0,
              keine Änderung).  Die Grundgeschwindigkeit bei DVD ist  ungefähr
              1350KB/s,  ein  8-fach  Laufwerk  kann also mit bis zu 10800KB/s
              lesen.  Bei langsameren Geschwindigkeiten ist das Laufwerk leis-
              er, 2700KB/s sollten zum Anschauen von DVDs ausreichen und leise
              sein.  Beim Schließen setzt MPlayer die Geschwindigkeit auf  den
              Standardwert  des  Laufwerks  zurück.   Werte  kleiner  als  100
              entsprechen  Vielfachen  von   1350KB/s,   d.h.   -dvd-speed   8
              entspricht 10800KB/s (8-fach).
              ANMERKUNG:  Für  die  Änderung  der Geschwindigkeit benötigst Du
              Schreibzugriff auf das DVD-Gerät.

       -dvdangle <Winkel-ID> (nur bei DVD)
              Einige DVDs beinhalten Szenen, die aus verschiedenen Perspektiv-
              en/Winkeln  betrachtet  werden können.  Mit dieser Option kannst
              du MPlayer vorschreiben, welche Perspektive er wiedergeben  soll
              (Standard: 1).

       -edl <Dateiname>
              Aktiviert  EDL-Aktionen (Edit Decision List) während der Wieder-
              gabe.  Teile des Videos werden entsprechend  den  Einträgen  der
              angegebenen  Datei  übersprungen  und  Teile  des  Audios  stum-
              mgeschaltet.     Siehe     http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/
              edl.html für Details, wie du dieses Feature benutzen kannst.
                      Encodiere nur 100 MBytes.

       -forceidx
              Erzwingt Indexneugenerierung.  Nützlich für Dateien mit defektem
              Index  (A/V-Desynchronisation  etc.).  Das ermöglicht das Spulen
              in Dateien, in denen dies vorher nicht möglich  war.   Mit  MEn-
              coder  kann der Index permanent repariert werden (siehe Dokumen-
              tation).
              ANMERKUNG: Diese Option  funktioniert  nur,  wenn  das  zugrunde
              liegende  Medium  Spulen  unterstützt  (z.B. nicht bei Standard-
              eingabe, Pipe etc.)

       -fps <Fließkommazahl>
              Überschreibt die Framerate.  Nützlich, falls dieser Wert  falsch
              ist oder fehlt.

       -frames <Anzahl>
              Nur  die  ersten <Anzahl> Bilder werden wiedergegeben/encodiert,
              danach wird MPlayer beendet.

       -hr-mp3-seek (nur bei MP3)
              Hi-res mp3-Spulen.  Standardmäßig ist diese Option an, wenn  ein
              externes  MP3 abgespielt wird, da MPlayer an die exakte Position
              spulen muss,  um  die  A/V-Syncronisation  beizubehalten.   Kann
              langsam  sein,  vor allem dann, wenn zurückgespult wird, da dann
              erst zum Anfang gespult wird, um die genaue Stelle zu finden.

       -idx (siehe auch -forceidx)
              Erstellt den Index neu, wenn  kein  Index  gefunden  wurde,  und
              ermöglicht  somit Spulen.  Nützlich bei defekten/unvollständigen
              Downloads oder bei schlecht erstellten Dateien.
              ANMERKUNG: Diese  Option  ist  nur  nutzbar,  wenn  das  zugrun-
              deliegende  Medium  spulen unterstützt (z.B. nicht bei Standard-
              eingabe, Pipe, etc.)

       -noidx Überspringe  die  Neugenerierung   der   Indexdatei.    MEncoder
              überspringt bei dieser Option das Schreiben des Index.

       -ipv4-only-proxy (nur bei Netzwerk)
              Überspringt Proxy-Server bei IPv6-Adressen.  Für IPv4-Verbindun-
              gen wird er aber benutzt.

       -loadidx <Index-Datei>
              Die Datei, von der die von -saveidx gespeicherten Indexdaten für
              das Video gelesen werden.  Dieser Index wird zum Spulen benutzt,
              dabei wird der im AVI enthaltene Index  überschrieben.   MPlayer
              wird  nicht  verhindern,  dass du einen Index einer anderen AVI-
              Datei benutzt, aber dies wird sicherlich zu ungewünschten Resul-
              taten führen.
              ANMERKUNG:  Diese  Option  ist  veraltet,  da MPlayer nun Unter-
              stützung für OpenDML hat.

                 fps=<Wert>
                      Frames pro Sekunde bei der Ausgabe (Standard: 25)
                 type=<Wert>
                      Typ  der  Quelldateien  (mögliche Typen sind: jpeg, png,
                      tga, sgi)

       -ni (nur bei AVI)
              Erzwingt die Benutzung  des  nicht-interleaved-AVI-Parsers  (was
              die Wiedergabe einiger schlechter AVI-Dateien ermöglicht).

       -nobps (nur bei AVI)
              Benutze  nicht den durchschnittlichen Bytes/Sekunde-Wert für die
              A/V-Synchronisation.  Hilft bei einigen AVI-Dateien mit defektem
              Header.

       -noextbased
              Deaktiviert die auf Dateinamenserweiterungen basierende Demulti-
              plexerauswahl.  Wenn der Dateityp (und damit der  Demultiplexer)
              nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann (z.B. wenn die Datei
              keinen Header besitzt oder dieser nicht zuverlässig genug  ist),
              dann wird normalerweise ein Demultiplexer anhand der Dateiendung
              gewählt.   Die  inhaltsbasierte  Demultiplexerauswahl  wird  bei
              Problemen immer vorgenommen.

       -passwd <Passwort> (siehe auch -user) (nur bei Netzwerk)
              Gibt das Passwort für die HTTP-Authentifizierung an.

       -prefer-ipv4 (nur bei Netzwerk)
              Benutzt  IPv4  bei Netzwerkverbindungen.  Greift automatisch auf
              IPv6-Verbindungen zurück.

       -prefer-ipv6 (nur bei IPv6-Netzwerk)
              Benutzt IPv6 bei Netzwerkverbindungen.  Greift  automatisch  auf
              IPv4-Verbindungen zurück.

       -psprobe <Byte-Position>
              Beim  Abspielen  eines  MPEG-PS-Streams  lässt dich diese Option
              wählen, wie viele Bytes des Streams MPlayer untersuchen soll, um
              den  zu  benutzenden Videocodec zu identifizieren.  Diese Option
              ist nötig, um EVO-Dateien abzuspielen, die H264-Streams  enthal-
              ten.

       -pvr <Option1:Option2:...> (nur bei PVR)
              Diese  Option  nimmt  verschiedene  Feineinstellungen der Eigen-
              schaften für die Encodierung  des  PVR-Capture-Moduls  vor.   Es
              muss mit irgendeiner auf einem Hardware-MPEG-Encoder basierenden
              Karte verwendet werden, die vom V4L2-Treiber  unterstützt  wird.
              Die  Hauppauge WinTV PVR-150/250/350/500 und alle IVTV-basierten
              Karten sind als PVR-Capture-Karten bekannt.  Beachte,  dass  nur
              Linuxkernel  Version  2.6.18  oder höher in der Lage sind, MPEG-
              Layer durch die V4L2-Schicht zu verarbeiten.  Für das  Einfangen
              eines   MPEG-Streams   und   um   diesen   mit  MPlayer/Mencoder

                 alayer=<1-3>
                      Gib  die Encodierung des MPEG-Audio-Layers an (Standard:
                      2).

                 abitrate=<32-448>
                      Gib die Bitrate für  die  Audioencodierung  in  kbps  an
                      (Standard: 384).

                 amode=<Wert>
                      Gib  den  Modus für die Audioencodierung an.  Verfügbare
                      Preset-Werte sind 'stereo', 'joint_stereo',  'dual'  und
                      'mono' (Standard: stereo).

                 vbitrate=<Wert>
                      Gib  die  durchschnittliche  Bitrate  für  die  Videoen-
                      codierung an (Standard: 6).

                 vmode=<Wert>
                      Gib den Modus für die Videoencodierung an:
                         vbr: variable Bitrate (Standard)
                         cbr: konstante Bitrate

                 vpeak=<Wert>
                      Gib den Höchstwert für die Bitrate der  Videoencodierung
                      an (nur nützlich für VBR-Encodierung, Standard: 9.6).

                 fmt=<Wert>
                      Wähle ein MPEG-Format für die Encodierung:
                         ps:    MPEG-2 Program Stream (Standard)
                         ts:    MPEG-2 Transport Stream
                         mpeg1: MPEG-1 System Stream
                         vcd:   Video CD-kompatibler Stream
                         svcd:  Super Video CD-kompatibler Stream
                         dvd:   DVD-kompatibler Stream

       -radio <Option1:Option2:...> (Radio only)
              Diese  Optionen setzen verschiedene Parameter des Radio-Capture-
              Moduls.  Für das Radiohören mit MPlayer  benutze  'radio://<Fre-
              quenz>'  (wenn  die Option channels nicht gegeben ist) oder 'ra-
              dio://<Kanal_Nummer>' (wenn die Option channels angegeben wurde)
              als  Film-URL.   Du  kannst  dir  den  erlaubten Frequenzbereich
              anzeigen lassen, indem du MPlayer mit der Option '-v'  startest.
              Um das Aufnahme-Subsystem zu starten, benutze Žradio://<Frequenz
              oder Kanal>/capture'.   Wenn  das  Schlüsselwort  capture  nicht
              gegeben  ist, kannst du nur mit einem Line-In-Kabel Radio hören.
              Capture zu verwenden für das Anhören wird nicht empfohlen  wegen
              Synchronisationsproblemen,   was  diesen  Prozess  unkomfortabel
              macht.

              Verfügbare Optionen sind folgende:


                 freq_max=<Wert> (nur bei *BSD BT848)
                      maximal erlaubte Frequenz (Standard: 108.00)

                 channels=<Frequenz>-<Name>,<Frequenz>-<Name>,...
                      Setzt  die  Liste der Kanäle.  Benutze _ für Leerzeichen
                      in Namen (oder  spiele  mit  der  Quotierung  ;-).   Die
                      Kanalnamen  werden dann mittels OSD geschrieben, und für
                      eine Fernbedienung (siehe LIRC) werden die Slave-Komman-
                      dos  radio_step_channel  und  radio_set_channel  nutzbar
                      sein.  Falls angegeben, wird die Nummer in  einer  Film-
                      URL als Kanalposition in der Kanalliste verstanden.
                      BEISPIELE: radio://1, radio://104.4, radio_set_channel 1

                 adevice=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Name des Geräts, von  dem  der  Ton  aufgenommen  werden
                      soll.   Ohne einen solchen Namen wird die Aufnahme deak-
                      tiviert, selbst wenn das Schlüsselwort  capture  in  der
                      URL auftaucht.  Benutze dies für ALSA-Geräte in der Form
                      hw=<Karte>.<Gerät>.   Wenn  der   Gerätename   ein   '='
                      enthält, wird das Modul ALSA für die Aufnahme verwenden,
                      sonst OSS.

                 arate=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Rate in Samples pro Sekunde (Standard: 44100).
                      ANMERKUNG: Bei Verwendung von Audioaufnahme  setze  auch
                      die Option -rawaudio rate=<Wert> mit dem selben Wert wie
                      für arate.  Wenn du Probleme mit der  Tongeschwindigkeit
                      hast  (zu  schnell läuft), versuche es mit verschiedenen
                      Werten für die Rate (z.B. 48000,44100,32000,...)  abzus-
                      pielen.

                 achannels=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Anzahl der aufzunehmenden Audiokanäle.

       -rawaudio <Option1:Option2:...>
              Mit  dieser  Option  können  raw-Audiodateien abgespielt werden.
              Sie kann auch verwendet werden, um  Audio-CDs  abzuspielen,  die
              nicht  mit  44KHz 16-Bit Stereo aufgenommen wurden.  Benutze zum
              Abspielen von RAW-AC-3-Streams -rawaudio format=0x2000  -demuxer
              rawaudio.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 channels=<Wert>
                      Anzahl der Kanäle
                 rate=<Wert>
                      Rate in Samples pro Sekunde
                 samplesize=<Wert>
                      Sample-Größe in Bytes
                 format=<Wert>
                      FourCC  als Hexadezimalwert oder String-Konstante.  Ver-

                 w=<Wert>
                      Bildbreite in Pixeln
                 h=<Wert>
                      Bildhöhe in Pixeln
                 i420|yv12|yuy2|y8
                      wählt den Farbraum
                 format=<Wert>
                      Farbraum (FourCC) als Hexadezimalwert
                 size=<Wert>
                      Framegröße in Bytes

              BEISPIEL:
                 mplayer foreman.qcif -demuxer rawvideo -rawvideo qcif
                      Spielt das berühmte "foreman" Beispielvideo.
                 mplayer   sample-720x576.yuv   -demuxer   rawvideo  -rawvideo
                 w=720:h=576
                      Spielt ein raw-YUV-Beispielvideo.

       -rtsp-port
              Wird  bei  'rtsp://'-URLs benutzt, um die Portnummer des Clients
              zu erzwingen.  Diese Option kann nützlich sein, wenn  du  hinter
              einem  Router  bist und den RTSP-Stream vom Server an einen bes-
              timmten Client weiterleiten möchtest.

       -rtsp-destination
              Wird zusammen mit 'rtsp://'-DLLs benutzt, um zu erzwingen,  dass
              die  Ziel-IP-Adresse  gebunden wird.  Diese Option kann nützlich
              sein bei einem RTSP-Server, der RTP-Pakete nicht an die richtige
              Schnittstelle  schickt.   Wenn die Verbindung zu dem RTSP-Server
              fehlschlägt, benutze -v, um zu sehen, welche IP-Adresse  MPlayer
              zu  binden  versucht.   Versuche,  die Adresse zu erzwingen, die
              deinem Computer zugewiesen wurde.

       -rtsp-stream-over-tcp (nur bei LIVE555 und NEMESI)
              Kann zusammen mit 'rtsp://'-URLs verwendet werden, um anzugeben,
              dass  die daraus resultierenden eingehenden RTP- und RTCP-Pakete
              per TCP übertragen werden (mit der gleichen  TCP-Verbindung  wie
              RTSP).   Diese  Option  kann  hilfreich  sein, wenn deine Inter-
              netverbindung  eingehende  UDP-Pakete  nicht  durchlässt  (siehe
              http://www.live555.com/mplayer/).

       -saveidx <Dateiname>
              Erzwingt  Neugenerierung  des  Index  und  schreibt den Index in
              <Dateiname>.  Funktioniert momentan nur mit AVI-Dateien.
              ANMERKUNG: Diese Option ist veraltet, da MPlayer nun OpenDML un-
              terstützt.

       -sb <Byteposition> (siehe auch -ss)
              Springt  an  die  Byteposition.  Nützlich beim Abspielen von CD-
              ROM-Abbildern / .VOB-Dateien mit Müll am Anfang.

       -speed <0.01-100>
       -ss <Zeit> (siehe auch -sb)
              Springt zu der angegebenen Zeitposition.

              BEISPIELE:
                 -ss 56
                      Springt zu 56 Sekunden.
                 -ss 01:10:00
                      Springt zu 1 Stunde 10 Minuten.

       -tskeepbroken
              Sorgt  dafür, dass MPlayer solche TS-Pakete, die als unbrauchbar
              markiert wurden, nicht ignoriert.  Diese  Option  wird  manchmal
              gebraucht, um korrupte MPEG-TS-Dateien abzuspielen.

       -tsprobe <Byteposition>
              Beim Abspielen eines MPEG-TS-Streams kannst du mit dieser Option
              auswählen, wie viele Bytes MPlayer nach den  gewünschten  Audio-
              und Video-IDs durchsuchen soll.

       -tsprog <1-65534>
              Beim Abspielen eines MPEG-TS-Streams kann mit dieser Option aus-
              gewählt werden, welches Programm  (falls  vorhanden)  abgespielt
              werden  soll.  Kann in Verbindung mit -vid und -aid benutzt wer-
              den.

       -tv <Option1:Option2:...> (nur bei TV/PVR)
              Diese Option steuert verschiedene Einstellungen des  TV-Empfang-
              Moduls.   Um  mit  MPlayer  fernzusehen,  benutze  die  Optionen
              'tv://' oder 'tv://<Kanalnummer>' oder sogar  'tv://<Kanalname>'
              (siehe  unten  die Option channels für die Kanalnamen) als Film-
              URL.  Du kannst auch 'tv:///<input_id>' verwenden, um ein  Video
              vom Composite- oder S-Video-Eingang zu schauen (siehe Option in-
              put für Details).

              Verfügbare Optionen:

                 noaudio
                      kein Sound

                 automute=<0-255> (nur bei v4l und v4l2)
                      Wenn die vom Gerät gemeldete Signalstärke  geringer  ist
                      als  dieser  Wert, werden Ton und Video stummgeschaltet.
                      In den  meisten  Fällen  wird  automute=100  ausreichen.
                      Standardwert ist 0 (automute deaktiviert).

                 driver=<Wert>
                      Siehe -tv driver=help für eine Liste eincompilierter TV-
                      Eingabetreiber.  mögliche Werte: dummy, v4l,  v4l2,  bs-
                      dbt848 (Standard: automatische Erkennung)

                 device=<Wert>
                      Gibt  ein  anderes  TV-Gerät  als  /dev/video0  an.  AN-

                 outfmt=<Wert>
                      Gibt das Ausgabeformat des Tuners mit einer  Voreinstel-
                      lung des V4L-Treibers (yv12, rgb32, rgb24, rgb16, rgb15,
                      uyvy, yuy2, i420) oder ein  frei  wählbares  Format  als
                      hexadezimalen  Wert  an.   Angabe  von outfm=help listet
                      alle wählbaren Formate.

                 width=<Wert>
                      Breite des Ausgabefensters

                 height=<Wert>
                      Höhe des Ausgabefensters

                 fps=<Wert>
                      Framerate, mit der das Video  aufgenommen  wird  (Bilder
                      pro Sekunde, frames per second).

                 buffersize=<Wert>
                      Maximalgröße des Capture-Puffers in Megabytes (Standard:
                      dynamisch)

                 norm=<Wert>
                      Für bsdbt848 und v4l sind die Normen PAL, SECAM und NTSC
                      verfügbar.  Für v4l2 siehe Option normid und die Ausgabe
                      von MPlayer für eine Liste der verfügbaren TV-Normen.

                 normid=<Wert> (nur bei V4L2)
                      Setzt die TV-Norm auf die angegebene numerische ID.  Die
                      TV-Norm hängt von der Videokarte ab.  Siehe MPlayer-Out-
                      put für eine Liste der verfügbaren TV-Normen.

                 channel=<Wert>
                      Setzt den Tuner auf Kanal <Wert>.

                 chanlist=<Wert>
                      Werte:  europe-east,  europe-west,  us-bcast,  us-cable,
                      etc.

                 channels=<Kanal>-<Name>,<Kanal>-<Name>,...
                      Setzt  Namen  für  Kanäle.  ANMERKUNG: Wenn <Kanal> eine
                      Ganzzahl größer als 1000 ist, wird sie als Frequenz  (in
                      kHz) behandelt, ansonsten als Kanalname aus der Frequen-
                      ztabelle.
                      Benutze '_' anstelle von  Leerzeichen  bei  Namen  (oder
                      spiele mit der Shellquotierung rum ;-).  Die Sendernamen
                      werden dann per OSD angezeigt, und  die  Slave-Kommandos
                      tv_step_channel, tv_set_channel und tv_last_channel wer-
                      den per Fernbedienung benutzbar sein (siehe LIRC).  Kann
                      nicht  zusammen mit dem frequency-Parameter benutzt wer-
                      den.
                      ANMERKUNG: Die Sendernummer wird dann die  Position  des
                      Eintrags  in der 'channels'-Liste sein, mit 1 beginnend.
                      Benutze ALSA für Capturing.

                 amode=<0-3>
                      Wählt einen Audiomodus:
                         0: Mono
                         1: Stereo
                         2: Sprache 1
                         3: Sprache 2

                 forcechan=<1-2>
                      Normalerweise wird  die  Anzahl  der  aufgenommenen  Au-
                      diokanäle automatisch durch Ermitteln des Audiomodus der
                      TV-Karte festgelegt.  Mit dieser Option kann Stereo/Mono
                      unabhängig  von  dem  von V4L zurückgegebenen Audiomodus
                      erzwungen werden.  Kann benutzt  werden,  wenn  die  TV-
                      Karte den aktuellen Audiomodus nicht angeben kann.

                 adevice=<Wert>
                      Setzt  ein  Audiogerät.   <Wert> sollte /dev/xxx bei OSS
                      und eine Hardware-ID bei ALSA sein.   Du  musst  in  der
                      Hardware-ID von ALSA jedes ':' durch ein '.' ersetzen.

                 audioid=<Wert>
                      Wählt   einen  Audioausgang  der  TV-Karte,  wenn  diese
                      mehrere hat.

                 [volume|bass|treble|balance]=<0-65535> (v4l1)

                 [volume|bass|treble|balance]=<0-100> (v4l2)
                      Diese Optionen setzen Parameter des Mixers auf der  Cap-
                      ture-Karte.   Sie  haben keinen Effekt, wenn deine Karte
                      keinen Mixer hat.  Bei V4L2 steht 50 für den vom Treiber
                      angegebenen Default-Wert.

                 gain=<0-100> (v4l2)
                      Setze  die  Kontrolle  der  Verstärkung  für Videogeräte
                      (normalerweise Webcams) auf  den  gewünschten  Wert  und
                      schalte  die automatische Kontrolle aus.  Der Wert 0 ak-
                      tiviert automatische Kontrolle.  Wird diese Option  aus-
                      gelassen, wird die Verstärkungskontrolle nicht geändert.

                 immediatemode=<bool>
                      Ein Wert von 0 bedeutet: Nimm Audio und  Video  zusammen
                      in  einem  Puffer auf (Standard für MEncoder).  Ein Wert
                      von 1 bedeutet: Nimm nur Video direkt von der Karte  und
                      Audio  über  ein  externes  Kabel  von  der TV-Karte zur
                      Soundkarte auf (Standard für MPlayer).

                 mjpeg
                      Benutzte Hardware-MJPEG-Kompression (wenn dies die Karte
                      unterstützt).   Bei  dieser  Option  musst du Breite und
                      Höhe des Ausgabefensters nicht angeben, denn MPlayer er-

                 quality=<0-100>
                      Wählt die Qualität  der  JPEG-Kompression.   (<  60  für
                      volle Größe empfohlen)

                 tdevice=<Wert>
                      Gib  Gerät  für  TV-Videotext  an  (Beispiel: /dev/vbi0)
                      (Standard: kein).

                 tformat=<Format>
                      Gib das Anzeigeformat für TV-Videotext an (Standard: 0):
                         0: opak
                         1: transparent
                         2: opak mit invertierten Farben
                         3: transparent mit invertierten Farben

                 tpage=<100-899>
                      Gib  initiale  Seitenzahl für TV-Videotext an (Standard:
                      100).

                 tlang=<-1-127>
                      Gib den Standardsprachcode für Videotext  an  (Standard:
                      0),  der  als  primäre  Sprache  verwendet wird, bis ein
                      Typ-28-Paket empfangen wird.  Nützlich, wenn der  Video-
                      text   keine   lateinischen  Buchstaben  verwendet,  die
                      Sprachcodes aus irgendwelchen  Gründen  aber  nicht  via
                      Typ-28-Pakete übertragen werden.  Setze diese Option auf
                      -1 für eine Liste der unterstützten Sprachcodes.

       -tvscan <Option1:Option2:...> (nur bei TV und MPlayer)
              Mache Einstellungen für den TV-Kanal-Scanner.  MPlayer wird auch
              Werte für die Option "-tv channels=" ausgeben, inklusive der ex-
              istierenden und der gerade gefundenen Kanäle.

              Verfügbare Unteroptionen sind:

                 autostart
                      Beginne Kanal-Scan unmittelbar nach dem Start (Standard:
                      deaktiviert).

                 period=<0.1-2.0>
                      Gib  die  Verzögerung an in Sekunden, bevor zum nächsten
                      Kanal gewechselt wird (Standard: 0.5).  Niedrigere Werte
                      bewirken  schnelleres Scannen, können inaktive TV-Kanäle
                      jedoch als aktiv erkennen.

                 threshold=<1-100>
                      Schwellenwert für die Signalstärke (in Prozent), wie vom
                      Gerät angegeben (Standard: 50).  Eine Signalstärke höher
                      als dieser Wert ist Anzeichen dafür, dass  der  momentan
                      gescannte Kanal aktiv ist.


OSD-/UNTERTITEL-OPTIONEN
       ANMERKUNG: Siehe auch -vf expand.

       -ass (nur bei FreeType)
              Schaltet  das  Zeichnen von SSA/ASS-Untertiteln ein.  Mit dieser
              Option wird libass für externe SSA/ASS-Untertitel und  Matroska-
              Spuren  verwendet.   Du  möchtest vielleicht auch -embeddedfonts
              verwenden.

       -ass-border-color <Wert>
              Setzt die Rahmen(rand)farbe für Textuntertitel.  Das  Farbformat
              ist RRGGBBAA.

       -ass-bottom-margin <Wert>
              Fügt  einen  schwarzen  Streifen  unten  ins  Bild  hinzu.   Der
              SSA/ASS-Renderer kann Untertitel dorthin  legen  (mit  -ass-use-
              margins).

       -ass-color <Wert>
              Setzt  die  Farbe für Textuntertitel.  Das Farbformat ist RRGGB-
              BAA.

       -ass-font-scale <Wert>
              Setze  den  Skalierungskoeffizienten,  der  für   Schriften   im
              SSA/ASS-Renderer verwendet werden soll.

       -ass-force-style <[Style.]Param=Wert[,...]>
              Überschreibe eine Stilparameter.

              EXAMPLE:
                 -ass-force-style FontName=Arial,Default.Bold=1

       -ass-hinting <Typ>
              Setze den Typ für das Hinting.
                 <Typ>
                      0: Kein Hinting.
                      1: Autohinter von FreeType, light-Modus.
                      2: Autohinter von FreeType, normaler Modus.
                      3: Nativer Hinter der Schrift.
                      0-3   +   4:   Das  gleiche,  Hinting  wird  jedoch  nur
                      durchgeführt, wenn das OSD auf Bildschirmauflösung geze-
                      ichnet wird und daher nicht skaliert wird.
                      Der  Standardwert  ist 7 (benutze nativen Hinter für un-
                      skaliertes OSD und sonst kein Hinting).

       -ass-line-spacing <Wert>
              Setzt den Wert für den Zeilenabstand für den SSA/ASS-Renderer.

       -ass-styles <Dateiname>
              Lade alle SSA/ASS-Styles, die in der angegebenen Datei  gefunden
              wurden,  und  verwende sie für das Zeichnen von Textuntertiteln.
              Datei dumpsub.js im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpmicrodvdsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert  den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in
              das MicroDVD-Untertitelformat.  Erstellt eine Datei  dumpsub.sub
              im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpmpsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert  den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in
              das  MPlayer-Untertitelformat  MPsub.    Erstellt   eine   Datei
              dump.mpsub im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpsami (MPlayer only)
              Konvertiert  den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in
              das zeitbasierende SAMI-Untertitelformat.  Erstellt  eine  Datei
              dumpsub.smi im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpsrtsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert  den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in
              das zeitbasierende SubViewer-Untertitelformat  (SRT).   Erstellt
              eine Datei dumpsub.srt im aktuellen Verzeichnis.
              HINWEIS:  Einige Hardwareplayer können nicht mit SRT-Untertiteln
              mit Unix-Zeilenenden umgehen.  Wenn du Pech hast und  solch  ein
              Gerät  besitzt, solltest du unix2dos oder ein ähnliches Programm
              benutzen, um die Unix-Zeilenenden durch  DOS/Windows-Zeilenenden
              zu ersetzen.

       -dumpsub (nur bei MPlayer) (BETA CODE)
              Speichert  den  Untertitel-Substream  eines  VOB-Streams.  Siehe
              auch die Optionen -dump*sub und -vobsubout*.

       -embeddedfonts (nur bei FreeType)
              Aktiviert die Extraktion von in Matroska eingebetteten Schriften
              (Standard: deaktiviert).  Diese Schriften können für das Rendern
              von  SSA/ASS-Untertiteln   verwendet   werden   (Option   -ass).
              Schriftdateien  werden im Verzeichnis ~/.mplayer/fonts angelegt.
              ANMERKUNG: Bei der Verwendung von FontConfig  2.4.2  oder  neuer
              werden  eingebettete  Schriften  direkt  vom  Speicher geöffnet;
              diese Option ist per Voreinstellung aktiviert.

       -ffactor <Nummer>
              Resampling der Alpha-Matrix der Schrift.  Mögliche Werte:
                 0    komplett weiße Schriften
                 0.75 sehr dünner schwarzer Umriss (Standard)
                 1    dünner schwarzer Umriss
                 10   dicker schwarzer Umriss

       -flip-hebrew (nur bei FriBiDi)
              Schaltet horizontales Spiegeln der  Untertitel  mittels  FriBiDi
              ein.

       -noflip-hebrew-commas
                 -font ~/.mplayer/arialuni.ttf
                 -font 'Bitstream Vera Sans'

       -fontconfig (nur bei fontconfig)
              Ermöglicht  die Benutzung von Schriften, die von fontconfig ver-
              waltet werden.

       -forcedsubsonly
              Stelle nur erzwungene DVD-Untertitel  in  der  z.B.  mit  -slang
              gewählten Sprache dar.

       -fribidi-charset <Zeichensatzname> (nur bei FriBiDi)
              Gibt den Zeichensatz an, der an FriBiDi übergeben wird, wenn Un-
              tertitel decodiert werden, die nicht im UTF8-Format sind  (Stan-
              dard: ISO8859-8).

       -ifo <VOBsub IFO-Datei>
              Gibt  die  Datei  an,  aus  der  MPlayer  die  Palette  und  die
              Framegröße für VOBsub-Untertitel lädt.

       -noautosub
              Deaktiviert das automatische Laden von Untertiteln.

       -osd-duration <Zeit> (nur bei MPlayer)
              Setzt die Anzeigedauer der OSD-Meldungen in ms (Standard: 1000).

       -osdlevel <0-3> (nur bei MPlayer)
              Gibt den Modus an, in dem das OSD startet:
                 0    nur Untertitel
                 1    Lautstärkeleiste und Positionsanzeige (Standard)
                 2    Lautstärkeleiste,   Positionsanzeige,   Zeitangabe   und
                      prozentuale Dateiposition
                 3    Lautstärkeleiste, Positionsanzeige, Zeitangabe,  prozen-
                      tuale Dateiposition und Gesamtzeit

       -overlapsub
              Erlaubt  die  Anzeige  des nächsten Untertitels, während der ak-
              tuelle noch sichtbar ist.  (Standardverhalten ist, diese  Unter-
              stützung nur bei bestimmten Formaten zu aktivieren).

       -sid <ID> (siehe auch -slang, -vobsubid)
              Zeigt  den  Untertitelstream an, der durch <ID> (0-31) angegeben
              wird.  Mplayer gibt eine Liste  der  verfügbaren  Untertitel-IDs
              aus,  wenn  er im ausführlichen (-v) Modus gestartet wird.  Wenn
              du einen der Untertitel einer DVD nicht auswählen  kannst,  ver-
              suche auch die Option -vobsubid.

       -slang <Sprachcode[,Sprachcode,...]> (siehe auch -sid)
              Gibt eine Prioritätenliste von zu benutzenden Untertitelsprachen
              an.  Verschiedene  Containerformate  verwenden  unterschiedliche
              Sprachcodes.  DVDs benutzen ISO 639-1-Sprachcodes mit zwei Buch-
              staben, Matroska verwendet ISO 639-2-Sprachcodes mit drei  Buch-
              Antialiasing-/Skalierungsmodus für DVD/VOBsub.  Ein Wert von  16
              kann zu <Modus> hinzuaddiert werden, um die Skalierung auch dann
              zu erzwingen, wenn das Orignalbild und das skalierte Bild  bere-
              its  die gleiche Größe haben.  Dies kann benutzt werden, um z.B.
              die Untertitel mit einem Gaußschen Unschärfefilter  zu  glätten.
              Die verfügbaren Modi lauten:
                 0    nichts (am schnellsten, sehr hässlich)
                 1    approximiert (kaputt?)
                 2    komplett (langsam)
                 3    bilinear (Standard, schnell und nicht zu übel)
                 4    benutzt Gaußsche Unschärfe des Softwareskalierers (sieht
                      sehr gut aus)

       -spualign <-1-2>
              Gibt an, wie  SPU-Untertitel  (DVD/VOBsub)  positioniert  werden
              sollen.
                 -1   Originalposition
                  0   Positioniere oben (Originalverhalten, Standard).
                  1   Positioniere mittig.
                  2   Positioniere unten.

       -spugauss <0.0-3.0>
              Varianzparameter  des Gaußschen Weichzeichners bei Benutzung von
              -spuaa 4.   Höhere  Werte  stehen  für  stärkere  Weichzeichnung
              (Standard: 1.0).

       -sub <Untertiteldatei1, Untertiteldatei2,...>
              Diese  Untertitel  werden benutzt/angezeigt.  Nur ein Untertitel
              kann zu einer Zeit angezeigt werden.

       -sub-bg-alpha <0-255>
              Gibt den Wert des Alphakanals bei Untertiteln und  für  OSD-Hin-
              tergründe  an.  Große Werte bedeuten mehr Transparenz.  Der Wert
              0 steht für vollständige Transparenz.

       -sub-bg-color <0-255>
              Gibt den Farbwert für Untertitel  und  den  OSD-Hintergrund  an.
              Momentan  werden  Untertitel  nur  in Graustufen dargestellt, so
              dass dieser Wert äquivalent zur Farbintensität  ist.   Der  Wert
              255 steht für weiß und 0 für schwarz.

       -sub-demuxer <[+]Name> (nur mit -subfile) (BETA CODE)
              Erzwinge  Untertitel-Demuxertyp  für  -subfile.  Benutze '+' vor
              dem  Namen  um  den  Typ  zu  erzwingen,  dies  wird  ein   paar
              Überprüfungen  überspringen!   Gib den Demuxernamen an wie durch
              -sub-demuxer help angezeigt.  Für  Rückwärtskompatibilität  wird
              auch  die  in  libmpdemux/demuxer.h definierte Demuxer-ID akzep-
              tiert.

       -sub-fuzziness <Modus>
              Passe die Unschärfe für die Suche nach Untertiteln an:
                 0    exakter Treffer

       -subcc
              Zeigt  DVD-Closed-Caption-Untertitel  (CC) an.  Diese sind keine
              VOB-Untertitel   sondern    spezielle    ASCII-Untertitel    für
              Hörgeschädigte,  die in VOB-Userdatenstreams auf den meisten Re-
              gion-1-DVDs zu finden sind.   CC-Untertitel  wurden  bisher  auf
              keinen DVDs für andere Regionen entdeckt.

       -subcp <Codepage> (nur bei iconv)
              Wenn  dein System iconv(3) unterstützt, kannst du mit dieser Op-
              tion die Codepage für die Untertitel angeben.

              BEISPIEL:
                 -subcp latin2
                 -subcp cp1250

       -subcp enca:<Sprache>:<alternative Codepage> (nur bei ENCA)
              Du kannst eine Sprache im 2-Zeichen-Sprachcode angeben, um  ENCA
              automatisch  eine  Codepage  erkennen  zu lassen.  Wenn du nicht
              sicher bist, gib irgendetwas ein und sieh dir die  Ausgaben  von
              mplayer -v an, um die verfügbaren Sprachen zu sehen.  Die alter-
              native Codepage gibt die zu benutzende Codepage  an,  falls  die
              automatische Erkennung versagt.

              BEISPIEL:
                 -subcp enca:cs:latin2
                      Nimm  an, die Untertitel seien Tschechisch, und rate die
                      Kodierung.  Wenn die Erkennung versagt, benutze  latin2.
                 -subcp enca:pl:cp1250
                      Rate die Kodierung für Polnisch, benutze sonst cp1250.

       -subdelay <sek>
              Verzögert  die Untertitel um <sek> Sekunden.  Kann negativ sein.

       -subfile <Dateiname> (BETA CODE)
              Zur Zeit unbrauchbar.  Das gleiche wie  -audiofile,  jedoch  für
              Untertitel-Streams (OggDS?).

       -subfont <Dateiname> (nur bei FreeType)
              Setzt die Schriftart für Untertitel.  Wenn kein -subfont gegeben
              ist, wird -font verwendet.

       -subfont-autoscale <0-3> (nur bei FreeType)
              Setzt den Modus für automatische Skalierung der Untertitel.
              ANMERKUNG:   0   bedeutet,   dass   text-scale   und   osd-scale
              Schrifthöhen in Punkten sind.

              Der Modus kann folgende Werte annehmen:

                 0    keine automatische Skalierung
                 1    proportional zur Höhe des Films
                 2    proportional zur Breite des Films
                 3    proportional zur Diagonale des Films (Standard)

              Setzt die Schriftumrissstärke (Standard: 2).

       -subfont-text-scale <0-100> (nur bei FreeType)
              Setzt den Koeffizienten für die automatische Skalierung der  Un-
              tertitel als prozentualen Anteil der Anzeigegröße (Standard: 5).

       -subfps <Rate>
              Gibt die Framerate der Untertitel an  (Standard:  Framerate  des
              Films).
              ANMERKUNG:  <Rate>  > Film-Fps beschleunigt Untertitel bei bild-
              basierten  Untertitel-Dateien  und  verlangsamt  sie  bei  zeit-
              basierten.

       -subpos <0-100> (nützlich mit -vf expand)
              Gibt  die  Position  der  Untertitel auf dem Bildschirm an.  Der
              Wert gibt  die  vertikale  Position  der  Untertitel  in  %  der
              Anzeigehöhe an.

       -subwidth <10-100>
              Gibt  die  maximale Breite der Untertitel an.  Nützlich für Aus-
              gabe auf dem Fernseher.  Der Wert ist die Breite des Untertitels
              in %  der Bildschirmbreite.

       -noterm-osd
              Deaktiviert  die  Anzeige  der OSD-Meldungen auf der Konsole bei
              nichtverfügbarer Videoausgabe.

       -term-osd-esc
              Gibt die Escapesequenz an, mit der OSD-Meldungen auf der Konsole
              eingeleitet werden.  Die Escapesequenz sollte den Cursor zum An-
              fang der für OSD benutzten Zeile bewegen und die  Zeile  löschen
              (Standard: ^[[A\r^[[K).

       -unicode
              Weist  MPlayer an, die Untertiteldatei als Unicode zu behandeln.

       -utf8
              Weist MPlayer an, die Untertiteldatei als UTF-8 zu behandeln.

       -vobsub <VOBsub-Datei ohne Erweiterung>
              Gibt eine VOBsub-Datei an, die für die Untertitel verwendet wer-
              den  soll.   Angegeben wird der volle Pfadname ohne Erweiterung,
              z.B. ohne '.idx', Ž.ifo' oder '.sub'.

       -vobsubid <0-31>
              Gibt die ID für die VOBsub-Untertitel an.

OPTIONEN FÜR DIE AUDIOAUSGABE (NUR BEI MPLAYER)
       -abs <Wert> (nur bei -ao oss) (VERALTET)
              Überschreibt  die  automatisch  erkannte  Puffergröße  der   Au-
              diotreiber/-karte.

              Liste der Optionen suche nach SOUND_DEVICE_NAMES  in  der  Datei
              /usr/include/linux/soundcard.h.   Bei  ALSA  kannst du die Namen
              benutzen, die  beispielsweise  alsamixer  anzeigt,  wie  Master,
              Line, PCM.
              ANMERKUNG:  Die  Namen  von  ALSA-Mixerkanälen gefolgt von einer
              Nummer müssen im Format  <Name,Nummer>  angegeben  werden,  z.B.
              muss ein Kanal, der im alsamixer 'PCM 1' heißt, umbenannt werden
              in PCM,1.

       -softvol
              Erzwingt den Gebrauch des Softwaremixers anstelle des Mixers der
              Soundkarte.

       -softvol-max <10.0-10000.0>
              Setzt  die maximale Verstärkung in Prozent (Standard: 110).  Ein
              Wert von 200 erlaubt dir, die Lautstärke bis zum  doppelten  des
              aktuellen  Lautstärkelevels  einzustellen.  Bei Werten unter 100
              wird die anfängliche Lautstärke (die 100% ist) über dem  Maximum
              sein, was z.B. das OSD nicht korrekt darstellen kann.

       -volstep <0-100>
              Setzt die Schrittweite der Mixer-Lautstärkeänderungen in Prozent
              der Gesamtweite (Standard: 3).

AUDIOAUSGABETREIBER (NUR BEI MPLAYER)
       Audioausgabetreiber sind Schnittstellen  zu  verschiedenen  Ausgabeein-
       richtungen.  Die Syntax ist folgende:

       -ao <Treiber1[:Suboption[=Wert]:...],Treiber2,...[,]>
              Gibt eine Prioritätenliste der zu benutzenden Audiotreiber an.

       Wenn die Liste mit ',' endet, so werden notfalls auch nicht in der Kom-
       mandozeile aufgeführte Treiber benutzt.  Suboptionen sind optional  und
       können größtenteils weggelassen werden.
       ANMERKUNG:  Eine Liste der eincompilierten Audiotreiber erhältst du mit
       -ao help.

       BEISPIEL:
                 -ao alsa,oss,
                      Probiere den ALSA-Treiber, dann  den  OSS-Treiber,  dann
                      andere.
                 -ao alsa:noblock:device=hw=0.3
                      Setzt  den  noblock-Modus  und den Gerätenamen auf erste
                      Karte, viertes Gerät.

       Verfügbare Audioausgabetreiber sind folgende:

       alsa
              ALSA 0.9/1.x Audioausgabetreiber.
                 noblock
                      Setzt den noblock-Modus.
                 device=<Gerät>
                      Setzt das Audiomixergerät (Standard: /dev/mixer).
                 <mixer-channel>
                      Setzt den Audiomixerkanal (Standard: pcm).

       sdl (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei  SDL)  (nur  bei
       SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (Simple
              Directmedia Layer) Bibliothek.
                 <Treiber>
                      Wähle den  SDL-Audioausgabetreiber  explizit  (Standard:
                      lasse SDL wählen).

       arts
              Audioausgabe über den aRts-Daemon.

       esd
              Audioausgabe über den ESD-Daemon.
                 <Server>
                      Wähle  den zu benutzenden ESD-Server explizit (Standard:
                      localhost).

       jack
              Audioausgabe über JACK (Jack Audio Connection Kit)
                 port=<Name>
                      Verbindet zu den Ports mit dem angegebenen Namen  (Stan-
                      dard: physikalische Ports).
                 name=<Client-Name>
                      Client-Name,  der  an JACK weitergegeben wird (Standard:
                      MPlayer  [<PID>]).    Nützlich,   falls   du   bestimmte
                      Verbindungen automatisch eingerichtet haben möchtet.
                 (no)estimate
                      Schätze  die  Audioverzögerung,  sollte  die  Wiedergabe
                      flüssiger machen (Standard: eingeschaltet).

       nas
              Audioausgabe über NAS

       macosx (nur bei Mac OS X)
              Nativer Mac OS X-Audioausgabetreiber.

       openal Experimenteller und unvollständiger (Downmix zu Mono) OpenAL-Au-
              dioausgabetreiber

       sgi (nur bei SGI)
              Nativer SGI-Audioausgabetreiber.
                 <Name des Ausgabegeräts>
                      Wähle  das  zu  nutzende Ausgabegerät/Interface explizit
                      (Standard:  systemweite   Voreinstellung).    Beispiele:
                      'Analog Out' oder 'Digital Out'.

       sun (nur bei Sun)
              Nativer Sun-Audioausgabetreiber.
                 <Gerät>

              DXR2-spezifischer Ausgabetreiber von Creative.

       v4l2 (benötigt Linux-Kernel 2.6.22+)
              Audioausgabetreiber für V4L2-Karten mit Hardware-MPEG-Decoder.

       mpegpes (nur bei DVB)
              Audioausgabetreiber für DVB-Karten,  der  die  Ausgabe  in  eine
              MPEG-PES-Datei schreibt, wenn keine DVB-Karte installiert ist.
                 card=<1-4>
                      DVB-Karte,  die  benutzt werden soll, wenn mehr als eine
                      Karte verfügbar ist.
                 file=<Dateiname>
                      Ausgabedateiname

       null
              Produziert  keine  Audioausgabe,  behält   aber   die   Videoab-
              spielgeschwindigkeit  bei.   Benutze  -nosound für Benchmarking-
              Zwecke.

       pcm
              Filewriter-Audioausgabe im raw-PCM/Wave-Format.
                 (no)waveheader
                      Fügt   den   Wave-Header   (nicht)   hinzu    (Standard:
                      hinzugefügt).   Wird  er  nicht hinzugefügt, erfolgt die
                      Ausgabe als raw-PCM.
                 file=<Dateiname>
                      Schreibe den Sound nach <Dateiname>  und  nicht  in  die
                      Standarddatei    audiodump.wav.     Wurde   nowaveheader
                      angegeben, ist der Standard audiodump.pcm.
                 fast
                      Versuche,  schneller  als  mit  der   eigentlichen   Ab-
                      spielgeschwindigkeit  auszugeben.   Stelle  sicher, dass
                      die Ausgabe nicht abgeschnitten wird (normalerweise  mit
                      der Nachricht "Zu viele Videopakete im Puffer").  Es ist
                      normal, dass du die Nachricht "Your system is  too  SLOW
                      to play this!"  bekommst.

       plugin
              Plugin-Audioausgabetreiber.

OPTIONEN FÜR DIE VIDEOAUSGABE (NUR BEI MPLAYER)
       -adapter <Wert>
              Bestimmt  die  Grafikkarte,  die  das  Bild  erhalten  wird.  Du
              bekommst eine Liste aller verfügbaren Karten, wenn du diese  Op-
              tion  mit -v aufrufst.  Funktioniert momentan nur mit dem direc-
              tx-Videoausgabetreiber.

       -bpp <Farbtiefe>
              Überschreibt die automatisch erkannte Farbtiefe.  Wird  nur  von
              fbdev-,  dga2-, svga- und vesa-Videoausgabetreibern unterstützt.

       -border
              Gibt  den  Rechnernamen und die Display-Nummer des X-Servers an,
              auf dem die Anzeige erscheinen soll.

              BEISPIEL:
                 -display xtest.localdomain:0

       -dr
              Schaltet direktes Rendern an (wird nicht von  allen  Codecs  und
              Videoausgabetreibern unterstützt)
              WARNUNG:  Kann zu Störungen beim OSD und bei Untertiteln führen!

       -dxr2 <Option1:Option2:...>
              Mit dieser Option wird der dxr2-Videoausgabetreiber gesteuert.

                 ar-mode=<Wert>
                      Modus für die Anpassung des  Höhen-/Breitenverhältnisses
                      (0 = normal, 1 = Panscan, 2 = letterbox (Standard))

                 iec958-encoded
                      Setzt den iec958-Ausgabemodus auf 'encoded'.

                 iec958-decoded
                      Setzt  den iec958-Ausgabemodus auf 'decoded' (Standard).

                 macrovision=<Wert>
                      Macrovision-Modus (0 = aus (Standard), 1 = agc, 2 =  agc
                      2 colorstripe, 3 = agc 4 colorstripe)

                 mute
                      Stummschalten der Soundausgabe

                 unmute
                      Ausschalten der Stummschaltung der Soundausgabe

                 ucode=<Wert>
                      Pfad zum Microcode

              TV-Ausgabe

                 75ire
                      Schaltet den 7.5 IRE-Ausgabemodus an

                 no75ire
                      Schaltet den 7.5 IRE-Ausgabemodus ab (Standard)

                 bw
                      TV-Ausgabe in schwarz/weiß

                 color
                      TV-Ausgabe in Farbe (Standard)

                 interlaced

              Overlay

                 cr-left=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes  links
                      (Standard: 50).

                 cr-right=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes rechts
                      (Standard: 300).

                 cr-top=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des  Bildrandes  oben
                      (Standard: 0).

                 cr-bottom=<0-500>
                      Setzt  den Wert für das Abschneiden des Bildrandes unten
                      (Standard: 0).

                 ck-[r|g|b]=<0-255>
                      Setzt  die  Verstärkung  des  r(oten),   g(rünen)   oder
                      b(lauen) Wertes des Overlay-Farbschlüssels.

                 ck-[r|g|b]min=<0-255>
                      Minimalwert für den entsprechenden Farbschlüssel

                 ck-[r|g|b]max=<0-255>
                      Maximalwert für den entsprechenden Farbschlüssel

                 ignore-cache
                      Ignoriere  die zwischengespeicherten Overlay-Einstellun-
                      gen.

                 update-cache
                      Aktualisiere die zwischengespeicherten  Overlay-Einstel-
                      lungen.

                 ol-osd
                      Aktiviert Overlay-Onscreen-Anzeige.

                 nool-osd
                      Deaktiviert Overlay-Onscreen-Anzeige (Standard).

                 ol[h|b|x|y]-cor=<Wert>
                      Passt  die  Overlay-Größe  (h,b)  und Position (x,y) an,
                      falls es nicht ganz dem  Fenster  entspricht  (Standard:
                      0).

                 overlay
                      Aktiviere das Overlay (Standard).

                 nooverlay
                      Aktiviere die TV-Ausgabe.

       -fs (siehe auch -zoom)
              Vollbildwiedergabe (zentriert den  Film  und  erstellt  schwarze
              Balken  rund  um  das Bild).  Wird nicht von allen Videoausgabe-
              treibern unterstützt.

       -fsmode-dontuse <0-31> (VERALTET) (benutze die Option -fs)
              Benutze diese Option, wenn du  mit  dem  Vollbildmodus  Probleme
              hast.

       -fstype <Typ1,Typ2,...> (nur bei X11)
              Gib  eine Prioritätenliste von Vollbildmodi an, die benutzt wer-
              den sollen.  Du  kannst  die  Modi  durch  Voransetzen  von  '-'
              negieren.   Falls du das Problem hast, dass das Vollbild von an-
              deren Fenstern überdeckt wird, probiere eine andere Reihenfolge.
              ANMERKUNG:  Siehe -fstype help für eine vollständige Liste aller
              verfügbaren Modi.

              Die verfügbaren Modi sind:

                 above
                      Benutze    die    _NETWM_STATE_ABOVE-Anweisung,    falls
                      verfügbar.
                 below
                      Benutze    die    _NETWM_STATE_BELOW-Anweisung,    falls
                      verfügbar.
                 fullscreen
                      Benutze  die  _NETWM_STATE_FULLSCREEN-Anweisung,   falls
                      verfügbar.
                 layer
                      Benutze die _WIN_LAYER-Anweisung mit dem Standard-Layer.
                 layer=<0...15>
                      Benutze die  _WIN_LAYER-Anweisung  mit  der  angegebenen
                      Layernummer.
                 netwm
                      Erzwinge den NETWM-Stil.
                 none
                      Richte den Vollbild-Fenster-Layer nicht ein.
                 stays_on_top
                      Benutze  die  _NETWM_STATE_STAYS_ON_TOP-Anweisung, falls
                      verfügbar.

              BEISPIEL:
                 layer,stays_on_top,above,fullscreen
                      Standardreihenfolge; wird  benutzt,  wenn  falsche  oder
                      nichtunterstützte Modi angegeben werden.
                 -fullscreen
                      Korrigiert den Vollbildwechsel bei OpenBox 1.x.

       -geometry x[%][:y[%]] oder [BxH][+x+y]
              Gibt  an,  wo  die Videoausgabe initial erscheint.  x und y sind
              Angaben in Pixeln und geben den Abstand von  der  linken  oberen
              Ecke  des Bildschirms zur linken oberen Ecke des darzustellenden
                 50%:50%
                      Platziert das Fenster in der Mitte des Bildschirms.
                 100%
                      Platziert das Fenster in der Mitte  des  rechten  Randes
                      des Bildschirmes.
                 100%:100%
                      Platziert  das  Fenster  in der unteren rechten Ecke des
                      Bildschirmes.

       -guiwid <Fenster-ID> (siehe auch -wid) (nur bei GUI)
              Weist die GUI an, auch ein  X11-Fenster  zu  benutzen  und  sich
              selbst  an die Unterseite des Videos zu heften, was nützlich ist
              beim Einbetten einer Mini-GUI in einen  Browser  (z.B.  mit  dem
              MPlayer-Plugin).

       -hue <-100-100>
              Passt  die  Farbe  des Videosignals an (Standard: 0).  Du kannst
              mit dieser Option Negativfarben erhalten.  Wird nicht von  allen
              Videoausgabetreibern unterstützt.

       -monitor-dotclock <Bereich[,Bereich,...]> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gib den Bereich für dotclock oder pixelclock des Monitors an.

       -monitor-hfreq <Bereich[,Bereich,...> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gibt  den Bereich für den horizontalen Frequenzbereich des Moni-
              tors an.

       -monitor-vfreq <Bereich[,Bereich,...> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gibt den Bereich für den vertikalen Frequenzbereich des Monitors
              an.

       -monitoraspect <Verhältnis> (siehe auch -aspect)
              Gibt  das  Höhen-/Breitenverhältnis deines Monitors oder Fernse-
              hers an.  Der Wert 0 schaltet frühere Einstellungen (z.B. in der
              config  Datei) aus.  Überschreibt bei Verwendung die Einstellung
              von -monitorpixelaspect.

              BEISPIEL:
                 -monitoraspect 4:3  oder 1.3333
                 -monitoraspect 16:9 oder 1.7777

       -monitorpixelaspect <ratio> (siehe auch -aspect)
              Setze den Aspekt eines einzelnen Pixels deines Monitors oder TV-
              Schirms  (Standard:  1).   Ein  Wert von 1 bedeutet quadratische
              Pixel (korrekt für (fast?) alle LCDs).

       -nodouble
              Deaktiviert  Double-Buffering,  hauptsächlich   für   Debugging-
              Zwecke.   Double-Buffering vermeidet Flimmern dadurch, dass zwei
              Bilder im Speicher gehalten werden, von denen das eine angezeigt
              wird,  während  das andere noch decodiert wird.  Es kann das OSD
              negativ beeinflussen, entfernt aber oft Flimmern des OSD.
              stern bleibt.  Wird unterstützt  von  Videoausgabetreibern,  die
              X11  benutzen,  außer SDL, außerdem directx, macosx, quartz, ggi
              und gl2.

       -panscan <0.0-1.0>
              Aktiviert Panscan.  Dabei werden z.B. bei  einem  16:9-Film  und
              einem  4:3-Monitor die Seiten abgeschnitten, damit der komplette
              Bildbereich ausgefüllt wird.  Der Bereich kontrolliert,  wieviel
              vom Bild abgeschnitten wird.  Dies funktioniert nur mit den xv-,
              xmga-, mga-, gl-, gl2, quartz-, macosx- und xvidix-Videoausgabe-
              treibern.
              ANMERKUNG:  Werte  zwischen  -1  und 0 sind auch erlaubt, jedoch
              höchst experimentell und können zu  Abstürzen  oder  schlimmerem
              führen.  Benutzung auf eigenes Risiko!

       -panscanrange <-19.0-99.0> (experimentell)
              Ändert den Bereich der Panscan-Funktion (Standard: 1).  Positive
              Werte bedeuten ein Vielfaches  des  Standardbereichs.   Negative
              Zahlen bedeuten einen Zoom bis zum Faktor -panscanrange+1.  Z.B.
              erlaubt -panscanrange  -3  eine  bis  zu  4-fache  Vergrößerung.
              Diese  Funktionalität  ist  experimentell.   Melde keine Fehler,
              wenn du nicht -vo gl benutzt.

       -refreshrate <Hz>
              Setze die Bildwiederholfrequenz des Monitors  in  Hz.   Momentan
              nur unterstützt von -vo directx kombiniert mit der Option -vm.

       -rootwin
              Spielt  den  Film  im  Hauptfenster (dem Desktophintergrund) ab.
              Desktophintergrundbilder können den Film  allerdings  verdecken.
              Funktioniert nur mit den x11-, xv-, xmga-, xvidix-, quartz-, ma-
              cosx- und directx-Videoausgabetreibern.

       -saturation <-100-100>
              Passt die Sättigung des Videosignals an (Standard: 0).   Es  ist
              möglich,  dass du mit dieser Option ein Graustufenbild bekommst.
              Wird nicht von allen Videoausgabetreibern unterstützt.

       -screenh <Pixel>
              Gib die horizontale Bildauflösung  für  Videoausgabetreiber  an,
              die die Bildschirmauflösung nicht kennen, wie fbdev, x11 und TV-
              Ausgang.

       -screenw <Pixel>
              Gib die vertikale Bildauflösung für Videoausgabetreiber an,  die
              die Bildschirmauflösung nicht kennen, wie fbdev, x11 und TV-Aus-
              gang.

       -stop-xscreensaver (nur bei X11)
              Deaktiviert den Bildschirmschoner beim Start von MPlayer und ak-
              tiviert ihn beim Beenden wieder.

              einzubetten (z.B. mit der plugger-Erweiterung).

       -xineramascreen <-2-...> (nur bei X11)
              Bei  Xinerama-Konfigurationen  (z.B. bei einem einzigen Desktop,
              der sich über mehrere Monitore erstreckt) gibt diese Option  an,
              auf  welchem  Schirm  das  Video angezeigt werden soll.  Wert -2
              steht für die Wiedergabe auf dem gesamten virtuellen Display (in
              diesem  Falle werden Xinerama-Informationen komplett ignoriert),
              -1 steht für Vollbildwiedergabe auf dem  Display,  das  das  ak-
              tuelle  Fenster  anzeigt.  Die mit der Option -geometry gesetzte
              Initialposition ist relativ zum  angegebenen  Bildschirm.   Wird
              normalerweise  nur mit "-fstype -fullscreen" oder "-fstype none"
              funktionieren.

       -zrbw (nur bei -vo zr)
              Anzeige in schwarz/weiß.  Für optimale Performance kann dies mit
              der Option '-lavdopts gray' kombiniert werden.

       -zrcrop <[Breite]x[Höhe]+[x Offset]+[y Offset]> (nur bei -vo zr)
              Wählt  den  anzuzeigenden Teilausschnitt des Bildes.  Wird diese
              Option mehrmals angegeben, so aktiviert sie den  Cinerama-Modus.
              Im  Cinerama-Modus  wird  der  Film auf mehr als einen Fernseher
              (oder Beamer) verteilt, um insgesamt eine größere  Anzeigefläche
              zu  erhalten.   Optionen, die nach dem n-ten -zrcrop erscheinen,
              gelten  für  die  n-te  MJPEG-Karte.   Für  jede  Karte   sollte
              zusätzlich  zu  -zrcrop  ein -zrdev angegeben werden.  Beispiele
              befinden sich in der Zr-Sektion der Dokumentation  oder  in  der
              Ausgabe von -zrhelp.

       -zrdev <Gerät> (nur bei -vo zr)
              Gibt  die zu deiner MJPEG-Karte gehörende Gerätedatei an.  Stan-
              dardmäßig verwendet der zr-Videoausgabetreiber  das  erste  v4l-
              Gerät, das er findet.

       -zrfd (nur bei -vo zr)
              Erzwungene Dezimierung: Dezimierung, wie mit -zrhdec und -zrvdec
              angegeben.  Wird nur angewandt, wenn der  Hardwareskalierer  das
              Bild  wieder  auf seine ursprüngliche Größe ausdehnen kann.  Be-
              nutze diese Option, um Dezimierung zu erzwingen.

       -zrhdec <1|2|4> (nur bei -vo zr)
              Horizontale Dezimierung: Weist den Treiber an, nur  jede  zweite
              oder vierte Zeile/Pixel des Bildes an die MJPEG-Karte zu schick-
              en und den Hardwareskalierer der MJPEG-Karte dazu  zu  benutzen,
              das Bild wieder auf seine Urpsrungsgröße auszudehnen.

       -zrhelp (nur bei -vo zr)
              Zeigt eine Liste aller -zr*-Optionen, ihre Standardwerte und ein
              Beispiel für den Cinerama-Modus an.

       -zrnorm <Norm> (nur bei -vo zr)
              Gib die  Fernsehnorm  PAL  oder  NTSC  an  (Standardwert:  keine
              Option die Bildposition  relativ  zur  oberen  linken  Ecke  des
              Fernsehers an (Standard: zentriert).

       -zrydoff <y Anzeige-Offset> (nur bei -vo zr)
              Wenn  das Bild kleiner als der Fernsehbildschirm ist, gibt diese
              Option die Bildposition  relativ  zur  oberen  linken  Ecke  des
              Fernsehers an (Standard: zentriert).

VIDEOAUSGABETREIBER (NUR BEI MPLAYER)
       Videoausgabetreiber  sind Schnittstellen zu verschiedenen Videoausgabe-
       Einrichtungen.  Die Syntax ist folgende:

       -vo <Treiber1[:Suboption1[=Wert]:...],Treiber2,...[,]>
              Gibt eine Prioritätenliste  der  zu  verwendenden  Videoausgabe-
              treiber an.

       Wenn die Liste mit ',' endet, so werden notfalls auch nicht in der Kom-
       mandozeile aufgeführte Treiber benutzt.  Suboptionen sind optional  und
       können hauptsächlich weggelassen werden.
       ANMERKUNG:  Eine Liste der eincompilierten Videotreiber erhältst du mit
       -vo help.

       BEISPIEL:
                 -vo xmga,xv,
                      Versuche zuerst den  Matrox-X11-Treiber,  dann  den  Xv-
                      Treiber, dann andere.
                 -vo directx:noaccel
                      Benutzt den DirectX-Treiber mit abgeschalteten Beschleu-
                      nigungs-Features.

       Folgende Videoausgabetreiber sind verfügbar:

       xv (nur bei X11)
              Benutzt  die  XVideo-Erweiterung  von  XFee86  4.x,   um   hard-
              warebeschleunigtes  Abspielen  zu  ermöglichen.   Wenn du keinen
              hardwarespezifischen Treiber wählen kannst, ist  dies  für  dich
              vermutlich  die  beste Wahl.  Für Informationen darüber, welcher
              Farbschlüssel benutzt wird und wie er dargestellt  wird,  starte
              MPlayer  mit  der Option -v und suche in der Ausgabe Zeilen, die
              am Anfang mit [xv common] gekennzeichnet sind.
                 port=<Nummer>
                      Wähle einen bestimmten XVideo-Port.
                 ck=<cur|use|set>
                      Wählt die Quelle, von  der  der  Farbschlüssel  genommen
                      wird (Standard: cur).
                         cur  Benutzt   den  aktuell  in  Xv  gesetzten  Farb-
                              schlüssel.
                         use  Benutze, setze aber nicht den Farbschlüssel  von
                              MPlayer  (benutze  die Option -colorkey, um dies
                              zu ändern).
                         set  Das gleiche wie bei der Option use, setzt jedoch
                              auch den gelieferten Farbschlüssel.

              Momentan nur von tdfx_vid unterstützt.
                 <vo_Treiber>
                      Wähle den Treiber, der als Quelle für das auf  X11  auf-
                      setzende Overlay benutzt werden soll.

       xvmc (nur bei X11 mit -vc ffmpeg12mc)
              Ein Videoausgabetreiber, der die XvMC- (X Video Motion Compensa-
              tion) Unterstützung von XFree86 4.x benutzt, um  das  Decodieren
              von MPEG-1/2 und VCR2 zu beschleunigen.
                 port=<Nummer>
                      Wählt einen speziellen XVideo-Port.
                 (no)benchmark
                      Deaktiviert  die Anzeige von Bildern.  Benötigt für ein-
                      wandfreies Benchmarking von Treibern, die den Bildpuffer
                      nur  bei einem Monitor-Retrace ändern (nVidia).  Vorein-
                      stellung ist, die Bildwiedergabe nicht  zu  deaktivieren
                      (nobenchmark).
                 (no)bobdeint
                      Sehr einfacher Deinterlacer.  Sieht möglicherweise nicht
                      besser als -vf tfields=1 aus, ist aber der einzige Dein-
                      terlacer,  der  mit  xvmc funktioniert (Standard: nobob-
                      deint).
                 (no)queue
                      Frames werden in einer Queue angeordnet, um  der  Video-
                      hardware    weitergehendes    paralleles   Arbeiten   zu
                      ermöglichen.  Dies kann eine  geringe  konstante  (nicht
                      bemerkbare)   A/V-Desynchronisation   mit  sich  bringen
                      (Standard: noqueue).
                 (no)sleep
                      Benutze die Sleep-Funktion, während auf  Beendigung  des
                      Renderns  gewartet  wird  (nicht  empfohlen unter Linux)
                      (Standard: nosleep).
                 ck=cur|use|set
                      Das gleiche wie -vo xv:ck (siehe -vo xv).
                 ck-method=man|bg|auto
                      Das gleiche wie die -vo xv:ck-Methode (siehe -vo xv).

       dga (nur bei X11)
              Gib das Video über die Direct  Graphics  Access-Erweiterung  von
              XFree86 aus.  Wird als veraltet betrachtet.

       sdl (nur bei SDL)
              Höchst-plattformunabhängiger Videoausgabetreiber der SDL-Biblio-
              thek (Simple Directmedia Layer).  Da SDL einen eigenen X11-Layer
              benutzt,  haben  die  X11-Optionen von MPlayer keine Wirkung auf
              SDL.
                 driver=<Treiber>
                      Wähle den zu benutzenden SDL-Treiber explizit.
                 (no)forcexv
                      Erzwingt die Benutzung von XVideo über den SDL-Videoaus-
                      gabetreiber (Standard: forcexv).
                 (no)hwaccel

              X11-Frontend für VIDIX
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       cvidix
              Generisches,  plattformunabhängiges  VIDIX-Frontend,   das   mit
              nVidia-Karten sogar in der Konsole läuft.
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       winvidix (nur bei Windows)
              Windows-Frontend für VIDIX
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       directx (nur bei Windows)
              Videoausgabetreiber, der die DirectX-Schnittstelle benutzt.
                 noaccel
                      Schaltet  Hardwarebeschleunigung ab.  Probiere diese Op-
                      tion bei Problemen mit der Darstellung.

       quartz (nur bei Mac OS X)
              Mac OS X Quartz-Videoausgabetreiber.   Unter  manchen  Umständen
              mag  es effizienter sein, ein komprimiertes YUV-Ausgabeformat zu
              erzwingen, z.B. mit -vf format=yuy2.
                 device_id=<Nummer>
                      Wähle ein Gerät für die Darstellung im Vollbildmodus.
                 fs_res=<Breite>:<Höhe>
                      Gib die Auflösung  im  Vollbildmodus  an  (nützlich  auf
                      langsamen Systemen).

       macosx (Mac OS X 10.4 oder 10.3.9 mit QuickTime 7)
              Mac OS X CoreVideo-Videoausgabetreiber
                 device_id=<Nummer>
                      Wähle das Anzeigegerät für die Vollbildwiedergabe.

       fbdev (nur bei Linux)
              Benutze für die Videoausgabe den Kernel-Framebuffer.
                 <Gerät>
                      Wähle explizit das zu benutzende fbdev-Gerät (z.B. /dev/
                      fb0) oder das VIDIX-Subdevice, falls der Gerätename  mit
                      'vidix'  beginnt (z.B. 'vidixsis_vid' beim SIS-Treiber).

       fbdev2 (nur bei Linux)
              Benutze für die Videoausgabe den Kernel-Framebuffer, alternative
              Implementation.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu benutzende fbdev-Gerät explizit. (Standard:
                      /dev/fb0).

       vesa
              Sehr genereller Videoausgabetreiber,  der  mit  jeder  VESA  VBE

       svga
              Gib das Video über die SVGA-Bibliothek aus.
                 <Videomodus>
                      Gib den zu benutzenden Videomodus an.   Der  Modus  kann
                      angegeben  werden  im  Format  <Breite>x<Höhe>x<Farben>,
                      z.B. 640x480x16M, oder per Grafikmodusnummer, z.B. 84.
                 bbosd
                      Zeigt das OSD in den  schwarzen  Rändern  des  Films  an
                      (langsamer).
                 native
                      Benutze nur native Darstellungsfunktionen.  Dies verhin-
                      dert direktes Rendern, OSD und Hardwarebeschleunigung.
                 retrace
                      Erzwingt Frame-Wechsel bei vertikalem Retrace.  Nur  be-
                      nutzbar  mit -double.  Dies hat denselben Effekt wie die
                      Option -vsync.
                 sq
                      Versucht, einen Videomodus mit quadratischen  Pixeln  zu
                      wählen.
                 vidix
                      Benutze svga mit VIDIX.

       gl
              OpenGL-Videoausgabetreiber,  einfache  Version.   Die Videogröße
              muss kleiner sein als die maximale Texturgröße deiner OpenGL-Im-
              plementierung.   Es  ist  beabsichtigt, auch mit den einfachsten
              OpenGL-Implementierungen zu  funktionieren,  benutzt  aber  auch
              neuere  Erweiterungen,  die  mehr Farbräume und direct rendering
              ermöglichen.  Bitte benutze -dr, falls es mit deiner  OpenGL-Im-
              plementierung  funktioniert, da dies für höhere Auflösungen eine
              große Geschwindigkeitssteigerung bedeutet.   Dieser  Code  macht
              nur  sehr  wenige  Fehlerüberprüfungen,  falls  also ein Feature
              nicht funktioniert  liegt  das  vieleicht  an  fehlender  Unter-
              stützung  durch deine Grafiktreiber/OpenGL-Implementierung, auch
              wenn du keine Fehlermeldung bekommst.  Benutze glxinfo oder  ein
              ähnliches  Tool  um  dir  die unterstützten OpenGL-Erweiterungen
              anzeigen zu lassen.
                 (no)scaled-osd
                      Ändert das Verhalten des OSD bei Änderung  der  Fenster-
                      größe  (Standard: deaktiviert).  Falls aktiviert ist das
                      Verhalten den  anderen  Videoausgabetreibern  ähnlicher,
                      was bei Schriftarten mit fester Größe besser ist.  Deak-
                      tiviert sieht es mit  FreeType-Schriftarten  besser  aus
                      und  benutzt  im Vollbildmodus die Ränder.  Funktioniert
                      momentan nicht  mit  ass-Untertiteln  (siehe  -ass),  du
                      kannst sie statt dessen jedoch ohne OpenGL-Unterstützung
                      mit -vf ass darstellen lassen.
                 osdcolor=<0xRRGGBB>
                      Farbe für das OSD (Standard: 0xffffff, entspricht weiß).
                 rectangle=<0,1,2>
                      Wähle  einen  bestimmten  Typ für rechtwinklige Texturen
                      Refresh-Rate / n).  Benötigt GLX_SGI_swap_control-Unter-
                      stützung,  um  zu funktionieren.  Bei manchen (den meis-
                      ten/allen?) Implementierungen funktioniert dies  nur  im
                      Vollbildmodus.
                 yuv=<n>
                      Wählt den Typ der Umwandlung von YUV nach RGB aus.
                         0:  Benutze Softwareumwandlung (Standard).  Funktion-
                         iert mit  allen  OpenGL-Versionen.   Ermöglicht  Hel-
                         ligkeits-, Kontrast- und Sättigungseinstellung.
                         1:  Benutze  register  combiners.   Dies benutzt eine
                         nVidia-spezifische  Erweiterung  (GL_NV_register_com-
                         biners).   Es  werden mindestens drei Textureinheiten
                         benötigt.  Ermöglicht  Sättigungs-  und  Farbwertein-
                         stellung.  Diese Methode ist schnell aber ungenau.
                         2:   Benutze   ein  Fragmentprogramm.   Benötigt  die
                         GL_ARB_fragment_program-Erweiterung  und   mindestens
                         drei  Textureinheiten.  Ermöglicht Helligkeits-, Kon-
                         trast-, Sättigungseinstellung und  Farbwertkorrektur.
                         3: Benutze ein Fragmentprogramm, das die POW-Instruk-
                         tion benutzt.  Benötigt die  GL_ARB_fragment_program-
                         Erweiterung   und  mindestens  drei  Textureinheiten.
                         Ermöglicht  Helligkeits-,   Kontrast-,   Sättigungs-,
                         Farbwert-  und Gammaeinstellung.  Gamma kann für Rot,
                         Grün und Blau unterschiedlich gesetzt werden.   Meth-
                         ode 4 ist meist schneller.
                         4:   Benutze   ein   Fragmentprogramm   mit  Tabelle.
                         Benötigt die GL_ARB_fragment_program-Erweiterung  und
                         mindestens  vier  Textureinheiten.   Ermöglicht  Hel-
                         ligkeits-, Kontrast-, Sättigungs-, Farbwert- und Gam-
                         maeinstellung.  Gamma kann für Rot, Grün und Blau un-
                         terschiedlich gesetzt werden.
                         5:  Benutze  ATI-spezifische  Methode   (für   ältere
                         Karten)   Benutzt  eine  ATI-spezifische  Erweiterung
                         (GL_ATI_fragment_shader - nicht GL_ARB_fragment_shad-
                         er!).    Mindestens   drei   Textureinheiten   werden
                         benötigt.  Ermöglicht  Sättigungs-  und  Farbwertein-
                         stellung.  Diese Methode ist schnell aber ungenau.
                         6:  Benutze  eine 3D-Textur für die Konvertierung via
                         Nachschlagetabelle.    Benötigt   die    GL_ARB_frag-
                         ment_program-Erweiterung  und  mindestens  vier  Tex-
                         tureinheiten.  Extrem langsam (Softwareemulation) auf
                         manchen  (allen?)  ATI-Karten,  da es eine Textur mit
                         Randpixeln verwendet.   Stellt  Kontrolle  über  Hel-
                         ligkeit, Kontrast, Sättigung, Farbton und Gamma bere-
                         it.  Gamma kann außerdem unabhängig für rot, grün und
                         blau  gesetzt werden.  Die Geschwindigkeit hängt mehr
                         von der Speicherbandbreite  der  GPU  ab  als  andere
                         Methoden.
                 lscale=<n>
                      Wählt  die  zu  benutzende  Skalierungsmethode für Lumi-
                      nanzskalierung.  Nur gültig für yuv-Modi 2, 3, 4 und  6.
                         0: Benutze einfache lineare Filterung (Standard).

                      Lädt eine eigene "gamma  ramp"-Textur  aus  <Dateiname>.
                      Kann  zusammen  mit yuv=4 oder mit der customprog-Option
                      benutzt werden.
                 (no)customtlin
                      Wenn aktiviert (Standard), benutze  für  die  customtex-
                      Textur  GL_LINEAR-Interpolation,  benutze sonst GL_NEAR-
                      EST.
                 (no)customtrect
                      Wenn aktiviert, benutze für  die  customtex-Textur  tex-
                      ture_rectangle.  Standardeinstellung ist deaktiviert.

              Normalerweise  gibt  es  keinen Grund, die folgenden Optionen zu
              verwenden.  Sie sind hauptsächlich für Testzwecke.

                 (no)glfinish
                      Rufe  glFinish()  vor  dem  Wechsel  der   Puffer   auf.
                      Langsamer,  aber  sorgt  manchmal für korrektere Ausgabe
                      (Standard: aus).
                 (no)manyfmts
                      Schaltet die Unterstütztung für mehr (RGB und BGR) Farb-
                      formate.  Benötigt eine OpenGL-Version >= 1.2.
                 slice-height=<0-...>
                      Anzahl der Linien, die an einem Stück zur Textur kopiert
                      werden (Standard: 0).  0 für ganzes Bild.
                      ANMERKUNG: Falls der YUV-Farbraum  benutzt  wird  (siehe
                      yuv-Unteroption), gilt folgendes:
                         Wenn   der   Dekoder   in   Streifen  rendert  (siehe
                         -noslices), dann hat diese Einstellung keinen Effekt,
                         die Streifengröße des Dekoders wird benutzt.
                         Wenn  der Dekoder nicht in Streifen rendert, dann ist
                         die Standardeinstellung 16.
                 (no)osd
                      (De)aktiviere die Unterstützung für das Rendern des  OSD
                      via  OpenGL  (Standard:  aktiviert).   Hauptsächlich für
                      Testzwecke, Du solltest -osdlevel 0 benutzen, um OSD  zu
                      deaktivieren.
                 (no)aspect
                      (De)aktiviert  die Skalierung des Aspekts und die Unter-
                      stützung  für  Panscan  (Standard:  aktiviert).    Deak-
                      tivierung   kann   die   Geschwindigkeit  möglicherweise
                      erhöhen.

       gl2
              OpenGL-Videoausgabetreiber, zweite Generation.  Unterstützt  OSD
              und Videos, die größer als die maximale Texturgröße sind.
                 (no)glfinish
                      das gleiche wie bei gl (Standard: aktiviert)
                 yuv=<n>
                      Wählt  den Typ der Umwandlung von YUV nach RGB aus.  Bei
                      anderen Werten als 0 wird das OSD deaktiviert  und  Hel-
                      ligkeits-,  Kontrast-  und Gammaeinstellung ist nur über
                      die globale X-Server-Einstellung möglich.  Davon abgese-

       caca
              Farbiger ASCII-Art-Videoausgabetreiber, der auf  einer  Textkon-
              sole funktioniert.

       bl
              Videowiedergabe,   die  das  Blinkenlights-UDP-Protokoll  unter-
              stützt.  Dieser Treiber ist höchstgradig hardwarespezifisch.
                 <Subdevice>
                      Wählt den zu benutzenden Subdevice-Treiber von  Blinken-
                      lights explizit.  Die Angabe ist der Art arcade:host=lo-
                      calhost:2323 oder hdl:file=Name1,file=Name2.   Du  musst
                      ein Subdevice angeben.

       ggi
              Videoausgabetreiber des GGI-Grafiksystems.
                 <Treiber>
                      Wählt  den zu benutzenden GGI-Treiber explizit.  Ersetze
                      jedes ',' das in der Treiberzeichenkette vorkommt  durch
                      ein '.'.

       directfb
              Videowiedergabe über die DirectFB-Bibliothek.
                 (no)input
                      Benutze   DirectFB  anstelle  des  MPlayer-Tastaturcodes
                      (Standard: aktiviert).
                 buffermode=single|double|triple
                      Doppeltes (double)  und  dreifaches  (triple)  Buffering
                      liefern  die  besten  Resultate,  wenn du Abreißprobleme
                      vermeiden möchstest.   Triplebuffering  ist  effizienter
                      als  Doublebuffering,  da es MPlayer während des Wartens
                      auf das vertikale Retrace  nicht  blockiert.   Einfaches
                      Buffern sollte vermieden werden (Standard: single).
                 fieldparity=top|bottom
                      Kontrolliert   die  Ausgabereihenfolge  für  interlaced-
                      Bilder (Standard: deaktiviert).  Gültige Werte sind  top
                      =  obere  Felder  zuerst, bottom = untere Felder zuerst.
                      Diese Option hat keinerlei Effekt auf progressives Film-
                      material,  wie es die meisten MPEG-Filme sind.  Du musst
                      diese Option aktivieren, wenn es beim Schauen von inter-
                      laced-Filmmaterial zu Abreißeffekten oder unscharfen Be-
                      wegungen kommt.
                 layer=N
                      Wird den Layer mit der ID N für die Wiedergabe erzwingen
                      (Standard: -1 - auto).
                 dfbopts=<Liste>
                      Gibt eine Parameterliste für DirectFB an.

       dfbmga
              Matrox  G400/G450/G550-spezifische  Videoausgabetreiber, die die
              DirectFB-Bibliothek benutzen, um von  speziellen  Hardware-Feea-
              tures Gebrauch zu machen.  Ermöglicht CRTC2 (zweiten Bildschirm)
                      Nutzt  den  Matrox-Sub-Picture-Layer für die Anzeige des
                      OSD (Standard: aktiviert).
                 (no)crtc2
                      Schaltet TV-Out des zweiten Monitors an  (Standard:  ak-
                      tiviert).  An der Wiedergabequalität ist erstaunlich, da
                      ein komplettes Interlaced-Bild mit exakter  Synchronisa-
                      tion auf jedem (un)geraden Feld dargestellt wird.
                 tvnorm=pal|ntsc|auto
                      Setzt die TV-Norm der Matrox-Karte, ohne /etc/directfbrc
                      ändern zu müssen (Standard: deaktiviert).  Gültige  Nor-
                      men  sind  pal  = PAL, ntsc = NTSC.  Eine spezielle Norm
                      ist auto (automatisches Anpassen zu PAL/NTSC), denn  die
                      Norm wird bestimmt, indem die Framerate des Films betra-
                      chtet wird.

       mga (nur bei Linux)
              Matrox-spezifischer Videoausgabetreiber,  der  den  YUV-Backend-
              Skalierer  von  Gxxx-Karten durch ein Kernelmodul benutzt.  Wenn
              du eine Matroxkarte hast, ist dies die schnellste Option.
                 <Gerät>
                      Wählt das zu benutzende Matrox-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/mga_vid).

       xmga (nur bei Linux, X11)
              Der mga-Videoausgabetreiber, läuft in einem X11-Fenster.
                 <Gerät>
                      Wählt das zu benutzende Matrox-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/mga_vid).

       s3fb (nur bei Linux) (siehe auch -vf yuv2 und -dr)
              S3 Virge-spezifischer Videoausgabetreiber.  Dieser  Treiber  un-
              terstützt  die YUV-Konvertierung und -skalierung der Karte, dop-
              pelte Pufferung und direktes  Rendern.   Benutze  -vf  yuy2  für
              hardwarebeschleunigtes  YUY2-Rendering, welches bei dieser Karte
              wesentlich schneller als YV12 ist.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu verwendende fbdev-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/fb0).

       3dfx (nur bei Linux)
              3Dfx-spezifischer Videoausgabetreiber, der die 3Dfx-Hardware di-
              rekt auf X11 verwendet.  Nur 16 bpp werden unterstützt.

       tdfxfb (nur bei Linux)
              Dieser Treiber setzt den tdfxfb-Framebuffer-Treiber ein, um  auf
              3dfx-Karten Filme mit YUV-Beschleunigung abzuspielen.
                 <Gerät>
                      Wähle  das zu benutzende fbdev-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/fb0).

       tdfx_vid (nur bei Linux)
              3Dfx-spezifischer Videoausgabetreiber, der in Verbindung mit dem
              auch den lavc-Videofilter.
                 overlay
                      Aktiviert Overlay anstelle von TV-Ausgabe.
                 prebuf
                      Schaltet Prebuffering ein.
                 sync
                      Schaltet die neue Sync-Engine ein.
                 norm=<Norm>
                      Gibt die TV-Norm an.
                         0: Ändert die aktuelle Norm nicht (Standard).
                         1: Automatische Anpassung mit PAL/NTSC.
                         2: Automatische Anpassung mit PAL/PAL-60.
                         3: PAL
                         4: PAL-60
                         5: NTSC

                 <0-3>
                      Gibt   die   Gerätenummer   an,   wenn   mehr  als  eine
                      em8300-Karte vorhanden ist.

       ivtv (nur bei IVTV)
              Videoausgabetreiber für TV-Out speziell für den Conexant CX23415
              (iCompression   iTVC15)   oder  Conexant  CX23416  (iCompression
              iTVC16) MPEG Decoder-Chip (Hauppauge WinTV PVR-150/250/350/500).
              Siehe auch den Videofilter lavc.
                 Gerät
                      Wählt  den  zu verwendenden MPEG-Decoder explizit (Stan-
                      dard: /dev/video16).
                 Ausgabe
                      Wählt die für das Videosignal zu verwendende TV-Out-Aus-
                      gabe.

       v4l2 (benötigt Linux-Kernel 2.6.22+)
              Videoausgabetreiber  für  V4L2-kompatible Karten mit eingebautem
              Hardware-MPEG-Decoder.  Siehe auch lavc-Videofilter.
                 device
                      Wähle den Gerätenamen des zu verwendenden  MPEG-Decoders
                      explizit (Standard: /dev/video16).
                 output
                      Wähle die für das Videosignal zu verwendende TV-Out-Aus-
                      gabe explizit.

       mpegpes (nur bei DVB)
              Videoausgabetreiber für DVB-Karten,  der  die  Ausgabe  in  eine
              MPEG-PES-Datei  schreibt, falls keine DVB-Karte installiert ist.
                 card=<1-4>
                      Gibt die Gerätenummer an, wenn mehr  als  eine  DVB-Aus-
                      gabekarte  vorhanden  ist  (nur  bei V3 API, wie bei den
                      Treibern der 1.x.y-Serie).
                 <Dateiname>
                      Ausgabedateiname (Standard: ./grab.mpg).

       md5sum
              Berechnet  MD5-Summen  von  jedem Frame und schreibt sie in eine
              Datei.  Unterstützt die Farbräume RGB24 und YV12.  Nützlich  für
              Debugging-Zwecke.
                 outfile=<Dateiname>
                      Gibt den Ausgabe-Dateinamen an (Standard: ./md5sums).

       yuv4mpeg
              Wandelt  den Videostream in eine Abfolge von unkomprimierten YUV
              4:2:0-Bildern um und speichert diese in einer Datei im aktuellen
              Verzeichnis  (Standard:  ./stream.yuv).  Das Format ist das gle-
              iche, das von den mjpegtools benutzt wird, daher ist  diese  Op-
              tion  nützlich,  wenn du das Video mit den mjpegtools bearbeiten
              möchtest.  Es unterstützt das YV12-, RGB- (24 bpp) und  BGR-For-
              mat  (24  bpp).   Du  kannst  dies mit der Option -fixed-vo kom-
              binieren, um Dateien mit derselben Größe (bezogen auf  das  For-
              mat) und gleichem fps-Wert aneinanderzuhängen.
                 interlaced
                      Schreibt  die  Ausgabe-Frames  interlaced,  obere Felder
                      zuerst.
                 interlaced_bf
                      Schreibt die Ausgabe-Frames  interlaced,  untere  Felder
                      zuerst.
                 file=<Dateiname>
                      Schreibe  die  Ausgabe  nach  <Dateiname> anstatt in die
                      Standarddatei stream.yuv.

              ANMERKUNG: Bei Weglassen dieser Optionen ist die  Ausgabe  'pro-
              gressive' (d.h. nicht interlaced).

       gif89a
              Gibt jeden Frame in eine animierte GIF-Datei im aktuellen Verze-
              ichnis aus.  Es unterstützt nur das RGB-Format (24 bpp), und die
              Ausgabe wird zu 256 Farben konvertiert.
                 <fps>
                      Fließkommawert,  der  die  Framerate  angibt  (Standard:
                      5.0).
                 <output>
                      Gibt den Ausgabedateinamen an (Standard: ./out.gif).

              ANMERKUNG: Du musst die Framerate vor  dem  Dateinamen  angeben,
              sonst wird die Framerate Teil des Dateinamens.

              BEISPIEL:
                 mplayer video.nut -vo gif89a:15:output=test.gif

       jpeg
              Gibt  jeden  Frame  in  eine JPEG-Datei im aktuellen Verzeichnis
              aus.  Jede  Datei  bekommt  die  Framenummer  mit  vorangestellt
              ergänzenden Nullen als Name.
                 [no]progressive
                      Gibt  Standard-JPEG oder progressives JPEG an (Standard:
                      angegebenen Präfix, in welches die  Dateien  gespeichert
                      werden anstatt in das aktuelle Verzeichnis.
                 maxfiles=<Wert> (nur mit subdirs)
                      Maximale  Anzahl an JPEG-Dateien, die pro Unterverzeich-
                      nis gespeichert werden.  Muss größer oder gleich 1  sein
                      (Standard: 1000).

       pnm
              Gibt  jeden  Frame in eine PNM-Datei in das aktuelle Verzeichnis
              aus.  Jede Datei  bekommt  die  Frame-Nummer  mit  vorangestellt
              ergänzenden Nullen als Name.  Unterstützt PPM-, PGM- und PGMYUV-
              Dateien sowohl im raw- als  auch  im  ASCII-Modus.   Siehe  auch
              pnm(5), ppm(5) und pgm(5).
                 ppm
                      Schreibe PPM-Dateien (Standard).
                 pgm
                      Schreibe PGM-Dateien.
                 pgmyuv
                      Schreibe  PGMYUV-Dateien.   PGMYUV  ist wie PGM, enthält
                      jedoch zusätzlich eine U- und V-Ebene, die am Bild unten
                      angehängt werden.
                 raw
                      Schreibe PNM-Dateien im raw-Modus (Standard).
                 ascii
                      Schreibe PNM-Dateien im ASCII-Modus.
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib  das  Verzeichnis  an, in das die PNM-Dateien gespe-
                      ichert werden (Standard: ./).
                 subdirs=<Präfix>
                      Erstellt   nummerierte   Unterverzeichnisse   mit    dem
                      angegebenen  Präfix,  in welches die Dateien gespeichert
                      werden anstatt in das aktuelle Verzeichnis.
                 maxfiles=<Wert> (nur mit subdirs)
                      Maximale Anzahl an JPEG-Dateien, die pro  Unterverzeich-
                      nis  gespeichert werden.  Muss größer oder gleich 1 sein
                      (Standard: 1000).

       png
              Gibt jeden Frame in eine PNG-Datei im aktuellen Verzeichnis aus.
              Jede  Datei bekommt die Frame-Nummer mit vorangestellt ergänzen-
              den Nullen als Name.  Unterstützt die RGB- und  BGR-Formate  mit
              24 bpp.
                 z=<0-9>
                      Gibt die Kompressionsstufe an.  0 steht für keine, 9 für
                      maximale Kompression.

       tga
              Gibt jeden Frame in eine TGA-Datei im aktuellen Verzeichnis aus.
              Jede  Datei bekommt die Frame-Nummer mit vorangestellt ergänzen-
              den Nullen als Name.  Der Zweck dieses Videoausgabetreibers  ist
              das  Schreiben  von verlustfreien Bildern, die ohne jegliche ex-
              terne Bibliothek verwendet werden  können.   Unterstützt  werden
              ANMERKUNG:  Mit  -ac  help  erhältst  du eine vollständige Liste
              aller verfügbaren Codecs.

              BEISPIEL:
                 -ac mp3acm
                      Erzwingt den l3codeca.acm-MP3-Codec.
                 -ac mad,
                      Probiert zuerst libmad und dann andere Codecs.
                 -ac hwac3,a52,
                      Probiere   AC-3-Passthrough,   dann    Software-AC-3-De-
                      codierung, danach andere Codecs.
                 -ac hwdts,
                      Probiere Hardware-DTS-Passthrough, danach anderes.
                 -ac -ffmp3,
                      Überspringe den MP3-Decoder von FFmpeg.

       -af-adv <force=(0-7):list=(Filter)> (siehe auch -af)
              Gibt erweiterte Audiofilteroptionen an:

                 force=<0-7>
                      Erzwingt  das  Einfügen  von Audiofiltern nach folgenden
                      Regeln:
                         0: Benutze komplett automatisches Einfügen (Standard)
                         1: Optimiere auf Genauigkeit.
                         2:  Optimiere  auf  Geschwindigkeit.  Warnung: Manche
                         Features der Audiofilter können ohne Meldung zu geben
                         versagen,  wodurch  sich die Audioqualität verringern
                         kann.
                         3: Benutze kein automatisches  Einfügen  von  Filtern
                         und  keine  Optimierung.   Warnung: Diese Einstellung
                         kann MPlayer zum Absturz bringen.
                         4: Benutze automatisches Einfügen von  Filtern  gemäß
                         Option   0   oben,   benutze  aber  Verarbeitung  von
                         Fließkommawerten, falls möglich.
                         5: Benutze automatisches Einfügen von  Filtern  gemäß
                         Option   1   oben,   benutze  aber  Verarbeitung  von
                         Fließkommawerten, falls möglich.
                         6: Benutze automatisches Einfügen von  Filtern  gemäß
                         Option   2   oben,   benutze  aber  Verarbeitung  von
                         Fließkommawerten, falls möglich.
                         7: Benutze kein automatisches  Einfügen  von  Filtern
                         gemäß  Option  3  oben, benutze aber Verarbeitung von
                         Fließkommawerten, falls möglich.

                 list=<Filter>
                      Das gleiche wie -af.

       -afm <Treiber1,Treiber2,...>
              Gibt eine Prioritätsliste der zu verwendenden Audiocodecfamilien
              an,  so wie sie in codecs.conf definiert wurden.  Wenn keine der
              angegebenen Familien benutzt werden kann, so  werden  die  Stan-
              dardcodecs verwendet.

              BEISPIEL:
                 -aspect 4:3  oder -aspect 1.3333
                 -aspect 16:9 oder -aspect 1.7777

       -noaspect
              Deaktiviert  die  automatische  Anpassung  des   Höhen-/Breiten-
              verhältnisses.

       -field-dominance <-1-1>
              Stellt das erste Feld ein bei interlaced Inhalten.  Nützlich für
              Deinterlacer, die die Framerate verdoppeln: -vf  tfields=1,  -vf
              yadif=1 und -vo xvmc:bobdeint.
                 -1   auto (default): Fällt auf 0 (oberes Feld zuerst) zurück,
                      wenn der Decoder keine angemessenen  Informationen  aus-
                      gibt.
                 0    oberes Feld zuerst
                 1    unteres Feld zuerst

       -flip
              Stellt das Bild auf den Kopf (horizontales Spiegeln).

       -lavdopts <Option1:Option2:...> (DEBUG-CODE)
              Gibt  Parameter  für  die Decodierung mit libavcodec an.  Trenne
              bei mehreren Optionen mit einem Doppelpunkt.

              BEISPIEL:
                 -lavdopts gray:skiploopfilter=all:skipframe=nonref

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 bitexact
                      Benutze in allen Decodierungsschritten nur bitgenaue Al-
                      gorithmen (zum Testen von Codecs).

                 bug=<Wert>
                      Umgehe Fehler (Bugs) des Encoders manuell.
                         0: nichts
                         1: automatische Erkennung von Fehlern (Standard)
                         2  (msmpeg4v3):  manche  ältere,  von lavc generierte
                         msmpeg4v3-Dateien (keine automatische Erkennung)
                         4 (mpeg4): Xvid-Interlacing-Bug (automatisch  erkannt
                         bei fourcc==XVIX)
                         8   (mpeg4):  UMP4  (automatisch  erkannt  bei  four-
                         cc==UMP4)
                         16 (mpeg4): Padding-Bug (automatisch erkannt)
                         32 (mpeg4): ungültiger vlc-Bug  (automatisch  erkannt
                         durch fourcc)
                         64  (mpeg4):  qpel-Bug bei Xvid und DivX (automatisch
                         erkannt durch fourcc/Version)
                         128  (mpeg4):  alter  qpel-Standard-Bug  (automatisch
                         erkannt durch fourcc/Version)
                         16: Quantisierungsparameter (QP)
                         32: Motion-Vector (MV)
                         0x0040:     Motion-Vector-Visualisierung     (benutze
                         -noslices)
                         0x0080: Überspringen des Makroblocks (MB)
                         0x0100: Startcode
                         0x0200: PTS
                         0x0400: Fehler-Belastbarkeit
                         0x0800:        Speichermanagement-Kontrolloperationen
                         (H.264)
                         0x1000: Fehler/Bugs
                         0x2000:  Visualisiere  Quantisierungsparameter  (QP),
                         niedrigere QP sind grüner.
                         0x4000: Visualisiere Blocktypen.

                 ec=<Wert>
                      Setze   zu   verwendende  Strategie  zum  Verbergen  von
                      Fehlern.
                         1:   Benutze   einen   starken   Deblock-Filter   bei
                         beschädigten Makroblöcken (MBs).
                         2: iterative Motion-Vector-Suche (langsam)
                         3: alles (Standard)

                 er=<Wert>
                      Setze Strategie zur Fehlerbehandlung.
                         0: deaktiviert
                         1:  vorsichtig  (Sollte  mit den meisten fehlerhaften
                         Encodern funktionieren.)
                         2: normal (Standard) (Funktioniert mit konformen  En-
                         codern.)
                         3: aggressiv (mehr Überprüfungen, die aber selbst bei
                         konformen Daten Fehler liefern können)
                         4: sehr agressiv

                 fast (nur bei MPEG-2, MPEG-4 und H.264)
                      Aktiviere Optimierungen, die nicht  den  Spezifikationen
                      entsprechen   und  möglicherweise  Probleme  verursachen
                      können, wie beispielsweise  einfachere  Dequantisierung,
                      einfachere Bewegungskompensierung, angenommene Benutzung
                      der Standardquantisierungsmatrix  und  angenommen,  dass
                      YUV  als  4:2:0  vorliegt,  und das Überspringen von ein
                      paar Überprüfungen, die  sonst  vorgenommen  werden,  um
                      fehlerhafte Bitstreams zu erkennen.

                 gray
                      Decodierung   nur   mit   Graustufen  (was  ein  bischen
                      schneller als mit Farbe ist)

                 idct=<0-99> (siehe -lavcopts)
                      Um die  beste  Decodierqualität  zu  erreichen,  benutze
                      denselben   IDCT-Algorithmus  für  Decodierung  und  En-
                      codierung.   Dies  kann  allerdings   auf   Kosten   der
                      des Videos größer oder gleich dem Wert <b> ist.

                 sb=<Nummer> (nur bei MPEG-2)
                      Überspringe  unten die angegebene Anzahl von Makroblock-
                      reihen.

                 st=<Nummer> (nur bei MPEG-2)
                      Überspringe oben die angegebene Anzahl  von  Makroblock-
                      reihen.

                 skiploopfilter=<skipvalue> (nur bei H.264)
                      Überspringt den Schleifenfilter (Deblocking) während der
                      H.264-Decodierung.  Da das gefilterte Bild als  Referenz
                      für  darauf  aufbauende Bilder benutzt wird, hat dies im
                      Vergleich zum Weglassen des Deblocking-Filters bei  z.B.
                      MPEG-2   einen   stärkeren   negativen  Effekt  auf  die
                      Qualität.  Aber zumindest bei HDTV mit hoher Bitrate bi-
                      etet  dies  einen  hohen Geschwindigkeitsgewinn bei kaum
                      sichtbarem Qualitätsverlust.

                      <skipvalue> kann einen der folgenden Werte annehmen:
                         none: Niemals überspringen.
                         default: Unnötige Verarbeitungsschritte  überspringen
                         (z.B. 0 Byte große Pakete in AVI).
                         nonref:   Überspringe  unreferenzierte  Bilder  (z.B.
                         nicht für die Decodierung  anderer  Bilder  benötigt,
                         der Fehler kann nicht akkumulieren).
                         bidir: B-Frames überspringen.
                         nonkey: Alle Bilder außer Keyframes überspringen.
                         all: Alle Bilder überspringen.

                 skipidct=<skipvalue> (nur bei MPEG-1/2)
                      Überspringt  den  IDCT-Schritt.  Verringert die Qualität
                      in fast allen Fällen  stark  (siehe  skiploopfilter  für
                      mögliche Werte).

                 skipframe=<skipvalue>
                      Überspringt die Dekodierung von Bildern komplett.  Hoher
                      Geschwindigkeitsgewinn, aber  ruckelige  Bewegungen  und
                      manchmal  schlimme  Artefakte  (siehe skiploopfilter für
                      mögliche Werte).

                 threads=<1-8> (nur bei MPEG-1/2)
                      Anzahl der für die Decodierung  zu  benutzenden  Threads
                      (Standard: 1).

                 vismv=<Wert>
                      Visualisiere Motion-Vectors.
                         0: deaktiviert
                         1:  Mache  von P-Frames vorwärts vorausberechnete Mo-
                         tion-Vectors sichtbar.
                         2: Mache von B-Frames vorwärts  vorausberechnete  Mo-

       -nosound
              Spielt  keinen  Sound  ab bzw. encodiert keinen Sound.  Nützlich
              für Benchmarking-Zwecke.

       -novideo
              Spielt kein Video ab  bzw.  encodiert  kein  Video.   In  vielen
              Fällen funktioniert dies nicht, benutze stattdessen -vc null -vo
              null.

       -pp <Qualität> (siehe auch -vf pp)
              Setzt das Postprocessing-Level der DLL.  Diese Option kann nicht
              mehr in Verbindung mit -vf pp verwendet werden, sondern nur noch
              mit Win32-DirectShow-DLLs, die  eigene  interne  Postprocessing-
              Routinen  mitbringen.  Der gültige Wertebereich für -pp variiert
              je nach Codec, ist meistens aber 0-6,  wobei  0=deaktiviert  und
              6=langsamster/bester Modus bedeutet.

       -pphelp (siehe auch -vf pp)
              Zeigt eine Zusammenfassung der vorhandenen Postprocessing-Filter
              und deren Benutzung.

       -ssf <Modus>
              Gibt die Parameter für den Softwareskalierer an.

              BEISPIEL:
                 -vf scale -ssf lgb=3.0
                 lgb=<0-100>
                      gaußscher Unschärfefilter (beim Helligkeitsanteil)
                 cgb=<0-100>
                      gaußscher Unschärfefilter (beim Farbanteil)
                 ls=<-100-100>
                      Schärfefilter (beim Helligkeitsanteil)
                 cs=<-100-100>
                      Schärfefilter (beim Farbanteil)
                 chs=<h>
                      horizontale Verschiebung des Farbanteils
                 cvs=<v>
                      vertikale Verschiebung des Farbanteils

       -stereo <Modus>
              Wählt den Typ der MP2/MP3-Stereoausgabe.
                 0    Stereo
                 1    Linker Kanal
                 2    Rechter Kanal

       -sws <Typ des Softwareskalierers> (siehe auch -vf scale und -zoom)
              Mit  dieser  Option  wird  die  Qualität  (und  damit  auch  die
              Geschwindigkeit)  des  Softwareskalierers gewählt, der bei -zoom
              zum Einsatz kommt.  Dieser wird beispielsweise bei x11 oder  an-
              deren  Videotreibern  benutzt,  die keine Hardwarebeschleunigung
              bieten.

              ANMERKUNG: Manche -sws-Optionen sind einstellbar.  Die Beschrei-
              bung des Videofilters scale enthält weitere Informationen.

       -vc <[-|+]Codec1,[-|+]Codec2,...[,]>
              Gibt  eine  Prioritätsliste  der zu verwendenden Videocodecs an,
              entsprechend dem Codecnamen in codecs.conf.   Ein  '-'  vor  dem
              Codecnamen deaktiviert diesen Codec.  Ein '+' vor dem Codecnamen
              erzwingt diesen, das führt vermutlich zu  einem  Absturz!   Wenn
              die Liste mit ',' endet, dann greift MPlayer auch auf auch nicht
              aufgeführte Codecs zurück.
              ANMERKUNG:  Mit  -vc  help  wird  eine  vollständige  Liste  der
              verfügbaren Codecs ausgegben.

              BEISPIEL:
                 -vc divx
                      Erzwingt  den  Win32/VFW DivX-Codec; andere werden nicht
                      ausprobiert.
                 -vc -divxds,-divx,
                      Überspringt die Win32-DivX-Codecs.
                 -vc ffmpeg12,mpeg12,
                      Probiert  zuerst  dem  MPEG-1/2-Codec  von   libavcodec,
                      gefolgt von libmpeg2, dann andere.

       -vfm <Treiber1,Treiber2,...>
              Gibt eine Prioritätsliste der zu verwendenden Videocodecfamilien
              an, entsprechend den Namen in  codecs.conf.   Wenn  keine  davon
              funktioniert, werden die Standardfamilien ausprobiert.
              ANMERKUNG:  Mit  -vfm  help  wird  eine  vollständige  Liste der
              verfügbaren Videocodecfamilien ausgegeben.

              BEISPIEL:
                 -vfm ffmpeg,dshow,vfw
                      Probiert zuerst libavcodec, dann  DirectShow,  dann  die
                      VfW-Codecs  und  schließlich  andere,  falls diese nicht
                      funktioniert haben.
                 -vfm xanim
                      Probiert zuerst die XAnim-Codecs.

       -x <x> (siehe auch -zoom) (nur bei MPlayer)
              Skaliert das Bild auf eine Breite von <x> (falls Software-/Hard-
              wareskalierung  verfügbar  ist).  Deaktiviert die Berechnung des
              Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -xvidopts <Option1:Option2:...>
              Gibt zusätzliche Parameter für die Decodierung mit Xvid an.
              ANMERKUNG: Da libavcodec schneller als Xvid ist, könntest du  in
              Betracht ziehen, den Nachbearbeitungsfilter (-vf pp) und Decoder
              (-vfm ffmpeg) von libavcodec zu benutzen.

              Xvid's interne Nachbearbeitungsfilter:
                 deblock-chroma (siehe auch -vf pp)
                      Aktiviert direktes Rendern mit Methode 2.
                 nodr2
                      Deaktiviert direktes Rendern mit Methode 2.

       -xy <Wert> (siehe auch -zoom)
                 Wert<=8
                      Skaliert das Bild um den Faktor <Wert>.
                 Wert>8
                      Setze die Bildbreite auf <Wert> und  berechne  die  Höhe
                      so,   dass  das  ursprüngliche  Höhen-/Breitenverhältnis
                      beibehalten wird.

       -y <y> (siehe auch -zoom) (nur bei MPlayer)
              Skaliert das Bild auf eine Höhe von <y>  (falls  Software-/Hard-
              wareskalierung  verfügbar  ist).  Deaktiviert die Berechnung des
              Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -zoom
              Lässt Softwareskalierung zu, wo sie verfügbar ist.  Dies erlaubt
              Skalierung  mit Videoausgabetreibern (wie x11, fbdev), die Hard-
              wareskalierung  nicht  unterstützen  und   bei   denen   MPlayer
              skalieren aus Performancegründen standardmäßig deaktiviert.

AUDIOFILTER
       Audiofilter  erlauben  dir,  den Audiostream und seine Eigenschaften zu
       verändern.  Die Syntax ist folgende:

       -af <Filter1[=Parameter1:Parameter2:...],Filter2,...>
              Aktiviert eine Kette von Audiofiltern.

       ANMERKUNG: Für eine  vollständige  Liste  der  verfügbaren  Audiofilter
       siehe -af help.

       Die verfügbaren Filter lauten:

       resample[=srate[:salopp][:Typ]]
              Ändert  die  Samplerate  des Audiostreams.  Kann benutzt werden,
              wenn du eine Soundkarte mit fester Frequenz hast oder eine,  die
              maximal  44.1kHz  unterstützt.   Dieser  Filter wird automatisch
              eingefügt,  wenn  nötig.   Unterstützt  nur  16-Bit-Integer  und
              -Float im Native-Endian-Format als Input.
              ANMERKUNG: In Verbindung mit MEncoder musst du zusätzlich -srate
              <srate> angeben.
                 <srate>
                      Ausgabe-Samplerate in Hz.  Der  gültige  Bereich  dieses
                      Parameters  ist  8000  bis 192000.  Falls die Samplefre-
                      quenz von Eingabe und Ausgabe gleich ist oder dieser Pa-
                      rameter  ausgelassen  wird,  wird der Filter automatisch
                      entfernt.  Eine hohe Samplefrequenz erhöht normalerweise
                      die  Audioqualität, vor allem in Kombination mit anderen
                      Filtern.
                 <salopp>
                      würde   die  Ausgabefrequenz  des  resample-Filters  auf
                      44100Hz setzen und  dabei  exakte  Skalierung  der  Aus-
                      gabefrequenz und lineare Interpolation verwenden.

       lavcresample[=srate[:Länge[:linear[:Zähler[:Abschluss]]]]]
              Ändert  die  Samplerate des Audiostreams zu einem Integerwert in
              Hz.  Unterstützt nur das 16-Bit Native-Endian-Format.
              ANMERKUNG: In Verbindung mit MEncoder musst du zusätzlich -srate
              <srate> angeben.
                 <srate>
                      die Samplerate der Ausgabe
                 <Länge>
                      Länge  des Filters hinsichtlich der niedrigeren Sampler-
                      ate (Standard: 16)
                 <linear>
                      Falls 1 werden die  Filter  zwischen  mehrphasigen  Ein-
                      trägen linear interpoliert.
                 <Zähler>
                      log2  der  Anzahl der Polyphase-Einträge (..., 10->1024,
                      11->2048, 12->4096, ...)  (Standard: 10->1024)
                 <Abschluss>
                      Abschlussfrequenz (0.0-1.0), Standardwert wird  abhängig
                      von der Filterlänge gesetzt.

       sweep[=Geschwindigkeit]
              Erzeugt eine Sinusschwingung.
                 <0.0-1.0>
                      Sinusfunktions-Delta, benutze sehr geringe Werte, um die
                      Schwingung zu hören.

       sinesuppress[=Frequenz:Abfall]
              Entfernt einen Sinus an der angegebenen Frequenz.  Nützlich,  um
              bei Audiogeräten niedriger Qualität das 50/60Hz-Rauschen loszuw-
              erden.  Funktioniert wahrscheinlich nur bei Mono-Input.
                 <Frequenz>
                      Die Frequenz des Sinus, der entfernt werden soll (in Hz)
                      (Standard: 50)
                 <Abfall>
                      Kontrolliert  die  Anpassung (ein größerer Wert bewirkt,
                      dass der  Filter  Änderungen  von  Amplitude  und  Phase
                      schneller  adaptiert,  ein kleinerer Wert wird die Adap-
                      tion langsamer  machen  (Standard:  0.0001).   Sinnvolle
                      Werte bewegen sich um 0.001.

       hrtf[=flag]
              Die  "head-related transfer function": Konvertiert mehrkanäliges
              Audiosignal auf zwei Kanäle  für  Kopfhörer,  behält  dabei  die
              Räumlichkeit des Klangs.

              Flag  Bedeutung
              m     Matrixdecodierung des hinteren Kanals
              s     2-Kanal-Matrixdecodierung
              4   500.00 Hz
              5    1.00 kHz
              6    2.00 kHz
              7    4.00 kHz
              8    8.00 kHz
              9   16.00 kHz

              Falls  die  Samplerate  des wiedergegebenen Klangs niedriger ist
              als die mittlere Frequenz für einen Frequenzbereich, wird dieser
              Bereich  deaktiviert.   Ein bekannter Fehler dieses Filters ist,
              dass die Charakteristiken für den höchsten  Bereich  nicht  kom-
              plett symmetrisch sind, wenn die Samplerate nah an der mittleren
              Frequenz dieses Bereichs liegt.  Dieses Problem kann dadurch um-
              gangen  werden, dass man mit Hilfe des Filters resample die Sam-
              plerate des Klangs erhöht, bevor er diesen Filter erreicht.
                 <g1>:<g2>:<g3>:...:<g10>
                      Fließkommawerte, die die Verstärkung  in  dB  für  jeden
                      Frequenzbereich repräsentieren (-12-12)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af equalizer=11:11:10:5:0:-12:0:5:12:12 media.avi
                      Würde  den  Klang im Bereich der oberen und unteren Fre-
                      quenzen verstärken und ihn gleichzeitig  im  Bereich  um
                      1kHz fast verschwinden lassen.

       channels=nch[:nr:from1:to1:from2:to2:from3:to3:...]
              Kann  benutzt werden, um Audiokanäle hinzuzufügen, zu entfernen,
              zu kopieren oder deren Routing zu  verändern.   Wenn  nur  <nch>
              gegeben  ist,  wird das Standardrouting benutzt, es funktioniert
              folgendermaßen: Falls die Anzahl der  Ausgabekanäle  größer  ist
              als  die  Anzahl  der  Eingangskanäle,  so  werden  leere Kanäle
              erzeugt (Ausnahme: Upmix von Mono  auf  Stereo,  dann  wird  der
              Monokanal auf beiden Ausgabekanälen wiederholt).  Ist die Anzahl
              der Ausgabekanäle kleiner als die Anzahl der Eingangskanäle,  so
              werden die überschüssigen Kanäle verworfen.
                 <nch>
                      Anzahl der Ausgabekanäle (1-6)
                 <nr>
                      Anzahl der Leitungen für das Routing (1-6)
                 <von1:bis1:von2:bis2:von3:bis3:...>
                      Paare  von  Nummers  zwischen 0 und 5, die festlegen, wo
                      das Routing für jeden Kanal stattfinden soll.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af channels=4:4:0:1:1:0:2:2:3:3 media.avi
                      Würde die Anzahl der Kanäle auf 4 setzen  und  4  Routen
                      aufsetzen,  die  die  Kanäle 0 und 1 vertauschen und die
                      Kanäle 2 und 3 unberührt lassen.  Beachte, dass bei  der
                      Wiedergabe eines Mediums mit nur zwei Känalen die Kanäle
                      2 und 3 still wären, 0 und 1  aber  trotzdem  vertauscht
                      würden.
                 mplayer -af channels=6:4:0:0:0:1:0:2:0:3 media.avi
                      'unsigned'), 'b' die Anzahl der Bits pro Sample ist (16,
                      24  oder  32)  und 'e' die Endianness angibt ('le' heißt
                      little-endian, 'be' big-endian; 'ne' ist die  Endianness
                      des  Computers,  auf  dem MPlayer läuft).  Gültige Werte
                      (unter anderem)  sind:  's16le',  'u32be'  und  'u24ne'.
                      Ausnahmen  dieser  Regel, die auch gültige Formatangaben
                      sind: u8, s8, floatle, floatbe,  floatne,  mulaw,  alaw,
                      mpeg2, ac3 und imaadpcm.

       volume[=v:sc]
              Implementiert  die  Lautstärkeregulierung  in Software.  Benutze
              diesen Filter mit  Vorsicht,  da  er  das  Verhältnis  von  Sig-
              nalstärke  zum Rauschen (signal to noise ratio) reduzieren kann.
              In den meisten Fällen ist es am besten, das Level für  den  PCM-
              Sound  auf maximal zu stellen, diesen Filter wegzulassen und die
              Ausgabestärke zu den Lautsprechern mit der Mixereinstellung Mas-
              ter  zu  regulieren.   In dem Falle, dass deine Soundkarte einen
              digitalen  anstelle  eines  analogen  PCM-Mixers  hat,   benutze
              stattdessen  die  MASTER-Mixereinstellung.   Wenn  ein  externer
              Verstärker mit dem Computer verbunden ist (das  ist  fast  immer
              der  Fall), kann das Rauschlevel minimiert werden, indem Master-
              Level und der Lautstärkeregler am Verstärker  angepasst  werden,
              bis das Rauschen im Hintergrund verschwunden ist.
              Dieser  Filter  hat  ein zweites Feature: Er misst die insgesamt
              maximale Lautstärke und gibt diese  aus,  wenn  MPlayer  beendet
              wird.   Diese  Lautstärkeabschätzung kann benutzt werden, um die
              Lautstärke in MEncoder so zu setzen, dass ein maximaler dynamis-
              cher Bereich benutzt wird.
              ANMERKUNG:  Dieser  Filter ist nicht reentrant (ablaufinvariant)
              und kann dementsprechend nur einmal pro  Audiostream  aufgerufen
              werden.
                 <v>
                      Setzt  die  gewünschte Verstärkung in dB für alle Kanäle
                      in diesem Stream.  Die Verstärkung kann zwischen  -200dB
                      und  +60dB liegen, wobei -200dB den Sound komplett vers-
                      tummen lässt und  +60dB  einer  1000-fachen  Verstärkung
                      entspricht (Standard: 0).
                 <sc>
                      Schaltet  "Soft-Clipping"  an  (1)  oder aus (0).  Soft-
                      Clipping kann den Klang weicher machen, wenn  sehr  hohe
                      Lautstärken  benutzt werden.  Benutze diese Option, wenn
                      der dynamische Bereich  der  Lautsprecher  sehr  niedrig
                      ist.
                      WARNUNG: Dieses Feature bewirkt Störgeräusche und sollte
                      als letzte Möglichkeit angesehen werden.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af volume=10.1:0 media.avi
                      Würde den Klang um 10.1dB  verstärken  und  abschneiden,
                      wenn die Lautstärke zu hoch ist.

       pan=n[:L00:L01:L02:...L10:L11:L12:...Ln0:Ln1:Ln2:...]
                      Gibt  an, wieviel vom Eingabekanal i in den Ausgabekanal
                      j gemischt wird (0-1).  Prinzipiell geben die  ersten  n
                      Zahlen an, was mit dem ersten Eingabekanal gemacht wird,
                      dann n Zahlen, die den zweiten  Eingabekanal  betreffen,
                      usw.   Falls  für  einige Eingabekanäle nichts angegeben
                      ist, wird 0 angenommen.

              BEISPIELE:
                 mplayer -af pan=1:0.5:0.5 media.avi
                      Würde von stereo nach mono heruntermischen.
                 mplayer -af pan=3:1:0:0.5:0:1:0.5 media.avi
                      Würde 3 Ausgabekanäle liefern, Kanäle 0  und  1  bleiben
                      intakt  und der Ausgabekanal 2 wäre die Mischung aus den
                      Kanälen 0 und 1 (und könnte zum Beispiel  an  eine  Sub-
                      woofer geschickt werden).

       sub[=fc:ch]
              Fügt dem Audiostream einen Subwoofer-Kanal hinzu.  Die Audiodat-
              en, die für die Erzeugung des Subwoofer-Kanals  benutzt  werden,
              ist  ein  Durchschnitt  des Klanges in Kanal 0 und Kanal 1.  Der
              resultierende Klang ist dann tiefpassgefiltert von einem Butter-
              worth-Filter vierten Ranges mit einem voreingestellten Abschnitt
              der Frequenzen bei 60Hz und wird in einem  separaten  Kanal  dem
              Audiostream hinzugefügt.
              WARNUNG: Deaktiviere diesen Filter, wenn du DVDs mit Dolby Digi-
              tal 5.1-Klang abspielst, sonst wird dieser Filter den Klang  des
              Subwoofers stören.
                 <fc>
                      Ab dieser Frequenz schneidet der Tiefpassfilter ab (20Hz
                      bis 300Hz) (Standard: 60Hz).  Versuche für beste  Resul-
                      tate die Frequenz, ab der abgeschnitten wird, so niedrig
                      wie möglich zu setzten.  Das wird den Stereo- oder  Sur-
                      roundsound-Genuß erhöhen.
                 <ch>
                      Bestimmt die Kanalnummer, in die der Sub-Kanal eingefügt
                      werden soll.  Die Kanalnummer  kann  zwischen  0  und  5
                      liegen  (Standard:  5).   Beachte,  dass  die Anzahl der
                      Kanäle automatisch auf <ch> erhöht wird, sollte es nötig
                      sein.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af sub=100:4 -channels 5 media.avi
                      Würde  einen Subwoofer-Kanal mit einer Abschlussfrequenz
                      von 100Hz zum Ausgabekanal 4 hinzufügen.

       center
              Erzeugt aus den vorderen Kanälen einen  mittleren  Kanal.   Kann
              zur  Zeit  möglicherweise  geringe Qualität liefern, da er keine
              Hochpassfilter für eine entsprechende Extraktion  besitzt,  son-
              dern nur über die Kanäle mittelt und halbiert.
                 <ch>
                      Legt  die  Kanalnummer  fest,  in die der mittlere Kanal
                      vorderen  Lautsprecher gehört werden, und d2 der Abstand
                      ist, von dem aus die hinteren Lautsprecher  gehört  wer-
                      den,  dann  sollte die Verzögerung auf 15ms gesetzt wer-
                      den, falls d1 <= d2 und auf 15 + 5*(d1-d2), falls  d1  >
                      d2.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af surround=15 -channels 4 media.avi
                      Würde Decodierung von Surroundsound hinzufügen mit einer
                      Verzögerung von 15ms für die hinteren Lautsprecher.

       delay[=ch1:ch2:...]
              Verzögert die Soundausgabe zu den  Lautsprechern  so,  dass  der
              Klang  der  verschiedenen Kanäle die Position, an dem sie gehört
              werden, gleichzeitig erreicht.  Das macht nur Sinn, wenn du mehr
              als 2 Lautsprecher hast.
                 ch1,ch2,...
                      Die  Verzögerung  in  ms, die jedem Kanal auferlegt wird
                      (Fließkommazahl zwischen 0 und 1000).

              Um die benötigte Verzögerung für  die  verschiedenen  Kanäle  zu
              berechnen, gehe wie folgt vor:

              1. Messe  die Entfernung zu den Lautsprechern in Metern in Rela-
                 tion zu der Position, an der gehört wird, was dir die Entfer-
                 nungen  s1  bis  s5  liefert (bei einem 5.1-System).  Für den
                 Subwoofer macht Anpassung keinen Sinn (du  wirst  den  Unter-
                 schied eh nicht hören).

              2. Subtrahiere  die Abstände s1 bis s5 von der maximalen Entfer-
                 nung, z.B. s[i] = max(s) - s[i]; i = 1...5.

              3. Berechne die  benötigten  Verzögerungen  in  ms  als  d[i]  =
                 1000*s[i]/342; i = 1...5.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af delay=10.5:10.5:0:0:7:0 media.avi
                      Würde  die vordere Linke und Rechte um 10.5ms verzögern,
                      die beiden hinteren Kanäle und den Subwoofer um 0ms  und
                      Center um 7ms.

       export[=mmapped_Datei[:nsamples]]
              Exportiert  das Eingangssignal an andere Prozesse mittels Memory
              Mapping (mmap()).  Memory-mapped-Bereiche enthalten einen  Head-
              er:

              int nch                     /*Anzahl der Kanäle*/
              int size                    /*Größe des Buffers*/
              unsigned long long counter  /*Wird benutzt, um Synchronisation zu
                                            wahren und aktualisiert, wenn neue
                                            Daten exportiert werden.*/

              Erhöht den Unterschied zwischen linken und rechten Kanälen (lin-
              ear), was der Wiedergabe eine Art "Live"-Effekt hinzuzufügt.
                 <mul>
                      Setzt  den  Differenz-Koeffizient  (Standard: 2.5).  0.0
                      bedeutet Klang in Mono (Durchschnitt beider Kanäle), bei
                      1.0 bleibt der Klang unverändert, mit -1.0 werden linker
                      und rechter Kanal vertauscht.

       volnorm[=Methode:Ziel]
              Maximiert die Lautstärke, ohne den Klang zu verzerren.
                 <Methode>
                      Setzt die zu benutzende Methode.
                         1: Benutze ein einziges Sample, um  die  Abweichungen
                         mit Hilfe eines standardgewichteten Durchschnitts der
                         vorigen Samples zu glätten (Standard).
                         2: Benutze mehrere Samples, um die  Abweichungen  mit
                         Hilfe  eines  standardgewichteten  Durchschnitts  der
                         vorigen Samples zu glätten.

                 <Ziel>
                      Setzt die Zielamplitude als Bruchteil des  Maximalwertes
                      der Samplingauflösung (Standard: 0.25).

       ladspa=Datei:Label[:Kontrollen...]
              Lade ein LADSPA (Linux Audio Developer's Simple Plugin API) Plu-
              gin.  Es können mehrere Filter gleichzeitig verwendet werden.
                 <Datei>
                      Gibt eine Bibliotheksdatei des LADSPA-Plugins an.  Falls
                      LADSPA_PATH  gesetzt  ist, wird nach der angegeben Datei
                      gesucht.  Ist es nicht gesetzt, muss der volle  Pfadname
                      angegeben werden.
                 <Label>
                      Gibt  den  Filter  innerhalb  der Bibliothek an.  Manche
                      Bibliotheken beinhalten nur einen  Filter,  andere  aber
                      enthalten  mehrere.   Angabe  von 'help' hier zeigt alle
                      verfügbaren Filter innerhalb der angegebenen Bibliothek,
                      was  die  Benutzung  von  'listplugins'  des  LADSPA SDK
                      überflüssig macht.
                 <Kontrollen>
                      Kontrollen sind null oder mehr Fließkommawerte, die  das
                      Verhalten  des geladenen Plugins bestimmen (zum Beispiel
                      Verzögerung,  Schwellenwert   oder   Verstärkung).    Im
                      ausführlichen  Modus  (füge -v zur MPlayer-Kommandozeile
                      hinzu) werden alle  Kontrollen  und  ihre  dazugehörigen
                      Wertebereiche  ausgegeben.  Dies macht die Benutzung von
                      'analyseplugin' des LADSPA SDK überflüssig.

       comp
              Kompressor/Expandier-Filter, der bei Input von  einem  Mikrophon
              benutzt werden kann.  Verhindert Artefakte bei sehr lautem Klang
              und erhöht die Lautstärke bei sehr leisem Klang.  Dieser  Filter
              ist nicht getestet und möglicherweise unbrauchbar.

VIDEOFILTER
       Videofilter  erlauben  dir,  den Videostream und seine Eigenschaften zu
       ändern.  Die Syntax ist folgende:

       -vf <Filter1[=Parameter1:Parameter2:...],Filter2,...>
              Aktiviert eine Videofilterkette zusammen mit ihren Optionen.

       Viele Parameter sind optional und werden teilweise  mit  Standardwerten
       belegt, wenn sie weggelassen werden.  Mit '-1' werden die Standardwerte
       explizit beibehalten.  Die Parameter w:h bedeuten Breite (width) x Höhe
       (height);  x:y bedeutet die x:y-Position relativ zur linken oberen Ecke
       des größeren Bildes.
       ANMERKUNG: Eine vollständige Liste aller  verfügbaren  Plugins  liefert
       -vf help.

       Videofilter werden in Listen verwaltet.  Es gibt ein paar Kommandos, um
       die Filterliste zu regeln.

       -vf-add <Filter1[,Filter2,...]>
              Fügt die angegebenen Filter ans Ende der Filterliste hinzu.

       -vf-pre <Filter1[,Filter2,...]>
              Fügt die angegebenen Filter an den Anfang der Filterliste hinzu.

       -vf-del <Index1[,Index2,...]>
              Löscht  die  Filter an der angegebenen Indexposition.  Indexnum-
              mern beginnen bei 0, negative Nummern adressieren das  Ende  der
              Liste (-1 ist der letzte).

       -vf-clr
              Leert die Filterliste komplett.

       Bei  Filtern,  die  dies unterstützen, kannst Du auf Parameter über den
       Namen zugreifen.

       -vf <filter>=help
              Gibt die Parameternamen und die gültigen Wertebereiche  der  Pa-
              rameter für einen bestimmen Filter aus.

       -vf               <Filter=benannter_Parameter1=Wert1[:benannter_Parame-
       ter2=Wert2:...]>
              Setzt  einen  benannten Parameter auf den angegebenen Wert.  Be-
              nutze 'on' und 'off' oder 'yes' und 'no', um  Flag-Parameter  zu
              setzen.

       Die verfügbaren Filter sind folgende:

       crop[=b:h:x:y]
              Schneidet  den  angegeben  Teil  des Bildes aus und verwirft den
              Rest.  Nützlich, um schwarze  Balken  bei  Widescreen-Filmen  zu
              entfernen.
                      Wert,  durch  den  die  Breite/Höhe  teilbar sein sollte
                      (Standard: 16).  Der Offset wird automatisch  angepasst,
                      um das Video zu zentrieren.  Benutze 2, um gerade Dimen-
                      sionen zu bekommen (wird für 4:2:2-Video gebraucht).  16
                      ist  beim  Encodieren  für  die  meisten Videocodecs die
                      beste Wahl.

       rectangle[=b:h:x:y]
              Das Plugin reagiert auf  die  Direktive  'change_rectangle'  der
              Datei input.conf, die zwei Parameter entgegennimmt.
                 <b>,<h>
                      Breite  und Höhe (Standard: -1, maximal mögliche Breite,
                      wobei die Begrenzungen sichtbar bleiben)
                 <x>,<y>
                      Position der linken  oberen  Ecke  (Standard:  -1,  ganz
                      oben, ganz links)

       expand[=b:h:x:y:o:a:r]
              Vergrößert das Bild ohne Skalierung auf die angegebene Größe und
              platziert das unskalierte Originalbild an die  Koordinaten  x/y.
              Kann  benutzt  werden, um die Platzierung des OSD/der Untertitel
              auf schwarzen Balken zu erreichen.

                 <b>,<h>
                      Expandierte  Breite,Höhe   (Standard:   originale   Bre-
                      ite,Höhe).   Negative  Werte für b und h werden als Off-
                      sets zur Originalgröße behandelt.

                      BEISPIEL:
                           expand=0:-50:0:0
                                  Fügt unterhalb des Bildes einen Rand von  50
                                  Pixel ein.

                 <x>,<y>
                      Position  des ursprünglichen Bildes im expandierten Bild
                      (Standard: Mitte)

                 <o>
                      Anzeige von OSD/Untertiteln
                         0: deaktiviert (Standard)
                         1: aktiviert

                 <a>
                      Expandiert angepasst an das Seitenverhältnis anstatt  an
                      die Auflösung (Standard: 0).

                      BEISPIEL:
                           expand=800:::::4/3
                                  Erweitert  auf  800x600,  es  sei  denn, die
                                  Quelle hat einen höhere Auflösung, dann wird
                                  auf das Seitenverhältnis 4/3 erweitert.


                 0    Drehe um 90 Grad im Uhrzeigersinn und stelle es auf  den
                      Kopf (Standard).

                 1    Drehe um 90 Grad im Uhrzeigersinn.

                 2    Drehe um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn.

                 3    Drehe  um  90 Grad gegen den Uhrzeigersinn und stelle es
                      auf den Kopf.

       scale[=b:h[:ilaced[:chr_drop[:par[:par2[:presize[:noup[:arnd]]]]]]]]
              Skaliert das Bild mit dem Softwareskalierer (langsam) und  führt
              eine  Farbraumkonvertierung  zwischen  YUV  und RGB durch (siehe
              auch -sws).

                 <b>,<h>
                      skalierte Breite/Höhe (Standard: originale Breite/Höhe)
                      ANMERKUNG: Wenn -zoom benutzt wird und die  unterliegen-
                      den  Filter  (inklusive  libvo)  Skalierung nicht unter-
                      stützen, werden die Werte d_width/d_height benutzt.
                          0:   skalierte d_width/d_height
                         -1:   originale Breite/Höhe
                         -2:   Berechne Breite/Höhe anhand der jeweils anderen
                         Größe und dem vorskalierten Breiten-/Höhenverhältnis.
                         -3:   Berechne Breite/Höhe anhand der jeweils anderen
                         Größe und dem originalen Breiten-/Höhenverhältnis.
                         -(n+8):  wie  -n  oben, rundet aber die Abmessung auf
                         das nächste Vielfache von 16.

                 <ilaced>
                      Schalte Interlaced-Skalierung an/aus.
                         0: aus (Standard)
                         1: ein

                 <chr_drop>
                      Chroma-Skipping, Auslassen von Chrominanz-Berechnungen
                         0: Benutze alle verfügbaren Eingabezeilen für Chromi-
                         nanz-Berechnungen.
                         1:  Benutze  nur jede zweite Eingabezeile für Chromi-
                         nanz-Berechnungen.
                         2: Benutze nur jede vierte Eingabezeile  für  Chromi-
                         nanz-Berechnungen.
                         3:  Benutze  nur  jede achte Eingabezeile für Chromi-
                         nanz-Berechnungen.

                 <par>:[:<par2>] (siehe auch -sws)
                      Setzt einige Skalierungsparameter abhängig vom  Skalier-
                      er, der mit -sws gewählt wurde.
                         -sws   2   (bicubisch):   B  (weichzeichnend)  und  C
                         (verstärkend)
                         0.00:0.60 Standard
                         spal:    768x576 (PAL mit quadratischen Pixeln)

                 <noup>
                      Verbietet  Hochskalierung über die ursprünglichen Abmes-
                      sungen hinaus.
                         0: Erlaubt Hochskalierung (Standard).
                         1: Verbietet  Hochskalierung,  falls  eine  Abmessung
                         ihren ursprünglichen Wert überschreitet.
                         2:  Verbietet Hochskalierung, falls beide Abmessungen
                         ihre ursprünglichen Werte überschreiten.

                 <arnd>
                      Genaues  Runden  für  den  vertikalen   Skalierer,   der
                      schneller oder langsamer als das Standardrunden ist.
                         0: Deaktiviert genaues Runden (Standard).
                         1: Aktiviert genaues Runden.

       dsize=[Aspekt|b:h:Aspektmethode:r]
              Ändert  die  beabsichtigte Displaygröße/den Aspekt an einer frei
              wählbaren Position der Filterkette.  Der Aspekt kann  als  Bruch
              (4/3)  oder  Fließkommazahl (1.33) angegeben werden.  Alternativ
              können exakte Wiedergabebreite und -höhe wie gewünscht angegeben
              werden.   Beachte,  dass  dieser  Filter selbst keine Skalierung
              vornimmt; er beeinflusst nur, was  spätere  Skalierer  (Software
              oder  Hardware)  beim automatischen Skalieren tun werden, um den
              Aspekt zu korrigieren.

                 <b>,<h>
                      Neue Wiedergabebreite und -höhe.  Kann auch die  folgen-
                      den Spezialwerte haben:
                          0:    ursprüngliche Anzeigebreite und -höhe.
                         -1:    ursprüngliche Videobreite/-höhe (Standard).
                         -2:    Berechne Breite/Höhe anhand der anderen Abmes-
                         sung und des ursprünglichen Anzeigeaspekts.
                         -3:    Berechne Breite/Höhe anhand der anderen Abmes-
                         sung und des ursprünglichen Videoaspekts.

                 BEISPIEL:
                 dsize=800:-2
                      Gibt eine Anzeigeauflösung von 800x600 für ein Video mit
                      Aspekt 4/3, oder 800x450 für ein 16/9-Video an.
       <Aspektmethode>
            Verändert Breite und Höhe anhand des ursprünglichen Aspekts.
               -1: Ignoriere ursprünglichen Aspekt (Standard).
                0: Behalte Anzeigeaspekt durch Benutzung von <b> und  <h>  als
               Maximalauflösung.
                1:  Behalte  Anzeigeaspekt durch Benutzung von <b> und <h> als
               Minimalauflösung.
                2: Behalte Videoaspekt durch Benutzung von  <b>  und  <h>  als
               Maxmimalauflösung.
                3:  Behalte  Videoaspekt  durch  Benutzung von <b> und <h> als
               Minimalauflösung.

       B "yvu9   "
            Erzwingt eine Software-Farbraumkonvertierung von YVU9  nach  YV12.
            Zu Gunsten des Softwareskalierers abgelehnt.

       yuvcsp
            Zieht  die  YUV-Farbwerte  auf den CCIR 601-Bereich zusammen, ohne
            eine wirkliche Konvertierung vorzunehmen.

       rgb2bgr[=swap]
            Farbraumkonvertierung RGB 24/32 <-> BGR 24/32
                 swap
                      Führe auch eine R <-> B-Vertauschung durch.

       palette
            Farbraumkonvertierung RGB/BGR 8 -> 15/16/24/32bpp unter Verwendung
            einer Farbpalette.

       format[=fourcc]
            Beschränkt  den  Farbraum  des nächsten Filters ohne jegliche Kon-
            vertierung.   Benutze  ihn  zusammen  mit  dem  scale-Filter,   um
            tatsächlich eine Konvertierung durchzuführen.
            ANMERKUNG:  Für  eine  Liste  der  verfügbaren  Formate siehe for-
            mat=fmt=help.
                 <fourcc>
                      Formatname wie rgb15, bgr24, yv12 usw. (Standard: yuy2)

       noformat[=fourcc]
            Beschränkt den Farbraum des nächsten Filters  ohne  jegliche  Kon-
            vertierung.   Anders  als  der  format-Filter erlaubt dieser jeden
            Farbraum außer dem von dir angegebenen.
            ANMERKUNG: Für eine Liste der  verfügbaren  Formate  siehe  nofor-
            mat=fmt=help.
                 <fourcc>
                      Formatname wie rgb15, bgr24, yv12 usw. (Standard: yv12)

       pp[=Filter1[:Option1[:Option2...]]/[-]Filter2...] (siehe auch -pphelp)
            Aktiviert  die Benutzung der angegebenen Kette von Postprocessing-
            Subfiltern.  Subfilter müssen durch  ein  '/'-Zeichen  voneinander
            getrennt  werden  und  können  durch ein vorangestelltes '-' deak-
            tiviert werden.  Jeder Unterfilter und manche Optionen haben einen
            kurzen  und einen langen Namen, die unabhängig voneinander benutzt
            werden können, so ist z.B. dr/dering das gleiche.  Alle  Subfilter
            teilen gemeinsame Optionen, um ihren Geltungsbereich zu bestimmen:
                 a/autoq
                      Schalte den Subfilter automatisch aus, falls die CPU  zu
                      langsam ist.
                 c/chrom
                      Führe außerdem Chrominanz-Filterung durch (Standard).
                 y/nochrom
                      Führe nur Luminanz-Filterung durch (keine Chrominanz).
                 n/noluma
                 vb/vdeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      vertikaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>:  Schwellenwert  für die Flachheit, wobei
                         niedrigere Werte mehr Deblocking bedeuten  (Standard:
                         39).

                 ha/hadeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      genauer horizontaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei
                         niedrigere  Werte mehr Deblocking bedeuten (Standard:
                         39).

                 va/vadeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      genauer vertikaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>:  Schwellenwert  für die Flachheit, wobei
                         niedrigere Werte mehr Deblocking bedeuten  (Standard:
                         39).

                 Die  horizontalen  und  vertikalen Deblocking-Filter benutzen
                 die Werte für Differenz und Flachheit  gemeinsam,  du  kannst
                 daher  keine  unterschiedlichen  horizontalen  und vertikalen
                 Schwellenwerte angeben.


                 h1/x1hdeblock
                      experimenteller horizontaler Deblocking-Filter

                 v1/x1vdeblock
                      experimenteller vertikaler Deblocking-Filter

                 dr/dering
                      Störungsfilter

                 tn/tmpnoise[:Schwelle1[:Schwelle2[:Schwelle3]]]
                      Reduzierung zeitweisen Rauschens
                         <Schwelle1>: größer -> stärkere Filterung
                         <Schwelle2>: größer -> stärkere Filterung
                         <Schwelle3>: größer -> stärkere Filterung

                 al/autolevels[:f/fullyrange]
                      automatische Korrektur von Helligkeit und Kontrast
                         f/fullyrange: Ausdehnung der Luminanz auf (0-255).

                 lb/linblenddeint
                      Linearer Mischungs-Deinterlace-Filter, der Deinterlacing
                      eines  gegebenen  Blocks  durch Filterung mit einem (1 2
                      gegebenen  Blocks  durch  Medianfilterung  jeder zweiten
                      Zeile durchführt.

                 fd/ffmpegdeint
                      FFmpeg-Deinterlace-Filter,   der   Deinterlacing   eines
                      gegebenen Blocks durch Filterung jeder zweiten Zeite mit
                      einem (-1 4 2 4 -1)-Filter durchführt.

                 l5/lowpass5
                      Vertikal  angewendeter  FIR-Tiefpass-Deinterlace-Filter,
                      der Deinterlacing eines gegebenen Blocks durch Filterung
                      aller Zeilen mit einem (-1 2 6 2 -1)-Filter  durchführt.

                 fq/forceQuant[:Quantisierungsparameter]
                      Überschreibt die Tabelle der Quantisierungsparameter der
                      Eingabe mit  einem  konstanten  Quantisierungsparameter,
                      den du angibst.
                         <Quantisierungsparameter>:   zu   benutzender   Quan-
                         tisierungsparameter

                 de/default
                      Standard-pp-Filterkombination (hb:a,vb:a,dr:a)

                 fa/fast
                      schnelle pp-Filterkombination (h1:a,v1:a,dr:a)

                 ac
                      hochqualitative                     pp-Filterkombination
                      (ha:a:128:7,va:a,dr:a)

            BEISPIEL:
                 -vf pp=hb/vb/dr/al
                      horizontales und vertikales Deblocking, Abschwächung und
                      automatische Helligkeit/Kontrast
                 -vf pp=de/-al
                      Standardfilter ohne Helligkeits-/Kontrastkorrektur
                 -vf pp=default/tmpnoise:1:2:3
                      Aktiviert Standardfilter und temporäre Rauschunterdrück-
                      er.
                 -vf pp=hb:y/vb:a
                      Horizontales  Deblocking  nur  luminanzbezogen, schaltet
                      vertikales Deblocking je nach verfügbarer CPU-Auslastung
                      hinzu.

       spp[=Qualität[:qp[:Modus]]]
            Einfacher  Nachbearbeitungsfilter, der das Bild mit mehreren (bzw.
            - im Falle von Qualitätslevel 6 - allen)  Verschiebungen  komprim-
            iert und dekomprimiert und daraus den Mittelwert bildet.

                 <Qualität>
                      0-6 (Standard: 3)

            Ultra-einfacher  und  -langsamer  Nachbearbeitungsfilter,  der das
            Bild mit mehreren (bzw. - im Falle von Qualitätslevel  8  -  alle)
            Verschiebungen  rekomprimiert  und  daraus  den Mittelwert bildet.
            Dies unterscheidet sich im Verhalten zu spp  insofern,  dass  uspp
            tatsächlich  jeden  Fall  mit  libavcodec  Snow  encodiert und de-
            codiert, wohingegen spp eine vereinfachte nur-Intra 8x8  DCT  ähn-
            lich der bei MJPEG benutzten verwendet.

                 <Qualität>
                      0-8 (Standard: 3)

                 <qp>
                      Erzwinge  Quantisierungsparameter  (Standard: 0, benutze
                      QP vom Video).

       fspp[=Qualität[:qp[:Stärke[:bframes]]]]
            schnellere Variante des einfachen Nachbearbeitungsfilters.

                 <Qualität>
                      4-5 (äquivalent zu spp; Standard: 4)

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard:  0,  benutze
                      QP vom Video).

                 <Stärke>
                      Stärke  des  Filters, niedrigere Werte behalten mehr De-
                      tails, aber auch mehr Artefakte,  während  höhere  Werte
                      das  Bild  glatter  und unschärfer machen (Standard: 0 -
                      PSNR optimal).

                 <bframes>
                      0: Benutze QP von B-Frames nicht (Standard).
                      1: Benutze auch QP von B-Frames  (Kann  Flackern  verur-
                      sachen).

       pp7[=qp[:Modus]]
            Variante  des spp-Filters, vergleichbar mit spp=6 mit 7-Punkt DCT,
            wobei nur der Wert aus der Mitte nach der IDCT weiterbenutzt wird.

                 <qp>
                      Erzwinge  Quantisierungsparameter  (Standard: 0, benutze
                      QP vom Video).

                 <Modus>
                      0: harte Schwellwerte
                      1: weiche Schwellwerte  (besseres  Deringing,  aber  un-
                      schärfer)
                      2: mittlere Schwellwerte (Standard, gute Ergebnisse)

       qp=Gleichung
            Filter zur Änderung der Quantisierungsparameter (QP).
                         E: die Zahl e
                         X / Y: die Koordinaten des aktuellen Samples
                         W / H: Breite und Höhe des Bildes
                         SW  / SH: Skalierung der Breite/Höhe abhängig von der
                         momentan gefilterten Ebene, z.B. 1,1 und 0.5,0.5  für
                         YUV 4:2:0.
                         p(x,y):  Gibt den Wert des Pixels an Position x/y der
                         aktuellen Ebene zurück.

       test
            Generiere verschiedene Testmuster.

       rgbtest
            Generiere ein RGB-Testmuster,  nützlich,  um  RGB/BGR-Probleme  zu
            erkennen.  Du solltest einen roten, grünen und blauen Streifen von
            oben nach unten sehen.

       lavc[=Qualität:fps]
            Schnelle Softwarekonvertierung von YV12 nach MPEG-1 mit libavcodec
            für die Benutzung mit DVB/DXR3/IVTV/V4L2.

                 <Qualität>
                      1-31: fester Quantisierungsfaktor
                      32-:  feste Bitrate in kBit

                 <fps>
                      Erzwinge  Ausgabe-fps (Fließkommawert) (Standard: 0, au-
                      tomatische Erkennung basierend auf Höhe)

       dvbscale[=Aspekt]
            Wählt die optimale Skalierung für DVB-Karten,  skaliert  hardware-
            seitig  die X-Achse und berecht die Y-Achse softwareseitig, um den
            Aspekt beizubehalten.  Nützlich nur in Verbindung mit  expand  und
            scale.

                 <Aspekt>
                      Kontrolliere   das   Seitenverhältnis,  berechnet  durch
                      DVB_HÖHE*ASPEKT  (Standard:  576*4/3=768),   setze   auf
                      576*(16/9)=1024 für einen 16:9-Fernseher.

            BEISPIEL:
                 -vf dvbscale,scale=-1:0,expand=-1:576:-1:-1:1,lavc

       noise[=Helligkeit[u][t|a][h][p]:Farbwert[u][t|a][h][p]]
            Fügt Rauschen hinzu.
                 <0-100>
                      Helligkeitsrauschen
                 <0-100>
                      Farbrauschen
                 u    gleichförmiges Rauschen (sonst gaußsch)
                 t    temporäres   Rauschen  (Rauschmuster  wechselt  zwischen
                      Bildern)
                      räumliche Farbstärke (Standard: 3)
                 <Helligkeit_z>
                      zeitliche Helligkeitsstärke (Standard: 6)
                 <Farbwert_z>
                      zeitliche   Farbstärke   (Standard:  Helligkeit_r*Farbw-
                      ert_r/Helligkeit_z)

       hqdn3d[=Helligkeit_r:Farbwert_r:Helligkeit_z:Farbwert_z]"
            Hochpräzise und -qualitative Version des  Denoise3d-Filters.   Pa-
            rameter und Gebrauch sind dieselben.

       eq[=Helligkeit:Kontrast] (VERALTET)
            Softwareequalizer  mit  interaktiver Kontrolle wie beim Hardwaree-
            qualizer, für Karten/Treiber, die die  Kontrolle  über  Helligkeit
            und  Kontrast via Hardware nicht unterstützen.  Kann in Verbindung
            mit MEncoder nützlich sein; einerseits, um  schlecht  aufgenommene
            Filme  zu  reparieren,  und zum anderen, um Artifakte zu maskieren
            und niedrigere Bitraten benutzen zu können.
                 <-100-100>
                      initiale Helligkeit
                 <-100-100>
                      initialer Kontrast

       eq2[=gamma:Kontrast:Helligkeit:Sättigung:rg:gg:bg:weight]
            Alternativer Softwareequalizer, der Lookup-Tabellen benutzt  (sehr
            langsam).   Er  erlaubt neben simpler Anpassung der Helligkeit und
            des Kontrastes auch eine Gammakorrektur.   Beachte,  dass  er  den
            gleichen  MMX-optimierten  Code benutzt wie -vf eq, wenn alle Gam-
            mawerte 1.0 betragen!  Die Parameter werden  als  Fließkommazahlen
            angegeben.
                 <0.1-10>
                      initialer Gammawert (Standard: 1.0)
                 <-2-2>
                      initialer Kontrast, wobei negative Werte ein Negativbild
                      bewirken (Standard: 1.0)
                 <-1-1>
                      initiale Helligkeit (Standard: 0.0)
                 <0-3>
                      initiale Sättigung (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der roten Komponente (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der grünen Komponente (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der blauen Komponente (Standard: 1.0)
                 <0-1>
                      Der Parameter  weight  kann  verwendet  werden,  um  die
                      Wirkung  hoher  Gammawerte auf helle Bildbereiche zu re-
                      duzieren, sie also z.B. davon abzuhalten zu  übersteuern
                      und  ganz weiss zu werden.  Bei 0.0 hat die Gammakorrek-
                      tur gar keinen Effekt mehr, bei 1.0 hat  sie  die  volle
                      Stärke.

            angepasst wird.  Nützlich bei Ausgaben auf  Geräte  mit  niedriger
            Auflösung,  bei  denen  die  Hardwareskalierung schlechte Qualität
            liefert oder nicht verfügbar ist.  Kann auch als primitiver  Dein-
            terlacer benutzt werden, der nur auf dem Helligkeitsanteil arbeit-
            et und sehr wenig CPU-Leistung erfordert.
                 <f>
                      In der Voreinstellung bildet halfpack beim  Downsampling
                      den  Durchschnitt  von Zeilenpaaren.  Jeder von 0 oder 1
                      verschiedene Wert liefert das Standard(downsampling)ver-
                      halten.
                         0:  Benutze beim Downsampling nur die geraden Zeilen.
                         1:  Benutze  beim  Downsampling  nur  die   ungeraden
                         Zeilen.

       ilpack[=Modus]
            Wenn  interlaced-Videos  in  YUV  4:2:0-Formaten gespeichert wird,
            wird das Interlacing der Chrominanz wegen  vertikalen  Resamplings
            der  Chrominanzkanäle  nicht an den richtigen Stellen dargestellt.
            Dieser  Filter  packt  die  planaren  4:2:0-Daten  in   das   YUY2
            (4:2:2)-Format  mit  den  Chrominanzlinien an den richten Stellen.
            So kommen die Daten für Helligkeit und Chrominanz für  jede  Zeile
            vom selben Feld.
                 <Modus>
                      Wähle den Skalierungs-Modus.
                         0:  Bildpunktverdopplung  (nearest-neighbor), schnell
                         aber ungenau
                         1: lineare Interpolation (Standard)

       harddup
            Nur in Verbindung mit MEncoder nützlich.  Wenn harddup bei der En-
            codierung  verwendet  wird,  sorgt  es dafür, dass doppelte Frames
            auch im encodierten Output doppelt vorkommen.  Dies verbraucht ein
            wenig mehr Platz, ist jedoch für die Ausgabe in MPEG-Dateien nötig
            oder dann, wenn der Videostream nach der Encodierung getrennt  und
            neu  zusammengesetzt  werden  soll  (demux und remux).  Die Option
            sollte am oder nahe am Ende der Filterkette stehen, es  sei  denn,
            du hast einen guten Grund, es anders zu machen.

       softskip
            Nur  in Verbindung mit MEncoder nützlich.  Softskip verschiebt den
            Schritt des Encodierungsvorgangs, Frames zu  Überspringen  (Wegzu-
            lassen)  von  der  Position vor der Filterkette in die Filterkette
            hinein.  Dies erlaubt denjenigen Filtern, die alle  Frames  unter-
            suchen  müssen  (umgekehrtes Telecine, zeitliche Rauschunterdrück-
            ung), korrekt zu arbeiten.  Sollte  nach  den  Filtern,  die  alle
            Frames  untersuchen  müssen, platziert werden und vor all denjeni-
            gen, die CPU-intensiv sind.

       decimate[=max:hi:lo:frac]
            Lässt Frames weg, die sich nicht sehr on den  vorigen  unterschei-
            den,  um  die  Framerate  zu  reduzieren.   Die Hauptanwendung für
            diesen Filters ist die Encodierung  bei  sehr  niedrigen  Bitraten
                      <hi>  und  <lo>  beziehen  sich  auf 8x8-Pixelblöcke und
                      repräsentieren  aktuelle  Unterschiede  der  Pixelwerte.
                      Ein  Schwellenwert  von 64 entspricht also einer Einheit
                      im Unterschied für jeden  Pixel  oder  derselben  unter-
                      schiedlichen Ausbreitung über einen Block.

       dint[=sense:level]
            Der verwerfende Deinterlace-Filter (drop-deinterlace, dint) erken-
            nt und verwirft den ersten einer Gruppe von interlaced Frames.
                 <0.0-1.0>
                      relative Differenz zwischen benachbarten  Pixeln  (Stan-
                      dard: 0.1)
                 <0.0-1.0>
                      Wie  groß  der als interlaced erkannte Teil eines Bildes
                      sein muss, damit der  Frame  verworfen  wird  (Standard:
                      0.15).

       lavcdeint (VERALTET)
            FFmpeg-Deinterlace-Filter, gleichbedeutend mit -vf pp=fd

       kerndeint[=thresh[:map[:order[:sharp[:twoway]]]]]
            Donald  Grafts  adaptiver Kernel-Deinterlacer.  Führt ein Deinter-
            lacing von Teilen des Videos durch, falls ein wählbarer Schwellen-
            wert überschritten wird.
                 <0-255>
                      Schwellenwert (Standard: 10)
                 <map>
                         0:  Ignoriere Pixel, die den Schwellenwert überschre-
                         iten (Standard).
                         1: Färbt Pixel, die den Schwellenwert  überschreiten,
                         weiß.

                 <order>
                         0: Rühre die Felder nicht an (Standard).
                         1: Tausche die Felder.

                 <sharp>
                         0: Deaktiviere zusätzliches Schärfen (Standard).
                         1: Füge zusätzliche Schärfe hinzu.

                 <twoway>
                         0: Deaktiviert zwei-Wege-Schärfung (default).
                         1: Aktiviert zwei-Wege-Schärfung.

       unsharp=l|cBxH:Menge[:l|cWxH:Menge]
            Unschärfemaske / Gaußscher Weichzeichner

            l
                 Wendet den Effekt auf den Helligkeitsanteil an.

            c
                 Wendet den Effekt auf den Farbanteil an.

       il=[d|i][s][:[d|i][s]]
            Führt ein (De)Interleaving von Zeilen durch.  Das Ziel dieses Fil-
            ters   ist   es,   die   Bearbeitung  von  interlaced  Bildern  zu
            ermöglichen, ohne sie vorher zu deinterlacen.  Du kannst eine  in-
            terlaced DVD filtern und am Fernseher ausgeben, ohne das Interlac-
            ing zu entfernen.  Während Deinterlacing (mit dem  Postprocessing-
            Filter)  Interlacing  permanent  entfernt  (smoothing,  averaging,
            etc.), teilt dieser Filter das Bild in zwei Felder auf (sogenannte
            Halbbilder),  so  dass  diese unabhängig voneinander gefiltert und
            wieder interleavt werden können.
                 d    deinterleave,  entschachteln  (einen  über  dem  anderen
                      plazieren)
                 i    interleave, verschachteln
                 s    vertauschen  der Felder (gerade und ungerade Zeilen aus-
                      tauschen)

       fil=[i|d]
            Führt ein (De)Interleaving von Zeilen durch.   Dieser  Filter  ist
            dem  il-Filter  sehr  ähnlich,  jedoch viel schneller.  Der Haupt-
            nachteil ist, dass er nicht immer funktioniert.  Besonders in Kom-
            bination mit anderen Filtern kann es zu zufällig gestörten Bildern
            kommen.  Sei also froh, wenn es funktioniert, beschwere dich  aber
            nicht, falls bei deiner Filterkombination Fehler auftreten.
                 d    Deinterleave der Felder, platziert beide Seite an Seite.
                 i    Erneutes Interleave der Felder  (kehrt  den  Effekt  von
                      fil=d um).

       field[=n]
            Extrahiert  ein einzelnes Feld eines interlaced Bildes mit Stride-
            Arithmetik, um Verschwendung von CPU-Zeit zu vermeiden.   Der  op-
            tionale  Parameter n gibt an, ob das gerade oder ungerade Feld ex-
            trahiert wird (abhängig davon, ob n selber  gerade  oder  ungerade
            ist).

       detc[=Var1=Wert1:Var2=Wert2:...]
            Versucht,  den  'Telecine'-Prozess  umzukehren, um einen sauberen,
            nicht-interlaced-Stream  mit  der  Framerate  des  Films   wieder-
            herzustellen.   Dieser  war  der  erste  und  primitivste Inverse-
            Telecine-Filter, der zu MPlayer/MEncoder  hinzugefügt  wurde.   Er
            speichert  Telecine-3:2-Muster zwischen und folgt ihnen soweit wie
            möglich.  Dies macht in tauglich für  perfekt-telecined  Material,
            selbst  bei  Vorhandensein  eines  gewissen Grades an Störung.  Er
            wird jedoch nicht funktionieren bei Vorhandensein komplexer  Post-
            Telecine-Änderungen.   Die  Entwicklung  an  diesem  Filter findet
            nicht weiter statt, da ivtc, pullup und filmdint für  die  meisten
            Anwendungen besser geeignet sind.  Die folgenden Argumente (Syntax
            siehe oben) steuern das Verhalten des detc-Filters:

                 <dr>
                      Setzt den Framedropping-Modus.
                         0: Kein Frame wird ausgelassen, um eine feste Framer-

                 <fr>
                      Setzt die initiale Anzahl der Frames in Folge.  0-2 sind
                      die drei sauberen, progressiven Frames; 3 und 4 sind die
                      beiden interlaced-Frames.   Der  Standardwert,  -1,  be-
                      deutet 'nicht in Telecine-Abfolge'.  Die hier angegebene
                      Zahl gibt den Typ  des  imaginären  vorigen  Frames  an,
                      bevor der Film beginnt.

                 <t0>, <t1>, <t2>, <t3>
                      Schwellenwerte, die in bestimmten Modi verwendet werden.

       ivtc[=1]
            Experimenteller 'zustandsloser' Inverse-Telecine-Filter.   Anstatt
            zu  versuchen,  ein  Muster zu finden, wie es der detc-Filter tut,
            trifft ivtc seine Entscheidungen unabhängig für jeden Frame.  Dies
            liefert wesentlich bessere Resultate für Material, das ausgiebiger
            Editierung unterzogen wurde, nachdem  Telecine  angewendet  wurde.
            Im  Endeffekt  ist  es  jedoch  nicht  so  nachsichtig  bei leicht
            gestörtem Input, wie bei Capturing von  TV-Input.   Der  optionale
            Parameter (ivtc=1) entspricht der Option dr=1 des detc-Filters und
            sollte nur von MEncoder, nicht von MPlayer verwendet werden.   Wie
            bei  detc  muss  auch hier bei Benutzung von MEncoder die korrekte
            Ausgabe-Framerate (-ofps 24000/1001) angegeben  werden.   Die  En-
            twicklung  an itvc findet nicht weiter statt, da die Filter pullup
            und filmdint genauer zu sein scheinen.

       pullup[=jl:jr:jo:ju:sb:mp]
            Pulldown-Umkehrungs- (inverse telecine) Filter der dritten Genera-
            tion,   der  mixed  Hard-telecine-  und  Progressive-Material  mit
            24000/1001 und 30000/1001 fps handhaben kann.   Der  Pullup-Filter
            ist wesentlich robuster als detc oder ivtc, da er für Entscheidun-
            gen zukünftigen Kontext zurate zieht.  Wie ivtc  auch  ist  pullup
            zustandslos  in  dem  Sinne, dass er nicht nach einem zu folgenden
            Muster  sucht,  sondern  stattdessen   nach   vorne   schaut,   um
            Gegenstücke  zu  finden  und  progressive Frames zusammenzusetzen.
            Der Filter befindet sich noch in  der  Entwicklung,  scheint  aber
            akkurat zu arbeiten.

                 jl, jr, jt, und jb
                      Diese  Optionen  bestimmen  die  zu  ignorierende  Menge
                      "Müll" links, rechts, oben und unten  am  Bildrand,  re-
                      spektive.   Links/rechts  sind in Einheiten von 8 Pixeln
                      anzugeben, oben/unten in Einheiten von  2  Zeilen.   Der
                      Standardwert ist 8 Pixel an jeder Seite.

                 sb (strict breaks)
                      Setzen  dieser  Option  auf  1 reduziert die Chancen von
                      pullup, gelegentlich einen falsch getroffenen  Frame  zu
                      generieren.   Es  kann  jedoch  auch  dazu  führen, dass
                      während schnellen bewegten Szenen eine exzessive  Anzahl
                      an Frames ausgelassen wird.  Im Gegensatz dazu führt ein
                      Setzen auf -1 dazu, dass pullup Felder  leichter  zuord-
                      pullup  in  Echtzeit oder auf langsamen Maschinen zu be-
                      nutzen.

            ANMERKUNG: Lasse beim Encodieren auf jede Anwendung von pullup den
            Filter  softskip  folgen.   Dies  stellt sicher, dass pullup jeden
            Frame betrachtet.  Falls dies nicht geschieht, führt dies zu einer
            unkorrekten  Ausgabe  und  wird auf Grund von Designbeschränkungen
            auf Codec-/Filterebene normalerweise abbrechen.

       filmdint[=Optionen] Inverse telecine-Filter, ähnlich dem  Pullup-Filter
       oben.
            Er ist konstruiert, jedes Pulldown-Muster zu handhaben,  inklusive
            mixed  soft  und  hard telecine sowie begrenzter Unterstützung für
            Filme, deren Framerate für die Wiedergabe auf einem Fernseher ver-
            ringert  oder  erhöht  worden ist.  Nur die Luminanzebene wird be-
            nutzt, um Frameunterbrechungen zu finden.  Falls es zu einem  Feld
            keinen  Treffer  gibt,  wird das Deinterlacing mit einer einfachen
            linearen  Approximation  durchgeführt.   Falls  die   Quelle   aus
            MPEG-2-Material besteht, muss dieser der erste Filter sein, um Zu-
            gang zu den Feld-Flags zu erlauben, die vom MPEG-2-Decoder gesetzt
            werden.  Abhängig von der MPEG-Quelle kannst du diesen Hinweis ig-
            norieren,  solange  du  keine   Warnungen   "Bottom-first   field"
            bekommst.   Werden keine Optionen angegeben, bewerkstelligt dieser
            Filter normales inverse telecine und sollte zusammen mit  mencoder
            -fps 30000/1001 -ofps 24000/1001 benutzt werden.  Wird dieser Fil-
            ter mit mplayer benutzt wird, kommt es zu unregelmäßigen Framerat-
            en,  aber  dies  ist im Allgemeinen besser als pp=lb oder gar kein
            Deinterlacing zu benutzen.  Es können  mehrere  Optionen  getrennt
            durch / angegeben werden.

                 crop=<w>:<h>:<x>:<y>
                      Genau  wie der Filter crop, aber schneller, und er funk-
                      tioniert auch mit mixed hard und  soft  telecined-Inhal-
                      ten,  wenn  y kein Vielfaches von 4 ist.  Falls x oder y
                      das Abschneiden von nicht-ganzzahligen Pixeln  erfordern
                      würde, wird die Chrominanzebene erweitert.  Das bedeutet
                      üblicherweise, dass x und y geradzahlig sein müssen.

                 io=<ifps>:<ofps>
                      Für alle ifps Eingabeframes wird der  Filter  ofps  Aus-
                      gabeframes liefern.  Das Verhältnis von ifps/ofps sollte
                      dem Verhältnis -fps/-ofps entsprechen.  Dies könnte  be-
                      nutzt werden, um Filme zu filtern, die auf einem Fernse-
                      her mit  einer  anderen  Framerate  als  der  originalen
                      wiedergegeben werden.

                 luma_only=<n>
                      Ist  n  ungleich 0, wird die Chrominanzebene unverändert
                      kopiert.  Dies ist nützlich für Fernseher im YV12-Modus,
                      die eine der Chrominanzebenen wegfallen lassen.

                 mmx2=<n>
                      MPEG-2-Inhalten widmen.  Dies  ist  der  einzige  Effekt
                      dieses  Flags,  falls  MMX2  oder  3DNow! verfügbar ist.
                      Ohne MMX2 und  3DNow!  und  falls  n=0  oder  1,  werden
                      dieselben  Berechnungen durchgeführt wie mit n=2 oder 3.
                      Ist n=2 oder 3,  so  wird  die  Anzahl  der  Helligkeit-
                      slevels,  die benutzt werden, um Frameunterbrechungen zu
                      finden, von 256 auf 128 reduziert, was einen schnelleren
                      Filter  zur Folge hat, ohne dabei viel an Genauigkeit zu
                      verlieren.  Ist n=4 oder 5,  so  wird  eine  schnellere,
                      aber  weniger  genauere  Metrik  benutzt, um Frameunter-
                      brechungen zu finden, welche dazu neigt, hohe  vertikale
                      Details als interlaced-Inhalte fehlzuinterpretieren.

                 verbose=<n>
                      Falls  n von null verschieden ist, gibt dies die detail-
                      lierteren Metriken für jeden Frame  aus.   Nützlich  für
                      Debugging-Zwecke.

                 dint_thres=<n>
                      Schwellenwert für Deinterlacing.  Wird während des Dein-
                      terlacing  von  nicht   zugeordneten   Frames   benutzt.
                      Größere  Werte  bedeuten  weniger Deinterlacing; benutze
                      n=256, um Deinterlacing  komplett  abzuschalten.   Stan-
                      dardwert ist n=8.

                 comb_thres=<n>
                      Schwellenwert  für den Vergleich von top fields und bot-
                      tom fields.  Standardwert ist 128.

                 diff_thres=<n>
                      Schwellenwert, um die zeitliche Veränderung eines Feldes
                      zu erkennen.  Standardwert ist 128.

                 sad_thres=<n>
                      Summe  des  "Absolute  Difference"-Schwellenwerts, Stan-
                      dardwert ist 64.

       softpulldown
            Dieser Filter arbeitet nur mit MEncoder korrekt und  richtet  sich
            nach  den  MPEG-2-Flags, die für soft 3:2-Pulldown (soft telecine)
            benutzt werden.  Wenn du einen der Filter ivtc oder detc für Filme
            benutzen  möchtest,  die zum Teil 'soft telecined' sind, sollte er
            durch das Einfügen dieses Filters zuverlässiger gemacht werden.

       divtc[=Optionen]
            Inverse telecine  für  deinterlaced  Videos.   Falls  3:2-pulldown
            telecined Videomaterial eins der Felder verloren hat oder deinter-
            laced ist durch ein Verfahren, das ein Feld beibehält und das  an-
            dere  interpoliert, ist das Ergebnis ein ruckelndes Video, das je-
            den vierten Frame doppelt enthält.   Dieser  Filter  beabsichtigt,
            diese  Duplikate  zu  finden,  zu  entfernen und die ursprüngliche
            Framerate des Films wiederherzustellen.  Bei Benutzung dieses Fil-
            lauf 1 von divtc vor der eigentlichen Encodierung durchführen, die
            das resultierende Video verwirft.  Benutze -nosound  -ovc  raw  -o
            /dev/null,  um  Verschwendung von CPU-Zeit für diesen Durchlauf zu
            vermeiden.  Du kannst außerdem sowas wie crop=2:2:0:0 hinter divtc
            hinzufügen,  um die Dinge noch etwas weiter zu beschleunigen.  Be-
            nutze dann divtc-Durchlauf  2  für  die  eigentliche  Encodierung.
            Wenn  du  mehrere Encoder-Durchläufe machste, benutze divtc-Durch-
            lauf 2 für all diese.  Die Optionen sind:

                 pass=1|2
                      Benutze Modus mit zwei Durchläufen.

                 file=<Dateiname>
                      Setzt den Dateinamen für das Logfile beim Modus mit zwei
                      Durchläufen (Standard: "framediff.log").

                 threshold=<Wert>
                      Setzt die minimale Stärke, die das telecine-Muster haben
                      muss, damit der Filter es als solches  wahrnimmt  (Stan-
                      dard: 0.5).  Dies wird benutzt, um bei sehr dunklen oder
                      fast still stehenden Videos die Erkennung  von  falschen
                      Mustern zu vermeiden.

                 window=<numframes>
                      Setzt die Anzahl der vorangegangenen Frames, die bei der
                      Suche nach Mustern berücksichtigt werden (Standard: 30).
                      Ein  längeres Zeitfenster erhöht die Zuverlässigkeit der
                      Mustersuche, ein kürzeres Zeitfenster jedoch  verbessert
                      die  Reaktionszeit für Änderungen in der telecine-Phase.
                      Dies betrifft nur den Modus mit  einem  einzigen  Durch-
                      lauf.   Der  Modus mit zwei Durchläufen benutzt zur Zeit
                      ein  festes  Zeitfenster,  das  nach  vorne  und  hinten
                      gerichtet ist.

                 phase=0|1|2|3|4
                      Setzt  die  anfängliche telecine-Phase für den Modus mit
                      einem Durchlauf  (Standard:  0).   Der  Modus  mit  zwei
                      Durchläufen  kann  in  die Zukunft sehen, so dass er von
                      Anfang an die richtige Phase wählen kann, der Modus  mit
                      einem Durchlauf kann nur raten.  Er erkennt die richtige
                      Phase, wenn  er  sie  findet,  aber  diese  Option  kann
                      genutzt werden, um ein mögliches Haken am Anfang zu kor-
                      rigieren.   Der  erste  Durchlauf  des  Modus  mit  zwei
                      Durchläufen  benutzt dies auch; wenn du also die Ausgabe
                      des ersten Durchlaufs speicherst, bekommst du als Ergeb-
                      nis eine konstante Phase.

                 deghost=<Wert>
                      Setzt den Schwellenwert für die Entfernung von stark un-
                      scharfen  Bildern  (Deghosting)  (0-255  für  Modus  mit
                      einem,  -255-255  für  Modus mit zwei Durchläufen, Stan-
                      dard: 0).  Ist der Wert ungleich null,  wird  Deghosting
                      lauf an, im ersten bewirkt er keinen Unterschied.

       phase=[t|b|p|a|u|T|B|A|U][:v]
            Verzögert  interlaced Video um die Zeit eines Feldes, so dass sich
            die Reihenfolge der Felder ändert.  Die  Absicht  ist,  Videos  im
            PAL-Format zu korrigieren, die bei der Umsetzung von Film zu Video
            mit umgekehrter Feldreihenfolge aufgenommen wurden.  Die  Optionen
            sind:

                 t    Nimm  die  Feldreihenfolge top-first, transferiere dabei
                      bottom-first.  Der Filter verzögert das untere  (bottom)
                      Feld.

                 b    Nimm   die  Feldreihenfolge  bottom-first,  transferiere
                      dabei top-first.  Der Filter verzögert das  obere  (top)
                      Feld.

                 p    Nimm auf und transferiere mit derselben Feldreihenfolge.
                      Dieser Modus existiert nur als Referenz  zur  Dokumenta-
                      tion  anderer  Optionen; falls du es trotzdem auswählst,
                      wird der Filter guten Gewissens nichts tun ;-)

                 a    Nimm die Feldreihenfolge, die durch die Flags der Felder
                      automatisch bestimmt werden und transferiere die andere.
                      Der Filter wählt einen der Modi t und b Frame für  Frame
                      aus  unter Zuhilfenahme der Feld-Flags.  Ist keine Feld-
                      information verfügbar, arbeitet er wie bei Angabe von u.

                 u    Nimm  unbekannte  oder variable, transferiere die andere
                      Feldreihenfolge.  Der Filter wählt einen der Modi t  und
                      b Frame für Frame aus durch Analyse der Bilder und sucht
                      diejenige Alternative mit dem  besten  Treffer  zwischen
                      den Feldern aus.

                 T    Nimm  die  Feldreihenfolge  top-first,  transferiere un-
                      bekannte oder variable.  Der Filter wählt einen der Modi
                      t und p nach Analyse der Bilder.

                 B    Nimm  die Feldreihenfolge bottom-first, transferiere un-
                      bekannte oder variable.  Der Filter wählt einen der Modi
                      b und p nach Analyse der Bilder.

                 A    Nimm  die  durch  Feld-Flags  bestimmte Feldreihenfolge,
                      transferiere unbekannte oder variable.  Der Filter wählt
                      einen  der  Modi  t  und  p  nach Analyse der Felder und
                      Bilder.  Ist keine Feldinformation  verfügbar,  arbeitet
                      der  Filter  wie  Angabe  von U.  Dies ist der Standard-
                      modus.

                 U    Nimm auf und transferiere unbekannte oder variable  Fel-
                      dreihenfolge.  Der Filter wählt einen der Modi t, b oder
                      p nur anhand der Bildanalyse.

       tinterlace[=Modus]
            Temporäres  Interlacing  der Felder - verschmelze Paare von Frames
            in einen Frame, halbiere dabei die Framerate.  Geradzahlige Frames
            werden  in das obere Feld verschoben, ungerade in das untere Feld.
            Dies kann benutzt werden, um den Effekt des  Filters  tfields  (im
            Modus 0) komplett umzukehren.  Verfügbare Modi sind:
                 0    Verschiebe  ungerade  Frames  in  das  obere  Feld, ger-
                      adzahlige in das untere.   Dies  generiert  einen  Frame
                      voller Höhe bei halbierter Framerate.
                 1    Gib  nur ungerade Frames aus, geradzahlige werden wegge-
                      lassen; die Höhe bleibt unverändert.
                 2    Gib nur geradzahlige Frames aus, ungerade werden  wegge-
                      lassen; die Höhe bleibt unverändert.
                 3    Expandiere  jeden  Frame  zu voller Höhe, aber fülle al-
                      ternierende Zeilen schwarz;  die  Framerate  bleibt  un-
                      verändert.
                 4    Verschachtele  gerade  Zeilen  von  geraden  Frames  mit
                      ungeraden Zeilen von ungeraden Frames.  Die Höhe  bleibt
                      ungeändert bei halber Framerate.

       tfields[=Modusi[:Feld_Dominanz]]
            Temporäre  Auftrennung  der  Felder  -  trenne die Felder in ganze
            Frames auf; dies verdoppelt die Framerate.  Genau wie beim  Filter
            telecine  wird  tfields nur bei MEncoder korrekt arbeiten, und nur
            dann, wenn sowohl -fps als auch -ofps mit der gewünschten (doppel-
            ten) Framerate angegeben werden!
                 <Modus>
                      0:  Lasse  die  Felder  unangetastet  (wird zu Sprüngen/
                      Flackern führen).
                      1: Interpoliere fehlende Zeilen. (Der benutzte Algorith-
                      mus ist möglicherweise nicht allzu gut.)
                      2: Wandle Felder mit linearer Interpolation zu 1/4 Pixel
                      um (kein Sprung).
                      4: Wandle Felder mit dem 4tap-Filter  zu  1/4  Pixel  um
                      (höhere Qualität) (Standard).
                 <Feld_Dominanz> (VERALTET)
                      -1:  automatisch  (Standard)  Funktioniert nur, wenn der
                      Decoder angemessene Informationen ausgibt und keine  an-
                      deren  Filter in der Filterkette vor tfields kommen, die
                      diese Informationen verwefen;  sonst  fällt  der  Filter
                      zurück auf 0 (obere Felder zuerst).
                      0: obere Felder zuerst
                      1: untere Felder zuerst
                      ANMERKUNG:  Diese  Option wird in einer zukünftigen Ver-
                      sion vermutlich entfernt.  Benutze  stattdessen  -field-
                      dominance.

       yadif=[Modus[:Felddominanz]]
            Noch ein Deinterlacing-Filter
                 <Modus>
                      0: Gib 1 Frame für jeden Frame aus.

            yadif=1/3 oder einem Äquivalent verwendet werden.
                 <Modus>
                      0: schnell
                      1: mittel
                      2: langsam, iterative Bewegungsabschätzung
                      3: besonders langsam, wie 2 plus mehrere Referenzframes
                 <Parität>
                      0 oder 1 bestimmt, welches Feld verwendet wird (Beachte:
                      bisher keine automatische Erkennung!).
                 <QP>
                      Höhere Werte sollten zu einem weicheren Bewegungsvektor-
                      feld   aber  weniger  optimalen  individuellen  Vektoren
                      führen.

       boxblur=Radius:Stärke[:Radius:Stärke]
            Kastenunschärfe
                 <Radius>
                      Stärke des Unschärfefilters
                 <Stärke>
                      Anzahl der Anwendungen des Filters

       sab=Radius:pf:colorDiff[:Radius:pf:colorDiff]
            umrissabhängige Glättung/Unschärfe (shape adaptive blur)
                 <Radius>
                      Stärke des Glättungsfilters (~0.1-4.0) (je größer  desto
                      langsamer)
                 <pf>
                      Stärke der Vorfilterung (~0.1-2.0)
                 <colorDiff>
                      maximale  Differenz  zwischen Pixeln, damit diese betra-
                      chtet werden (~0.1-100.0)

       smartblur=Radius:Stärke:Schwellenwert[:Radius:Stärke:Schwellenwert]
            intelligente Glättung
                 <Radius>
                      Stärke des Glättungsfilters (~0.1-5.0) (je größer  desto
                      langsamer)
                 <Stärke>
                      glätten (0.0-1.0) oder schärfen (-1.0-0.0)
                 <Schwellenwert>
                      Filterung  von  allem  (0), nur gleichförmigen Bereichen
                      (0-30) oder nur Kanten (-30-0)

       perspective=x0:y0:x1:y1:x2:y2:x3:y3:t
            Korrigiere die Perspektive von  Filmen,  die  nicht  lotrecht  zum
            Bildschirm gefilmt wurden.
                 <x0>,<y0>,...
                      Koordinaten der Ecken links oben, rechts oben, links un-
                      ten, rechts unten
                 <t>
                      lineare (0) oder kubische (1) Neuberechnung

                      gewählt werden sollen (Standard: 12)

       bmovl=versteckt:opak:fifo
            Der  Bitmap-Overlay-Filter  liest Bitmaps von einem FIFO und zeigt
            sie oberhalb des Filmfensters an, was  ein  paar  Transformationen
            der Bilder erlaubt.  Ein kleines Testprogramm findest du in TOOLS/
            bmovl-test.c.
                 <versteckt>
                      Setzt den Standardwert des  'hidden'-Flags  (0=sichtbar,
                      1=unsichtbar).
                 <opak>
                      Setzt  den Standardwert des 'opak'-Flags (0=transparent,
                      1=opak).
                 <fifo>
                      Pfad und Dateiname  des  FIFOs  (eine  named  pipe,  die
                      'mplayer  -vf  bmovl' mit der kontrollierenden Anwendung
                      verknüpft).

            Die FIFO-Kommandos sind folgende:
                 RGBA32 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*4 Bytes raw-RGBA32-Daten.
                 ABGR32 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*4 Bytes raw-ABGR32-Daten.
                 RGB24 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*3 Bytes raw-RGB32-Daten.
                 BGR24 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*3 bytes raw-BGR32-Daten.
                 ALPHA Breite Höhe xpos ypos alpha
                      Ändert die Alpha-Transparenz für den  angegebenen  Bere-
                      ich.
                 CLEAR Breite Höhe xpos ypos
                      Löscht den Bereich.
                 OPAQUE
                      Deaktiviert die Alpha-Transparenz.  Schicke "ALPHA 0 0 0
                      0 0" an den FIFO, um sie wieder zu aktivieren.
                 HIDE
                      Versteckt die Bitmap.
                 SHOW
                      Zeigt die Bitmap an.

            Die Argumente sind folgende:
                 <Breite>, <Höhe>
                      Größe des Bildes/Bereiches.
                 <xpos>, <ypos>
                      Starte bei Position x/y.
                 <alpha>
                      Setzt die Alpha-Differenz.  Wenn du den  Wert  auf  -255
                      setzt,  dann  kannst du mit einer Sequenz von ALPHA-Kom-
                      mandos den Bereich auf -225, -200, -175 etc. setzen,  um
                      einen netten Fade-In-Effekt zu erzielen! ;)
                         0:    genau wie bei der Vorlage.
                         255:  Bedecke alles.

            Rufst du den Filter mit groß geschriebenem I als Parameter auf, so
            werden nur Keyframes gerendert.  Für DVDs bedeutet dies im  Allge-
            meinen,   dass   nur  einer  von  15/12  (IBBPBBPBBPBBPBB)  Frames
            dargestellt wird, bei AVIs wirkt diese Option  bei  jedem  Szenen-
            wechsel oder jedem keyint-Wert (siehe -lavcopts keyint=Wert, falls
            du MEncoder zum Encodieren des Videos benutzt).

            Wird ein Keyframe gefunden, so wird ein  'I!'  gefolgt  von  einem
            Zeilenumbruch ausgegeben, wobei die aktuelle Zeile der Ausgabe von
            MPlayer/MEncoder auf dem Bildschirm bleibt, da sie  die  Zeit  (in
            Sekunden)  und  die Framenummer des Keyframes enthält.  (Du kannst
            diese Angabe benutzen, um ein AVI korrekt zu splitten.)

            Rufst du den Filter mit einem numerischen Parameter 'step' auf, so
            wird nur ein Frame von 'step' vielen angezeigt.

            Setzt  du  ein  klein  geschriebenes 'i' vor diese Nummer, so wird
            'I!' angezeigt (wie beim Parameter I).

            Gibst du nur das i an, so passiert nichts mit den Frames, aber  es
            wird ein 'I!' für jeden Keyframe ausgegeben.

       tile=xtiles:ytiles:Ausgabe:Start:delta
            Kachelt  eine  Reihe von Bildern zu einem größeren Bild.  Lässt du
            einen Parameter weg oder benutzt einen Wert kleiner als 0, so wird
            der  Standardwert  benutzt.   Du  kannst  auch  aufhören,  wenn du
            zufrieden bist (... -vf tile=10:5 ...).  Es  ist  vermutlich  eine
            gute Idee, den Filter scale vor das Kacheln zu setzen :-)

            Die Parameter sind folgende:

                 <xtiles>
                      Anzahl der Kacheln auf der X-Achse (Standard: 5)
                 <ytiles>
                      Anzahl der Kacheln auf der Y-Achse (Standard: 5)
                 <Ausgabe>
                      Stelle  die  Kacheln erst dann dar, wenn <Ausgabe> viele
                      Frames erreicht sind, wobei  <Ausgabe>  eine  Zahl  sein
                      sollte,  die  kleiner  ist  als xtile * ytile.  Fehlende
                      Kacheln werden leer gelassen.  Du könntest zum  Beispiel
                      nach  jeden 50 Frames alle 2 Sekunden bei 25 fps ein 8 *
                      7 Kacheln großes Bild erstellen.
                 <Start>
                      Dicke des äußeren Rahmens in Pixeln (Standard: 2)
                 <delta>
                      Dicke des inneren Rahmens in Pixeln (Standard: 4)

       delogo[=x:y:b:h:t]
            Unterdrückt das Logo eines Fernsehsenders durch einfache  Interpo-
            lation  der umgebenden Pixel.  Setze einfach ein Rechteck, das das
            Logo bedeckt, und sieh zu, wie es verschwindet (und manchmal etwas
            unschöneres entsteht - deine Erfahrungen können variieren).
            tenden Videos entsprechen.  Benutzt das Bild und einen runden  We-
            ichzeichnungsalgorithmus, um das Logo zu entfernen.

                 /pfad/zur/logo_bitmap_datei.pgm
                      [Pfad] + Dateiname des Filterbildes.

       zrmjpeg[=Optionen]
            Software-Encoder  von  YV12  nach  MJPEG  für  die  Benutzung  des
            zr2-Videoausgabetreibers.

                 maxheight=<h>|maxwidth=<b>
                      Diese Optionen setzen die maximale Breite und Höhe,  die
                      die  zr-Karte  handhaben  kann  (die  Filterschicht  von
                      MPlayer kann diese momentan nicht abfragen).

                 {dc10+,dc10,buz,lml33}-{PAL|NTSC}
                      Benutze diese Option, um die Werte für maxwidth und max-
                      height  bei  einer bekannten Kombination für Karte/Modus
                      automatisch  zu  setzen.   Gültige  Optionen  sind   zum
                      Beispiel dc10-PAL und buz-NTSC (Standard: dc10+PAL).

                 color|bw
                      Setze   Encodierung   auf   Farbe   oder   schwarz/weiß.
                      Schwarz/weiß-Encodierung ist schneller.  Encodierung  in
                      Farbe ist Standard.

                 hdec={1,2,4}
                      Horizontale Dezimierung 1, 2 oder 4.

                 vdec={1,2,4}
                      Vertikale Dezimierung 1, 2 oder 4.

                 quality=1-20
                      Setze Kompressionsqualität für JPEG [BESTE] 1 - 20 [SEHR
                      SCHLECHT].

                 fd|nofd
                      Der  Standard  ist,  dass  die  Dezimierung   nur   dann
                      durchgeführt wird, wenn die Zoran Hardware die erzeugten
                      MJPEG-Bilder auf die originale Größe hochskalieren kann.
                      Die  Option  fd  weist  den  Filter  an,  die geforderte
                      Skalierung immer auszuführen (hässlich).

       screenshot
            Erlaubt das Erstellen von Schnappschüssen des Videos mit Hilfe von
            Slave-Kommandos,  die  an  Tasten  gebunden  werden können.  Siehe
            Dokumentation  des  Slave-Modus  und  den  Abschnitt   INTERAKTIVE
            STEUERUNG   für   Details.    Es  werden  Dateien  mit  dem  Namen
            'shotNNNN.png' im aktuellen Verzeichnis abgelegt, NNNN  entspricht
            hierbei   der   ersten  verfügbaren  Nummer  -  keine  Datei  wird
            überschrieben.  Der Filter führt zu keiner Mehrbelastung,  solange
            er  nicht  benutzt wird und akzeptiert beliebige Farbräume, es ist
            sein, um Kapitelübergänge oder Werbung zu erkennen.  Ausgabezeilen
            bestehen  aus  der  Framenummer  des erkannten Frames, dem prozen-
            tualen Schwarzanteil, dem Frametyp und der Framenummer des zuletzt
            vorgekommenen Keyframes.

                 <Menge>
                      Prozentaler  Anteil  der Pixel, die unter dem Schwellen-
                      wert liegen müssen (Standard: 98).

                 <Schwellenwert>
                      Schwellenwert,  unter  dem  ein  Pixelwert  als  schwarz
                      angenommen wird (Standard: 32).

ALLGEMEINE ENCODING-OPTIONEN (NUR BEI MENCODER)
       -audio-delay <beliebige Fließkommazahl>
              Verzögert   entweder   Audio   oder  Video  durch  Setzen  eines
              Verzögerungsfeldes im Dateikopf (Standard: 0.0).  Dies wird  bei
              der  Encodierung keinen der beiden Streams verzögern, der Player
              jedoch wird  das  Verzögerungsfeld  beachten  und  kompensieren.
              Positive  Werte  verzögern  den Ton und negative Werte verzögern
              das Video.  Beachte, dass diese Option das genaue Gegenstück zur
              Option  -delay  ist.  Zum Beispiel, wenn ein Video korrekt abge-
              spielt wird mit -delay 0.2, kannst Du  das  Video  mit  MEncoder
              reparieren,  indem  du  -audio-delay  -0.2 verwendest.  Momentan
              funktioniert diese Option nur mit dem Standardmuxer  (-of  avi).
              Wenn du einen anderen Muxer benutzt, musst du stattdessen -delay
              verwenden.

       -audio-density <1-50>
              Anzahl der Audioblöcke pro Sekunde (Standard ist 2, was in  0.5s
              langen Audioblöcken resultiert).
              ANMERKUNG:  Nur  bei CBR (konstanter Bitrate), VBR (variable Bi-
              trate) dagegen ignoriert diese Einstellung, da  jedes  Paket  in
              einen eigenen Block kommt.

       -audio-preload <0.0-2.0>
              Setzt das Audiopuffer-Zeitintervall (Standard: 0.5s).

       -fafmttag <format>
              Hiermit  kann  die  Audioformat-Kennzeichnung  der  Ausgabedatei
              überschrieben werden.

              BEISPIEL:
                 -fafmttag 0x55
                      Legt fest, dass die Ausgabedatei die Kennzeichnung  0x55
                      (mp3) enthält.

       -ffourcc <fourcc>
              Hiermit kann das FourCC-Feld der Ausgabedatei überschrieben wer-
              den.

              BEISPIEL:
              die  Audio-/Video-Synchronisation  zerstören.   Benutze   diesen
              Modus  nicht.   Er  wird  nur  aus Gründen der Rückwärtskompati-
              bilität behalten und in  einer  zukünftigen  Version  vermutlich
              entfernt.

       -hr-edl-seek
              Benutze  eine  präzisere,  jedoch wesentlich langsamere Methode,
              Bereiche  zu  überspringen.   Bereiche,   die   markiert   sind,
              übersprungen  zu werden, werden nicht direkt übergangen, sondern
              es werden alle Frames decodiert, aber nur die benötigten  Frames
              werden  encodiert.   Dies erlaubt das Starten in Bereichen zwis-
              chen Keyframes.
              ANMERKUNG: Es ist nicht garantiert, dass  dies  mit  der  Option
              '-ovc copy' funktioniert.

       -info <Option1:Option2:...> (nur bei AVIs)
              Gibt  die  Werte  für den Info-Dateikopf der resultierenden AVI-
              Datei an.

              Die verfügbaren Optionen sind:

                 help
                      Zeigt diese Beschreibung.

                 name=<Wert>
                      Titel des Films

                 artist=<Wert>
                      Künstler oder Autor des Films

                 genre=<Wert>
                      Kategorie des Films

                 subject=<Wert>
                      Inhalte der Datei

                 copyright=<Wert>
                      Copyright-Informationen

                 srcform=<Wert>
                      Urpsrungsform des digitalisierten Materials

                 comment=<Wert>
                      allgemeine Kommentare über den Film

       -noautoexpand
              Füge den Filter expand nicht automatisch in die Filterkette  von
              MEncoder  ein.  Nützlich, um zu kontrollieren, an welcher Stelle
              der Filterkette die Untertitel dargestellt werden, falls  Unter-
              titel fest in den Film eincodiert werden.

       -noencodedups
              Falls  ein Standarddateiname benutzt werden soll, kann diese Op-
              tion in die MEncoder-Konfigurationsdatei geschrieben werden.

       -oac <Codecname>
              Encodiere Audio mit dem angegebenen Audiocodec (kein  Standardw-
              ert vorhanden).
              ANMERKUNG:  -oac  help  liefert  eine  Liste der verfügbaren Au-
              diocodecs.

              BEISPIEL:
                 -oac copy
                      kein Encodieren, nur eine Kopie des Streams
                 -oac pcm
                      Encodiere zu unkomprimiertem PCM.
                 -oac mp3lame
                      Encodiere zu MP3 (benutzt LAME).
                 -oac lavc
                      Encodiere mit dem libavcodec Codec.

       -of <Format> (BETA-CODE!)
              Gib in das angegebene Containerformat aus (Standard: AVI).
              ANMERKUNG: Mit -of help bekommst du eine Liste vorhandener  Con-
              tainerformate.

              BEISPIELE:
                 -of avi
                      Encodiere zu AVI.
                 -of mpeg
                      Encodiere zu MPEG (siehe auch -mpegopts).
                 -of lavf
                      Encodiere  mit  den  Muxern  von  libavcodec (siehe auch
                      -lavfopts).
                 -of rawvideo
                      reiner  (raw)  Videostream  (kein  Muxing  -   nur   ein
                      Videostream)
                 -of rawaudio
                      reiner  (raw)  Audiostream  (kein  Muxing  - nur ein Au-
                      diostream)

       -ofps <fps>
              Setzt die Anzahl der Bilder pro Sekunde (fps) für  die  Ausgabe-
              datei,  die  unterschiedlich  zu  der  der Quelldatei sein kann.
              Diese Option muss gesetzt werden, wenn eine Quelldatei mit vari-
              abler   Framerate   (ASF,  einige  MOV)  oder  ein  progressiver
              (30000/1001 fps telecined MPEG) Film encodiert wird.

       -ovc <Codecname>
              Encodiere Video mit dem  angegebenen  Codec  (kein  Standardwert
              gesetzt).
              ANMERKUNG:  Mit  -ovc  help  erhältst  du eine Liste verfügbarer
              Codecs.

              Gibt  die  maximale  Anzahl  ausgelassener Bilder nach einem en-
              codierten Frame an (mit -noskiplimit gibt es ein  solches  Limit
              nicht).

       -vobsubout <Basisname>
              Gibt  den  Basisnamen für die Ausgabe der .idx- und .sub-Dateien
              an.  Damit wird das Rendern der Untertitel im  encodierten  Film
              deaktiviert, und die Untertitel werden statt dessen in eine VOB-
              sub-Untertiteldatei umgeleitet.

       -vobsuboutid <Sprach-ID>
              Gibt den zweibuchstabigen  Sprachcode  für  die  Untertitel  an.
              Dieser  Wert  überschreibt,  was von der DVD oder der .ifo-Datei
              gelesen wurde.

       -vobsuboutindex <Index>
              Gibt den Index der VOBsub-Untertitel in  den  Ausgabedateien  an
              (Standardwert: 0).

CODEC-SPEZIFISCHE ENCODING-OPTIONEN (NUR BEI MENCODER)
       Für  die Encodierung kannst du Codec-spezifische Parameter angeben, in-
       dem du folgende Syntax benutzt:

       -<Codec>opts <Option1[=Wert1],Option2,...>

       Wobei <Codec> einer der  folgenden  sein  kann:  lavc,  xvidenc,  lame,
       toolame, twolame, nuv, xvfw, faac, x264enc, mpeg und lavf.

   lame (-lameopts)
       help
              Liefert einen Hilfstext.

       vbr=<0-4>
              zu verwendender Bitratenmodus
                 0    cbr
                 1    mt
                 2    rh (default)
                 3    abr
                 4    mtrh

       abr
              durchschnittliche (average) Bitrate

       cbr
              konstante  Bitrate Dies erzwingt den CBR-Modus auch bei nachfol-
              genden Modi mit ABR-Presets.

       br=<0-1024>
              Bitrate in kBit/s (nur bei CBR und ABR)

       q=<0-9>
              Qualität (0 - höchste, 9 - niedrigste) (nur bei VBR)
                 1    Joint-Stereo
                 2    Dual-Channel
                 3    Mono

       padding=<0-2>
                 0    kein Padding
                 1    alles
                 2    automatische Anpassung

       fast
              Aktiviert  schnelles  Encodieren bei nachfolgenden Modi mit VBR-
              Presets.  Führt zu leicht schlechterer Qualität und höheren  Bi-
              traten.

       highpassfreq=<Frequenz>
              Setzt die Frequenz für Highpass-Filterung in Hz.  Frequenzen un-
              terhalb der angegebenen werden abgeschnitten.  Ein Wert  von  -1
              deaktiviert  die  Filterung, ein Wert von 0 lässt LAME die Werte
              für die Frequenz automatisch wählen.

       lowpassfreq=<Frequenz>
              Setzt die Frequenz  für  Lowpass-Filterung  in  Hz.   Frequenzen
              oberhalb  der angegebenen werden abgeschnitten.  Ein Wert von -1
              deaktiviert die Filterung, ein Wert von 0 lässt LAME  die  Werte
              für die Frequenz automatisch wählen.

       preset=<Wert>
              Werte für verschiedene Presets

                 help
                      Gibt Informationen über die Presets und über weitere Op-
                      tionen aus.

                 medium
                      VBR-Encodierung, gute Qualität, Bitrate  im  Rahmen  von
                      ca. 150-180 kBit/s

                 standard
                      VBR-Encodierung,  hohe  Qualität,  Bitrate im Rahmen von
                      ca. 170-210 kBit/s

                 extreme
                      VBR-Encodierung, sehr hohe Qualität, Bitrate  im  Rahmen
                      von ca. 200-240 kBit/s

                 instane
                      CBR-Encodierung, Preset mit der besten Qualität, Bitrate
                      320 kBit/s

                 <8-320>
                      ABR-Encodierung mit der gegebenen Bitrate im Mittel

   toolame und twolame (-toolameopts und -twolameopts respektive)
       br=<32-384>
              Im CBR-Modus gibt dieser Parameter die Bitrate in  kbps  an,  im
              VBR-Modus  ist  er  die minimal erlaubte Bitrate pro Frame.  VBR
              funktioniert nicht mit einem Wert unter 112.

       vbr=<-50-50> (nur bei VBR)
              Bereich für Abweichungen; falls negativ  verlagert  der  Encoder
              die  durchschnittliche  Bitrate  zum unteren Limit, wenn positiv
              zum höheren.  Auf 0 gesetzt wird CBR benutzt (Standard).

       maxvbr=<32-384> (nur bei VBR)
              maximal erlaubte Bitrate pro Frame in kBit/s

       mode=<stereo | jstereo | mono | dual>
              (Standard: mono bei 1-Kanal-Audio, sonst stereo)

       psy=<-1-4>
              psychoakustisches Modell (Standard: 2)

       errprot=<0 | 1>
              Füge Fehlerkorrektur hinzu.

       debug=<0-10>
              Debugging-Level

   faac (-faacopts)
       br=<Bitrate>
              mittlere Bitrate in kBit/s (schließt Option quality aus)

       quality=<1-1000>
              Qualitätsmodus, je höher desto besser (schließt Option br aus)

       object=<1-4>
              Komplexität des Objekttyps
                 1    MAIN (Standard)
                 2    LOW
                 3    SSR
                 4    LTP (extrem langsam)

       mpeg=<2|4>
              MPEG-Version (Standard: 4)

       tns
              Aktiviert temporäre Rauschanpassung.

       cutoff=<0-sampling_rate/2>
              Frequenz, ab der abgeschnitten wird (Standard: sampling_rate/2)

       raw
              Speichert den Bitstream als reine Arbeitsdaten mit Extrainforma-
              tionen  im  Dateikopf  des  Containers  (Standard: 0, entspricht
                      Dolby Digital (AC-3)
                 adpcm_*
                      Adaptive  PCM Formate - siehe HTML-Dokumentation für De-
                      tails.
                 flac
                      Free Lossless Audio Codec (FLAC)
                 g726
                      G.726 ADPCM
                 libamr_nb
                      3GPP Adaptive Multi-Rate (AMR) narrow-band
                 libamr_wb
                      3GPP Adaptive Multi-Rate (AMR) wide-band
                 libfaac
                      Advanced Audio Coding (AAC) - benutzt FAAC
                 libmp3lame
                      MPEG-1 Audio Layer 3 (MP3) - benutzt LAME
                 mp2
                      MPEG-1 Audio Layer 2 (MP2)
                 pcm_*
                      PCM Formate - siehe HTML-Dokumentation für Details.
                 roq_dpcm
                      Id Software RoQ DPCM
                 sonic
                      experimenteller, einfacher, verlustbehafteter Codec
                 sonicls
                      experimenteller, einfacher, verlustfreier Codec
                 vorbis
                      Vorbis
                 wmav1
                      Windows Media Audio v1
                 wmav2
                      Windows Media Audio v2

       abitrate=<Wert>
              Audiobitrate in kbps (Standard: 224)

       atag=<Wert>
              Benutze   die   angegebene   Windows-Audioformatkennung    (z.B.
              atag=0x55).

       bit_exact
              Benutze  nur  bitgenaue  Algorithmen (außer (I)DCT).  Zusätzlich
              deaktiviert bit_exact mehrere Optimierungen und sollte daher nur
              für  Regressionstests  verwendet  werden,  die  binär identische
              Dateien benötigen, selbst wenn sich  die  Version  des  Encoders
              ändert.   Dies  unterdrückt  in  MPEG-4-Streams außerdem den us-
              er_data-Dateikopf.  Benutze diese Option nicht,  wenn  du  nicht
              genau weißt, was du tust.

       threads=<1-8>
              Maximale  Anzahl der zu benutzenden Threads (Standard: 1).  Kann
              einen  leicht  negativen  Effekt  auf  die  Bewegungsabschätzung
                      YV12
                 flv
                      Sorenson H.263, verwendet in Flash-Videos
                 h261
                      H.261
                 h263
                      H.263
                 h263p
                      H.263+
                 huffyuv
                      HuffYUV
                 libtheora
                      Theora
                 libx264
                      x264 H.264/AVC MPEG-4 Part 10
                 libxvid
                      Xvid MPEG-4 Part 2 (ASP)
                 ljpeg
                      Lossless JPEG
                 mjpeg
                      Motion JPEG
                 mpeg1video
                      MPEG-1 Video
                 mpeg2video
                      MPEG-2 Video
                 mpeg4
                      MPEG-4 (DivX 4/5)
                 msmpeg4
                      DivX 3
                 msmpeg4v2
                      MS MPEG4v2
                 roqvideo
                      ID Software RoQ Video
                 rv10
                      ein alter RealVideo Codec
                 snow (siehe auch: vstrict)
                      FFmpegs experimenteller Wavelet-basierter Codec
                 svq1
                      Apple Sorenson Video 1
                 wmv1
                      Windows Media Video, Version 1 (WMV7)
                 wmv2
                      Windows Media Video, Version 2 (WMV8)

       vqmin=<1-31>
              minimaler Quantisierungsparameter (Durchlauf 1/2)

                 1    Nicht   empfohlen   (viel   größere   Datei,    geringer
                      Qualitätsunterschied und seltsame Seiteneffekte: msmpeg4
                      und h263 werden eine sehr geringe Qualität  liefern  und
                      die  Bitratenkontrolle wird verwirrt sein, was auch eine
                      geringere Qualität zur Folge hat; manche Decoder  werden

              Bitratenkontrolle (Standard: 2.0).  Lavc  wird  Quantisierungpa-
              rameter,  die  unter  dem  Wert für lmin liegen, kaum verwenden.
              Ein niedriger Wert für lmin bewirkt, dass lavc für manche Frames
              eher  niedrigere Quantisierungsparameter verwendet, jedoch nicht
              niedriger als der angegebene Wert für vqmin.  Entsprechend  wird
              ein  größerer  Wert  für lmin bewirken, dass lavc niedrige Quan-
              tisierungsparameter eher nicht verwendet, auch wenn vqmin  diese
              erlaubt  hätte.  Vermutlich willst du lmin ungefähr gleich vqmin
              setzen.  Wenn adaptive Quantisierung verwendet wird, wirkt  sich
              die   Änderung   von   lmin/lmax   weniger   stark   aus;  siehe
              mblmin/mblmax.

       lmax=<0.01-255.0>
              Maximaler  Lagrange-Multiplikator  für   die   Bitratenkontrolle
              (Standard: 31.0)

       mblmin=<0.01-255.0>
              Minimaler  Macroblock-Level basierter Lagrange-Multiplikator für
              die Bitratenkontrolle (Standard: 2.0).  Dieser  Parameter  wirkt
              sich  auf  Optionen für die adaptive Quantisierung wie qprd, lu-
              mi_mask, usw aus.

       mblmax=<0.01-255.0>
              Maximaler Macroblock-Level basierter Lagrange-Multiplikator  für
              die Bitratenkontrolle (Standard: 31.0).

       vqscale=<0-31>
              Encodierung mit konstantem Quantisierungsparameter bzw. konstan-
              ter Qualität (wählt den 'fixed quantizer'-Modus).  Ein kleinerer
              Wert  bedeutet  bessere Qualität bei größeren Dateien (Standard:
              -1).  Im Falle des snow Codecs bedeutet der Wert 0  verlustfreie
              Encodierung.  Da die anderen Codecs dies nicht unterstützen, hat
              vqscale=0 bei diesen nicht-definierte Auswirkungen.  Der Wert  1
              wird nicht empfohlen (siehe vqmin für Details).

       vqmax=<1-31>
              Maximaler  Quantisierungsparameter  (Durchlauf  1/2),  Werte  im
              Bereich 10-31 sollten vernünftig sein (Standard: 31).

       mbqmin=<1-31>
              veraltet, benutze vqmin

       mbqmax=<1-31>
              veraltet, benutze vqmax

       vqdiff=<1-31>
              maximaler  Unterschied  der   Quantisierungsparameter   zwischen
              aufeinanderfolgenden  Intra- und P-Frames (Durchlauf 1/2) (Stan-
              dard: 3)

       vmax_b_frames=<0-4>
              maximale Anzahl der B-Frames zwischen nicht-B-Frames
                 5    X1 (experimentell, verweist momentan nur auf EPZS)
                 8    iter  (iterativ überlappter Block, wird nur bei snow be-
                      nutzt)

              ANMERKUNG: 0-3 ignorieren momentan den  Umfang  der  gebrauchten
              Bits, die Qualität kann daher gering sein.

       me_range=<0-9999>
              Umfang der Bewegungsabschätzung (Standard: 0 (unbegrenzt))

       mbd=<0-2> (siehe auch *cmp, qpel)
              Macroblock   decision  algorithm:  Entscheidungsalgorithmus  für
              Macro-Blocks (hohe Qualitätsstufe), encodiert jeden  Macro-Block
              in  allen Modi und wählt den besten aus.  Dies ist zwar langsam,
              führt aber zu besserer Qualität und Dateigröße.  Wenn mbd auf  1
              oder  2  gesetzt  ist,  wird  der  mbcmp-Wert beim Vergleich von
              Macro-Blöcken ignoriert.  Falls jedoch irgendeine Vergleichsein-
              stellung  (precmp,  subcmp,  cmp  oder mbcmp) ungleich null ist,
              wird eine langsamere aber bessere Bewegungssuche verwendet,  die
              auf  halbe  Pixel  genau  arbeitet.  Dabei ist egal, auf welchen
              Wert mbd gesetzt wurde.  Wenn qpel gesetzt ist,  wird  in  jedem
              Falle auf Viertelpixel genaue Bewegungssuche verwendet.
                 0    Benutze  von  mbcmp  gegebene  Vergleichsfunktion (Stan-
                      dard).
                 1    Wählt denjenigen Modus für einen  Macro-Block,  der  die
                      wenigsten Bits benötigt (entspricht vhq).
                 2    Wählt den Modus für einen Macro-Block mit der geringsten
                      Ratenverzerrung

       vhq
              Bewirkt das gleiche wie mbd=1, wird  aus  Kompatibilitätsgründen
              beibehalten.

       v4mv
              Erlaubt  4  Motion-Vectors  pro  Macro-Block (leicht verbesserte
              Qualität).  Arbeitet besser in Verbindung mit mbd > 0.

       obmc
              Bewegungskompensation überlappender Blöcke (H.263+)

       loop
              Loop-Filter (H.263+) Beachte, dass diese Option nicht  funktion-
              iert.

       inter_threshold <-1000-1000>
              Bewirkt zur Zeit absolut gar nichts.

       keyint=<0-300>
              Maximale  Anzahl  von Bildern zwischen zwei Keyframes (Standard:
              250, was einem Keyframe alle zehn Sekunden bei einem  25fps-Film
              entspricht.   Dies  ist der empfohlene Standardwert für MPEG-4).
              Die  meisten  Codecs  benötigen  regelmäßig  Keyframes,  um  die
              dieser Erkennung bestimmen.  -1000000000 bedeutet, dass mit  je-
              dem  Frame  ein Szenenwechsel erkannt wird; 1000000000 bedeutet,
              dass gar keine Szenenwechsel erkannt werden (Standard: 0).

       sc_factor=<jede mögliche Ganzzahl>
              Bewirkt, dass Frames mit höheren  Quantisierungsparametern  eher
              eine Erkennung eines Szenenwechsels bewirken und libavcodec ver-
              anlassen, einen Intra-Frame zu benutzen (Standard: 1).  1-16 ist
              ein sinnvoller Bereich.  Werte zwischen 2 und 6 können bewirken,
              den PSNR-Wert zu erhöhen (um bis zu ungefähr 0.04 dB) und Intra-
              Frames in Szenen mit viel Bewegung besser zu platzieren.  Höhere
              Werte als 6 könnten den PSNR-Wert leicht  erhöhen  (um  ungefähr
              0.01  dB  mehr  als  sc_factor=6) aber zu bemerkbar schlechterer
              Qualität führen.

       vb_strategy=<0-2> (nur bei Durchlauf 1)
              Strategie, mit der zwischen Intra-/P-/B-Frames gewählt wird:
                 0    Benutzt immer die maximale Anzahl B-Frames (Standard).
                 1    Vermeide B-Frames in schnell bewegten Szenen.  Siehe die
                      Option b_sensitivity, um Feineinstellungen für diese Op-
                      tion vorzunehmen.
                 2    Platziert B-Frames mehr oder weniger optimal,  um  maxi-
                      male  Qualität zu erbringen (langsamer).  Du kannst ver-
                      suchen,  den  Einfluß  auf  die  Geschwindigkeit   durch
                      Herumprobieren mit der Option brd_scale zu verringern.

       b_sensitivity=<jede Ganzzahl größer als 0>
              Macht  Anpassungen,  wie sensitiv vb_strategy=1 Bewegung erkennt
              und den Gebrauch von B-Frames vermeidet (Standard: 40).   Gerin-
              gere  Empfindlichkeit  führt zu mehr B-Frames.  Der Gebrauch von
              mehr B-Frames verbessert PSNR normalerweise, zu  viele  B-Frames
              jedoch  können die Qualität in hochbewegten Szenen stören.  Wenn
              es nicht gerade einen extrem hohen Anteil  Bewegung  gibt,  kann
              b_sensitivity  sicher auf einen Wert unter dem Standardwert ver-
              ringert werden; 10 ist in den  meisten  Fällen  ein  brauchbarer
              Wert.

       brd_scale=<0-10>
              Skaliert  Frames  für dynamische B-Frame-Entscheidungen herunter
              (Standard: 0).  Jedesmal, wenn brd_scale um  eins  erhöht  wird,
              werden   die   Bildabmessungen   durch  zwei  geteilt,  was  die
              Geschwindigkeit um den Faktor vier verbessert.  Beide  Abmessun-
              gen  des komplett herunterskalierten Bildes müssen gerade Zahlen
              sein, daher benötigt brd_scale=1 originale Abmessungen, die  ein
              Vielfaches  von  vier  sind,  für brd_scale=2 ein Vielfaches von
              acht usw.  Mit anderen Worten müssen beide Abmessungen des Orig-
              inalbildes ohne Rest teilbar sein durch 2^(brd_scale+1).

       bidir_refine=<0-4>
              Verfeinert  die  beiden  Motion-Vectors,  die in bidirektionalen
              Makroblöcken benutzt werden, anstatt die Vektoren der  Vorwärts-
              und  Rückwärtssuche zu benutzen.  Diese Option hat ohne B-Frames
              Der erste Durchlauf (vpass=1) schreibt eine  Datei  mit  Statis-
              tiken.   Du  möchtest vielleicht ein paar CPU-intensive Optionen
              deaktivieren, wie es der Modus "turbo" tut.
              Im  Modus  mit  zwei  Durchläufen  wird  im  zweiten   Durchlauf
              (vpass=2)  die Statistikdatei gelesen, und die Bitratenkontrolle
              fällt dementsprechende Entscheidungen.
              Im N-pass-Modus (vpass=3, das ist kein Schreibfehler) wird  bei-
              des   getan:   Erst  werden  die  Statistiken  eingelesen,  dann
              überschrieben.  Wenn die Möglichkeit  besteht,  dass  du  diesen
              Vorgang  abbrechen  musst,  solltest  du die Datei divx2pass.log
              vorher sichern.  Du kannst alle Encodierungsoptionen  verwenden,
              außer sehr CPU-lastigen wie "qns".
              Du kannst denselben Durchlauf wiederholt durchführen, um die En-
              codierung zu verfeinern.  Jeder nachfolgende Durchlauf wird  die
              Statistiken   des   vorigen   benutzen,  um  die  Ergebnisse  zu
              verbessern.  Der letzte Durchlauf kann  beliebige  CPU-intensive
              Optionen beinhalten.
              Wenn du mit zwei Durchläufen encodieren möchtest, benutze zuerst
              vpass=1 und dann vpass=2.
              Wenn du mit drei oder mehr Durchläufen encodieren möchtest,  be-
              nutze  vpass=1  für  den ersten Durchlauf, dann vpass=3 und dann
              vpass=3 immer wieder, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

              huffyuv:
                 pass 1
                      Speichert Statistiken.
                 pass 2
                      Encodiert mit einer optimalen Huffman-Tabelle, basierend
                      auf den Statistiken des ersten Durchlaufs.

       turbo (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Erhöht  die Geschwindigkeit des ersten Durchgangs drastisch, in-
              dem schnellere Algorithmen benutzt  und  CPU-intensive  Optionen
              deaktiviert werden Dies wird den PSNR-Wert im Ganzen wahrschein-
              lich ein wenig (etwa 0.01dB) und  Typ  und  PSNR-Wert  einzelner
              Frames ein wenig mehr (bis zu 0.03db) verringern.

       aspect=<x/y>
              Speichere den Filmaspekt intern, wie bei MPEG-Dateien.  Dies ist
              eine viel elegantere Lösung als den Film neu  zu  skalieren,  da
              die  Qualität nicht verringert wird.  MPlayer und ein paar weit-
              ere Player werden diese Dateien korrekt wiedergeben, andere wer-
              den  das  Größenverhältnis falsch darstellen.  Der Parameter für
              das Verhältnis kann als Bruch oder Fließkommawert angegeben wer-
              den.

              BEISPIEL:
                 aspect=16/9 oder aspect=1.78

       autoaspect
              Das  gleiche  wie die Option aspect, wobei jedoch das Verhältnis
              automatisch berechnet wird.  Veränderungen  in  der  Filterkette
              1000-100000 sind  vernünftig.   (Warnung:  1kBit  =  1000  Bits)
              (Standard: 8000)
              ANMERKUNG:  vratetol  sollte  im zweiten Durchlauf nicht zu groß
              sein, es kann sonst in Verbindung mit vrc_(min|max)rate zu Prob-
              lemen kommen.

       vrc_maxrate=<Wert>
              maximale Bitrate in kBit/Sek (Durchlauf 1/2) (Standard: 0, unbe-
              grenzt)

       vrc_minrate=<Wert>
              minimale Bitrate in kBit/Sek (Durchlauf 1/2) (Standard: 0, unbe-
              grenzt)

       vrc_buf_size=<Wert>
              Puffergröße  in  kBit  (Durchlauf 1/2).  Für MPEG-1/2 setzt dies
              außerdem die vbv-Puffergröße; benutze  327  für  VCDs,  917  für
              SVCDs und 1835 für DVDs.

       vrc_buf_aggressivity
              momentan nutzlos

       vrc_strategy
              Methode zur Bitratenkontrolle.  Beachte, dass manche der die Bi-
              tratenkontrolle betreffenden Optionen nicht wirksam  sind,  wenn
              vrc_strategy nicht auf 0 gesetzt ist.
                 0    Benutze die interne lavc-Bitratenkontrolle (Standard).
                 1    Benutze  die Xvid-Bitratenkontrolle (experimentell; MEn-
                      coder muss mit Unterstützung für  Xvid  1.1  oder  höher
                      kompiliert worden sein).

       vb_qfactor=<-31.0-31.0>
              Quantisierungsparameter  zwischen  B- und Nicht-B-Frames (Durch-
              lauf 1/2) (Standard: 1.25)

       vi_qfactor=<-31.0-31.0>
              Quantisierungsparameter zwischen  Intra-  und  Nicht-Intraframes
              (Durchlauf 1/2) (Standard: 0.8)

       vb_qoffset=<-31.0-31.0>
              Offset  des  Quantisierungsparameters  zwischen  B- und Nicht-B-
              Frames (Durchlauf 1/2) (Standard: 1.25)

       vi_qoffset=<-31.0-31.0>
              Offset des Quantisierungsparameters zwischen Intra-  und  Nicht-
              Intraframes (Durchlauf 1/2) (Standard: 0.0)
              falls v{b|i}_qfactor > 0
              Intra-/B-Frame-Quantisierungsparameter      =      P-Frame-Quan-
              tisierungsparameter * v{b|i}_qfactor + v{b|i}_qoffset
              sonst
              benutze die normale  Bitratenkontrolle  (lege  den  nächsten  P-
              Frame-Quantisierungsparameter  nicht  fest)  und  setze  q= -q *

       vqblur=<0.0-99.0> (zweiter Durchlauf)
              Gaußsche Unschärfe des Quantisierungsparameters (Standard: 0.5);
              größere   Werte   bilden  den  Durchschnitt  über  längere  Zeit
              (langsamerer Wechsel).

       vqcomp=<Wert>
              Kompression des Quantisierungsparameters, vrc_eq hängt davon  ab
              (Durchlauf 1/2) (Standard: 0.5).  Sei beispielsweise angenommen,
              dass die  Standard-Bitratenkontrollgleichung  benutzt  wird,  so
              wird  die  Bitratenkontrolle  bei  vqcomp=1.0 für jeden Frame so
              viele Bits reservieren, dass  sie  alle  mit  dem  selben  Quan-
              tisierungsparameter encodiert werden können.  Bei vqcomp=0.0 re-
              serviert die Bitratenkontrolle für jeden Frame  dieselbe  Anzahl
              Bits,  also striktes CBR.  ANMERKUNG: Dies sind extreme Einstel-
              lungen  und  sollten  nie  benutzt  werden.   Die  wahrgenommene
              Qualität ist optimal irgendwo zwischen diesen beiden Extremen.

       vrc_eq=<Gleichung>
              Hauptsächlich  verwendete  Gleichung  für  die Bitratenkontrolle
              (Durchlauf 1/2):

                 1
                      konstante Bitrate

                 tex
                      konstante Qualität

                 1+(tex/avgTex-1)*qComp
                      ungefähr die Gleichung des Codes der alten  Bitratenkon-
                      trolle

                 tex^qComp
                      wobei qcomp = 0.5 oder einem ähnlichen Wert (Standard)

              Infixoperatoren:

                 +,-,*,/,^

              Variablen:

                 tex
                      Texturkomplexität

                 iTex,pTex
                      Intra- und Nicht-Intra-Texturkomplexität

                 avgTex
                      durchschnittliche Texturkomplexität

                 avgIITex
                      durchschnittliche    Intra-Texturkomplexität   bei   In-
                      traframes

                 fCode
                      maximale Länge der Motion-Vectors in log2-Skalierung

                 iCount
                      Anzahl der Intra-Macroblöcke / Anzahl der Macroblöcke

                 var
                      räumliche Komplexität

                 mcVar
                      zeitliche Komplexität

                 qComp
                      auf der Kommandozeile angegebener Wert für qcomp

                 isI, isP, isB
                      Ist 1 bei einem Bildtyp I/P/B, sonst 0.

                 Pi,E
                      Schau in dein Lieblingsmathebuch.

              Funktionen:

                 max(a,b),min(a,b)
                      Maximum / Minimum

                 gt(a,b)
                      (greater than) ist 1 falls a>b, sonst 0

                 lt(a,b)
                      (less than) ist 1 falls a<b, sonst 0

                 eq(a,b)
                      (equals) ist 1 falls a==b, sonst 0

                 sin, cos, tan, sinh, cosh, tanh, exp, log, abs

       vrc_override=<Optionen>
              Vom Benutzer angegebene Qualität für bestimmte Abschnitte (Ende,
              Abspann,  ...)  (Durchlauf  1/2).   Die Optionen haben folgenden
              Aufbau:  <Startframe>,   <Endframe>,   <Qualität>[/<Startframe>,
              <Endframe>, <Qualität>[/...]]:
                 Qualität (2-31)
                      Quantisierungsparameter
                 Qualität (-500-0)
                      Qualitätskorrektur in %

       vrc_init_cplx=<0-1000>
              anfängliche Komplexität (Durchlauf 1)

       vrc_init_occupancy=<0.0-1.0>
                 0    deaktiviert (Standard)
                 -4   JVT-Empfehlung

       vcelim=<-1000-1000>
              Setzt die Schwelle für  die  Eliminierung  von  einzelnen  Koef-
              fizienten  beim  Farbanteil.  Bei negativen Werten wird auch der
              DC-Koeffizient betrachtet (sollte  mindestens  -4  or  niedriger
              sein, wenn mit quant=1 encodiert wird):
                 0    deaktiviert (Standard)
                 7    JVT-Empfehlung

       vstrict=<-2|-1|0|1>
              strikte Einhaltung des Standards
                 0    deaktiviert
                 1    Nur   empfehlenswert,   wenn   die   Ausgabe  mit  einem
                      MPEG-4-Referenzdecoder decodiert werden soll.
                 -1   Erlaubt  die   Benutzung   libavcodec-spezifischer   Er-
                      weiterungen (Standard).
                 -2   Erlaubt  die  Benutzung  experimenteller Codecs und Fea-
                      tures,  die  von  zukünftigen  Versionen   von   MPlayer
                      möglicherweise nicht abspielbar sein werden (snow).

       vdpart
              Datenpartitionierung.   Fügt zwei Bytes pro Videopaket hinzu und
              erhöht die Fehlerresistenz  beim  Transfer  über  unzuverlässige
              Kanäle  (z.B.  Streaming  über  das Internet).  Jedes Videopaket
              wird in drei separate Partitionen aufgeteilt:
                 1. MVs
                      Bewegung
                 2. DC-Koeffizienten
                      niedrig aufgelöstes Bild
                 3. AC-Koeffizienten
                      Details
              MV und DC sind am wichtigsten, sie  zu  verlieren  bedeutet  ein
              viel  schlechteres  Bild  als  der Verlust von AC und der ersten
              oder zweiten Partition.  MV und DC sind  viel  kleiner  als  die
              dritte Partition (AC), was bedeutet, dass auftretende Fehler die
              AC-Partition viel häufiger treffen wird als die MV- und  DC-Par-
              titionen.   Daher sieht das Bild mit Partitionierung viel besser
              aus, denn ohne eine solche würde ein Fehler AC/DC/MV in gleichem
              Umfang zerstören.

       vpsize=<0-10000> (siehe auch vdpart)
              Videopaketgröße, erhöht die Fehlerresistenz.
                 0
                      deaktiviert (Standard)
                 100-1000
                      gute Wahl

       ss
              slice-structured- (anteilig strukturierter) Modus für H.263+

              IDCT-Algorithmus
              ANMERKUNG: Nach unserem Wissensstand bestehen all diese IDCT-Al-
              gorithmen die IEEE1180-Tests.
                 0    Wählt automatisch einen guten (Standard).
                 1    JPEG-Referenzalgorithmus (Integer)
                 2    simple
                 3    simplemmx
                 4    libmpeg2mmx (ungenau, benutze ihn nicht mit einem keyint
                      > 100)
                 5    ps2
                 6    mlib
                 7    arm
                 8    AltiVec
                 9    sh4
                 10   simplearm
                 11   H.264
                 12   VP3
                 13   IPP
                 14   xvidmmx
                 15   CAVS
                 16   simplearmv5te
                 17   simplearmv6

       lumi_mask=<0.0-1.0>
              Helligkeitsmaskierung  ist eine 'psychosensorische' Einstellung,
              die die Tatsache nutzen soll, dass  das  menschliche  Auge  dazu
              neigt,  in  sehr  hellen  Teilen eines Bildes weniger Details zu
              erkennen.  Helligkeitsmaskierung komprimiert sehr helle  Stellen
              stärker  als  durchschnittlich  helle,  so  dass  ein  paar Bits
              eingespart werden, die dann auf andere Frames  verwendet  werden
              können,  was die subjektive Qualität im Ganzen erhöht, den PSNR-
              Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.
              WARNUNG: Sei vorsichtig, zu  große  Werte  können  katastrophale
              Ergebnisse liefern.
              WARNUNG:  Große  Werte mögen auf einigen Monitoren gut aussehen,
              können auf anderen aber auch schrecklich aussehen.
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.3
                      sinnvoller Bereich

       dark_mask=<0.0-1.0>
              Dunkelheitsmaskierung ist eine 'psychosensorische'  Einstellung,
              die  die  Tatsache  nutzen  soll, dass das menschliche Auge dazu
              neigt, in sehr dunklen Teilen eines Bildes  weniger  Details  zu
              erkennen.  Dunkelheitsmaskierung komprimiert sehr dunkle Stellen
              stärker als durchschnittlich  dunkle,  so  dass  ein  paar  Bits
              eingespart  werden,  die dann auf andere Frames verwendet werden
              können, was die subjektive Qualität im Ganzen erhöht, den  PSNR-
              Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.
              WARNUNG:  Sei  vorsichtig!   Zu große Werte können katastrophale
              Ergebnisse liefern.
              nicht  die  Zeit hat, alle Details des Vogels wahrzunehmen.  Sei
              gewarnt, dass es für kurze Zeit schrecklich aussieht,  wenn  das
              Objekt anhält (z.B. bei der Landung des Vogels), bis der Encoder
              bemerkt, dass das Objekt  angehalten  hat  und  die  Blöcke  neu
              definiert  werden  müssen.  Die eingesparten Bits werden auf an-
              dere Teile des Videos verwendet, was die subjektiv wahrgenommene
              Qualität erhöhen kann - vorausgesetzt, tcplx_mask ist sorgfältig
              gewählt.

       scplx_mask=<0.0-1.0>
              Gebietsbezogene  Maskierung  der  Komplexität.   Größere   Werte
              helfen  bei  Blockartefakten,  falls kein Deblocking-Filter beim
              Decodieren benutzt wird, was vielleicht keine gute Idee ist.
              Stell die eine Szene vor mit Gras (was üblicherweise  eine  hohe
              gebietsbezogene  Komplexität hat), einem blauen Himmel und einem
              Haus; scplx_mask wird die Quantisierungsparameter der  zum  Gras
              gehörenden  Macroblöcke  erhöhen, was deren Qualität verringert,
              um mehr Bits auf den Himmel und das Haus zu verwenden.
              TIPP: Schneide alle schwarzen Balken komplett  ab,  da  sie  die
              Qualität der Macroblöcke verringern (gilt auch ohne scplx_mask).
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.5
                      sinnvoller Bereich

              ANMERKUNG: Diese Einstellung hat nicht denselben Effekt wie  die
              Benutzung  einer benutzerdefinierten Matrix, die hohe Frequenzen
              stärker komprimieren würde, da scplx_mask die  Qualität  der  P-
              Blöcke  verringert,  selbst  wenn  sich nur die DC-Koeffizienten
              ändern.  Das Ergebnis mit scplx_mask wird  vermutlich  nicht  so
              gut aussehen.

       p_mask=<0.0-1.0> (siehe auch vi_qfactor)
              Verringert  die Qualität von Interblöcken.  Dies ist das Äquiva-
              lent zum Erhöhen der Qualität der Intrablöcke, da dieselbe  mit-
              tlere  Bitrate von der Bitratenkontrolle zur ganzen Videosequenz
              zugeteilt wird (Standard: 0.0 (deaktiviert)).   p_mask=1.0  ver-
              doppelt die Anzahl der jedem Intrablock zugeteilten Bits.

       border_mask=<0.0-1.0>
              Randbearbeitung (border processing) bei MPEG-ähnlichen Encodern.
              Randbearbeitung   erhöht   den    Quantisierungsparameter    für
              Makroblöcke,  die  weniger als ein Fünftel der Framebreite/-höhe
              vom Rand des Frames entfernt sind, da sie  visuell  oft  weniger
              bedeutsam sind.

       naq
              Normalisierte   adaptive  Quantisierung  (experimentell).   Wenn
              adaptive Quantisierung benutzt  wird  (*_mask),  dann  wird  der
              durchschnittliche    Quantisierungsparameter    pro   Macroblock
              eventuell nicht mehr dem geforderten Quantisierungsparameter auf
              Framelevel  entsprechen.   Naq versucht dann, den pro Macroblock
                 -1   automatisch
                 0    bottom field first (unteres Feld zuerst)
                 1    top field first (oberes Feld zuerst)

       format=<Wert>
                 YV12
                      Standard
                 444P
                      für ffv1
                 422P
                      für HuffYUV, verlustfreies JPEG, dv und ffv1
                 411P
                      für verlustfreies JPEG, dv und ffv1
                 YVU9
                      für verlustfreies JPEG, ffv1 und svq1
                 BGR32
                      für verlustfreies JPEG und ffv1

       pred
              (für HuffYUV)
                 0    linke Vorhersage
                 1    Vorhersage der Ebene/des Gradienten
                 2    Medianvorhersage

       pred
              (für verlustfreies JPEG)
                 0    linke Vorhersage
                 1    obere Vorhersage
                 2    linke obere Vorhersage
                 3    Vorhersage der Ebene/des Gradienten
                 6    Durchschnittsvorhersage

       coder
              (für ffv1)
                 0    vlc-Codierung (Golomb-Rice)
                 1    arithmetische Codierung (CABAC)

       context
              (für ffv1)
                 0    Modell zu kleinem Kontext
                 1    Modell zu großem Kontext

              (für ffvhuff)
                 0    vorbestimmte Huffman-Tabellen (eingebaut oder two-pass)
                 1    adaptive Huffman-Tabellen

       qpel
              Benutze auf ein  viertel  Pixel  ("quarter  pel")  genaue  Bewe-
              gungsabschätzung (schließt ilme gegenseitig aus).
              ANMERKUNG:  Dies  scheint nur für Encodierung mit hohen Bitraten
              sinnvoll zu sein.

                 5 (BIT)
                      Anzahl der für den Block benötigten Bits
                 6 (RD)
                      Ratenverzerrung (rate distortion) optimal, langsam
                 7 (ZERO)
                      0
                 8 (VSAD)
                      Summe der absoluten vertikalen Differenzen
                 9 (VSSE)
                      Summe der quadrierten vertikalen Differenzen
                 10 (NSSE)
                      Rauschen beibehaltende Summe der quadrierten Differenzen
                 11 (W53)
                      5/3-Wavelet, wird nur bei snow verwendet
                 12 (W97)
                      9/7-Wavelet, wird nur bei snow verwendet
                 +256
                      Benutze auch die Farbinformation, funktioniert  momentan
                      nicht (korrekt) mit B-Frames.

       ildctcmp=<0-2000>
              Setzt  die  Vergleichsfunktion für interlaced DCT-Entscheidungen
              (siehe mbcmp für eine Liste der  verfügbaren  Vergleichsfunktio-
              nen).

       precmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für "pre pass"-Bewegungsabschätzung
              (siehe mbcmp für eine Liste der  verfügbaren  Vergleichsfunktio-
              nen) (Standard: 0).

       cmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für "full pel"-Bewegungsabschätzung
              (siehe mbcmp für eine Liste der  verfügbaren  Vergleichsfunktio-
              nen) (Standard: 0).

       subcmp=<0-2000>
              Setzt  die Vergleichsfunktion für "sub pel"-Bewegungsabschätzung
              (siehe mbcmp für eine Liste der  verfügbaren  Vergleichsfunktio-
              nen) (Standard: 0).

       skipcmp=<0-2000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       nssew=<0-1000000>
              Diese  Einstellung  kontrolliert die NSSE-Gewichtung, wobei eine
              höhere Gewichtung stärkeres Rauschen erzeugt.  NSSE 0 ist  iden-
              tisch mit SSE.  Vielleicht findest du dies nützlich, wenn du die
              Beibehaltung von etwas  Rauschen  in  deinem  encodierten  Video
              besser findest als es vor dem Encodieren herauszufiltern. (Stan-
              dard: 8)

       predia=<-99-6>
              An  das Muster anpassende Rauten sind ein guter Kompromiss zwis-
              chen Geschwindigkeit und Qualität.
              ANMERKUNG: Die Größen von normalen und an das Muster  anpassende
              Rauten haben nicht dieselbe Bedeutung.

                 -3   an das Muster anpassende (schnell) Raute der Größe 3

                 -2   an das Muster anpassende (schnell) Raute der Größe 2

                 -1   ungerade Multi-Hexagon-Suche (langsam)

                 1    Normale  Raute  der Größe 1 (Standard), entspricht einer
                      Raute des Typs EPZS.
                            0
                           000
                            0

                 2    normale Raute der Größe 2
                            0
                           000
                          00000
                           000
                            0

       trell
              Trellis-Quantisierung.  Hiermit wird  die  optimale  Encodierung
              für jeden 8x8-Block gefunden.  Die Trellis-Quantisierung ist bei
              gegenseitiger Abschätzung von PSNR-Wert gegen die Bitrate  opti-
              mal (unter der Annahme, dass durch die IDCT keine Rundungsfehler
              ins Spiel kommen - was natürlich nicht der Fall ist).  Sie find-
              et  einfach  einen  Block  für  das Minimum von Fehler und lamb-
              da*Bits.
                 lambda
                      vom Quantisierungsparameter (QP) abhängige Konstante
                 bits
                      Menge der für die Encodierung  eines  Blocks  benötigten
                      Bits
                 error
                      Summe der quadrierten Quantisierungsfehler

       cbp
              Ratenverzerrtes  optimal codiertes Blockmuster (coded block pat-
              tern).  Wird dasjenige codierte Blockmuster auswählen, das Verz-
              errung  + lambda*Rate minimiert.  Dies kann nur zusammen mit der
              Trellis-Quantisierung benutzt werden.

       mv0
              Versuche jeden Macroblock mit Motion-Vector=<0,0> zu  encodieren
              und wähle den besseren.  Dies hat keinen Effekt, falls mbd=0.

       mv0_threshold=<jede nicht-negative Ganzzahl>
              Wenn  umgebende  Bewegungsvektoren <0,0> sind und die Auswertung
              ratenverzerrter optimaler Quantisierungsparameter bei  gegebenem
              lambda für jeden Macroblock

       last_pred=<0-99>
              Menge der Bewegungsvorhersagen vom vorigen Frame
                 0    (Standard)
                 a    Benutzt  ein  2a+1  x 2a+1 Macroblockquadrat von Motion-
                      Vector-Vorhersagen vom vorigen Frame.

       preme=<0-2>
              "pre-pass"-Bewegungsabschätzung
                 0    deaktiviert
                 1    nur nach Intraframes (Standard)
                 2    immer

       subq=<1-8>
              "subpel  refinement"-Qualität  (für  qpel)  (Standard:  8  (hohe
              Qualität))
              ANMERKUNG: Diese Einstellung hat signifikante Auswirkung auf die
              Geschwindigkeit.

       refs=<1-8>
              Anzahl der Referenz-Frames,  die  bei  der  Bewegungsabschätzung
              berücksichtigt werden sollen (nur bei Snow) (Standard: 1)

       psnr
              Gibt den maximalen Signal-zu-Rauschabstand (peak signal to noise
              ratio) für das komplette Video nach dem Encodieren aus und  spe-
              ichert  die  PSNR-Werte  für  jedes Bild in einer Datei der Form
              'psnr_hhmmss.log'.  Ausgegebene Werte haben die Einheit dB (Dez-
              ibel), je höher desto besser.

       mpeg_quant
              Benutze MPEG-Quantisierungsparameter anstelle von H.263.

       aic
              Aktiviere  AC-Vorhersage für MPEG-4 oder fortgeschrittene Intra-
              Vorhersage (advanced intra prediction) für  H.263+.   Dies  wird
              die  Qualität  leicht  erhöhen (um die 0.02 dB PSNR) und die En-
              codierung leicht verlangsamen (ungefähr 1%).
              ANMERKUNG: vqmin sollte 8 oder höher sein für H.263+ AIC.

       aiv
              alternativer "inter vlc" für H.263+

       umv
              unbegrenzte Motion-Vectors (unlimited MVs) (nur bei H.263+)  Er-
              laubt die Encodierung von beliebig langen Motion-Vectors.

       ibias=<-256-256>
              Intra-Quantisierungsverzerrung  (256  entspricht 1.0, MPEG-Quan-
              tisierungsstandard: 96, H.263-artiger Quantisierungsstandard: 0)
              scheint den PSNR-Wert zu verbessern.

       (no)dct_decimate
              Eliminiert  dct-Blocks  in  P-Frames,  die  nur  einen  einzigen
              kleinen  Koeffizienten  beinhalten  (Standard: aktiviert).  Dies
              wird ein paar Details entfernen, daher wird es  Bits  einsparen,
              die  auf  andere Frames verwendet werden können, was hoffentlich
              die wahrgenommene Qualität insgesamt verbessert.  Wenn du nicht-
              Anime-Inhalt  mit  hoher Bitrate komprimierst, möchtest du diese
              Option vielleicht deaktivieren, um so viele Details wie  möglich
              beizubehalten.

       nr=<0-100000>
              Rauschunterdrückung  (noise  reduction), 0 bedeutet deaktiviert.
              0-600 ist ein sinnvoller Bereich für typischen Inhalt, für etwas
              verrauschteren  Inhalt  kannst  du den Wert etwas erhöhen (Stan-
              dard: 0).  Durch den geringen Einfluss auf  die  Geschwindigkeit
              möchtest du diese Option der Rauschunterdrückung mit Filtern wie
              denoise3d oder hqdn3d vielleicht vorziehen.

       qns=<0-3>
              Rauschanpassung des Quantisierungsparameters,  "Quantizer  noise
              shaping".   Anstatt  die  Quantisierung  so  zu wählen, dass dem
              Quellvideo im Sinne von PSNR am besten entsprochen  wird,  wählt
              die  Rauschanpassung  die  Quantisierung so, dass Rauschen (nor-
              malerweise Ringbildungen) durch ähnlichfrequenten Inhalt im Bild
              maskiert  wird.  Größere Werte sind langsamer, müssen aber nicht
              unbedingt zu besserer Qualität führen.   Dies  kann  und  sollte
              zusammen   mit  der  Trellis-Quantisierung  benutzt  werden,  in
              welchem Falle diese (optimal für konstante Gewichtung) als  Ein-
              stiegspunkt für die iterative Suche benutzt wird.
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    Verringere nur die absoluten Werte der Koeffizienten.
                 2    Ändere  Koeffizienten  nur  vor  dem  letzten von 0 ver-
                      schiedenen Koeffizient + 1.
                 3    Versuche alle.

       inter_matrix=<durch Kommas getrennte Matrix>
              Benutze eine eigene Intermatrix.  Braucht  eine  kommaseparierte
              Zeichenkette von 64 Integerwerten.

       intra_matrix=<durch Kommas getrennte Matrix>
              Benutze  eine  eigene Intramatrix.  Braucht eine kommaseparierte
              Zeichenkette von 64 Integerwerten.

       vqmod_amp
              experimentelle Modulation des Quantisierungsparameters

       vqmod_freq
              experimentelle Modulation des Quantisierungsparameters

       dc
                      werden (Standard).
                 1    Schreibe globale Header nur in Extradata  (benötigt  für
                      .mp4/MOV/NUT).
                 2    Schreibe globale Header nur vor Keyframes.
                 3    Kombiniere 1 und 2.

       aglobal=<0-3>
              Das gleiche wie vglobal für Audioheader.

       level=<Wert>
              Setze  CodecContext Level.  Benutze 31 oder 41, um das Video auf
              einer Playstation 3 abspielen zu können.

       skip_exp=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       skip_factor=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       skip_threshold=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

   nuv (-nuvopts)
       NuppelVideo basiert auf RTJPEG und LZO.   Normalerweise  werden  Frames
       zuerst mit RTJPEG encodiert und dann mit LZO komprimiert; es ist jedoch
       möglich, entweder einen oder beide  Durchgänge  zu  deaktivieren.   Als
       Ergebnis  kannst  du also tatsächlich raw i420, LZO-komprimiertes i420,
       RTJPEG oder normales LZO-komprimiertes RTJPEG ausgeben.
       ANMERKUNG: Die  nuvrec-Dokumentation  enthält  einige  Anweisungen  und
       Beispiele  zu  Einstellungen,  die  für  die  meisten  TV-Encodierungen
       genutzt werden können.

       c=<0-20>
              Chrominanzschwellenwert (Standard: 1)

       l=<0-20>
              Helligkeitsschwellenwert (Standard: 1)

       lzo
              Aktiviert LZO-Kompression (Standard).

       nolzo
              Deaktiviert LZO-Kompression.

       q=<3-255>
              Qualitätslevel (Standard: 255)

       raw
              Deaktiviert RTJPEG-Encodierung.

       rtjpeg
              Aktiviert RTJPEG-Encodierung (Standard).

       bitrate=<Wert> (nur bei CBR oder im Modus mit zwei Durchläufen)
              Setzt die zu benutzende Bitrate in kBits/Sekunde, wenn der  Wert
              <  16000  ist,  oder in Bits/Sekunde, wenn der Wert > 16000 ist.
              Ist <Wert> negativ, so benutzt Xvid dessen  absoluten  Wert  als
              Zielgröße  des  Videos  (in kBytes) und berechnet die zugehörige
              Bitrate automagisch.  (Standard: 687 kBits/s)

       fixed_quant=<1-31>
              Aktiviert den Modus mit festen Quantisierungsparametern und legt
              den zu benutzenden Quantisierungsparameter fest.

       zones=<Zone0>[/<Zone1>[/...]]   (nur   bei  CBR  oder  Modus  mit  zwei
       Durchläufen)
              Vom Benutzer angegebene Qualität für bestimmte Abschnitte (Ende,
              Abspann,   ...).    Jede   Zone    hat    die    Form    <Start-
              Frame>,<Modus>,<Wert>,  wobei  <Modus>  einer der folgenden sein
              kann:
                 q    Überschreiben des  konstanten  Quantisierungsparameters,
                      wobei Wert=<2.0-31.0> den Wert des Quantisierungsparame-
                      ters angibt.
                 w    Überschreiben der Gewichtung der  Ratenkontrolle,  wobei
                      Wert=<0.01-2.00> die Qualitätskorrektur in % angibt.

              BEISPIEL:
                 zones=90000,q,20
                      Encodiere alles Frames ab Frame 90000 mit einem konstan-
                      ten Quantisierungsparameter von 20.
                 zones=0,w,0.1/10001,w,1.0/90000,q,20
                      Encodiere alle Frames 0-10000 mit 10%  der  Bitrate  und
                      alle  Frames von 90000 bis zum Ende mit einem konstanten
                      Quantisierungsparameter  von  20.   Beachte,  dass   die
                      zweite   Zone  benötigt  wird,  um  die  erste  Zone  zu
                      beschränken, da ohne diese alles bis zu Frame 89999  mit
                      10% der Bitrate encodiert würde.

       me_quality=<0-6>
              Diese  Option  kontrolliert  das Bewegungsabschätzungssubsystem.
              Je höher der Wert, desto genauer  sollte  die  Abschätzung  sein
              (Standard:  6).  Je genauer die Abschätzung ist, desto mehr Bits
              können eingespart werden.  Die Präzision  wird  auf  Kosten  der
              CPU-Zeit  erreicht;  benutze also niedrigere Werte, falls du En-
              codierung in Echtzeit brauchst.

       (no)qpel
              MPEG-4 benutzt normalerweise eine Präzision halber Pixel für die
              Bewegungsabschätzung.   Der Standard schlägt einen Modus vor, in
              dem es Encodern erlaubt ist, eine Präzision  von  einem  viertel
              Pixel  zu  verwenden.   Dies  führt  gewöhnlicherweise  zu einem
              schärferen Bild.  Nachteilig ist, dass dies  einen  großen  Ein-
              fluss auf die Bitrate hat, und manchmal verhindert dies auch ein
              besseres Bild bei fester Bitrate.  Es ist besser, durch Tests im
              coder  stärker  komprimiert werden können.  Der Einfluss auf die
              Qualität ist gut, und falls VHQ für dich  zu  viel  CPU-Leistung
              braucht,  kann  diese  Option  eine  gute  Möglichkeit sein, mit
              weniger Aufwand als bei VHQ ein paar Bits einzusparen  (und  bei
              fester Bitrate die Qualität zu erhöhen) (Standard: aktiviert).

       (no)cartoon
              Aktiviere  diese  Option,  wenn  die zu encodierende Sequenz ein
              Anime/Cartoon  ist.   Sie  modifiziert  ein  paar   Xvid-interne
              Schwellenwerte,  so  dass Xvid bei Frametypen und Motion-Vectors
              für flach aussehende Cartoons bessere Entscheidungen trifft.

       (no)chroma_me
              Normalerweise  benutzt  der  Algorithmus  für  die  Bewegungsab-
              schätzung  nur  Helligkeitsinformationen,  um den besten Motion-
              Vector zu finden.  Für manches Videomaterial jedoch kann die Be-
              nutzung  der Chrominanzebenen helfen, bessere Resultate zu find-
              en.  Diese Einstellung (de)aktiviert die Benutzung  der  Chromi-
              nanzebenen für die Bewegungsabschätzung (Standard: aktiviert).

       (no)chroma_opt
              Aktiviert  einen  Vorfilter für die Farbtonoptimierung.  Er wird
              ein paar Tricks auf die Farbinformationen anwenden,  um  Kammef-
              fekte  an Kanten zu minimieren.  Er wird die Qualität auf Kosten
              der Zeit für die Encodierung verbessern.  Naturgemäß  verringert
              er  den PSNR-Wert, da die mathematische Abweichung zum Original-
              bild größer wird, aber der subjektive Eindruck wird besser sein.
              Da er Farbinformationen benutzt, solltest du ihn bei Encodierung
              im Schwarz/weiß-Modus abschalten.

       (no)hq_ac
              Aktiviert die 'High Quality AC coefficient prediction', also die
              Vorhersage  von  Koeffizienten für Intra-Frames von benachbarten
              Blöcken (Standard: aktiviert).

       vhq=<0-4>
              Der Algorithmus für die  Bewegungsabschätzung  basiert  auf  der
              Suche  im normalen Farbraum und versucht, einen Motion-Vector zu
              finden, der die Differenz zwischen dem  ursprünglichen  und  dem
              encodierten  Frame  minimiert.   Ist diese Option aktiviert, be-
              nutzt Xvid außerdem den Frequenzbereich (frequency domain, DCT),
              um  nach einem Motion-Vector zu suchen, der nicht nur den Unter-
              schied in einem bestimmten  Gebiet,  sondern  außerdem  die  en-
              codierte  Länge  eines  Blocks  minimiert.   Vom schnellsten zum
              langsamsten:
                 0    aus
                 1    Entscheidung des Modus (Inter-/Intra-Macro-Block) (Stan-
                      dard)
                 2    begrenzte Suche
                 3    mittlere Suche
                 4    ausgiebige Suche

              Encodierungsvorgang nicht beschleunigt, es werden in der letzten
              Stufe der Encodierung einfach keine Farbdaten geschrieben.

       (no)interlacing
              Encodiert die  Felder  von  interlaced  Videomaterial.   Schalte
              diese Option bei interlaced Inhalten ein.
              ANMERKUNG:  Solltest  du das Video anders skalieren, brauchst du
              einen Skalierer, der  interlaced  Material  bemerkt;  du  kannst
              einen solchen mit -vf scale=<Breite>:<Höhe>:1 aktivieren.

       min_iquant=<0-31>
              minimaler  Wert für den Quantisierungsparameter für Intra-Frames
              (Standard: 2)

       max_iquant=<0-31>
              maximaler Wert für den Quantisierungsparameter für  Intra-Frames
              (Standard: 2)

       min_pquant=<0-31>
              minimaler  Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für P-Frames
              (Standard: 2)

       max_pquant=<0-31>
              maximaler Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für  P-Frames
              (Standard: 31)

       min_bquant=<0-31>
              minimaler  Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für B-Frames
              (Standard: 2)

       max_bquant=<0-31>
              minimaler Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für  B-Frames
              (Standard: 31)

       min_key_interval=<Wert> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              minimale Anzahl Frames zwischen zwei Keyframes (Standard: 0)

       max_key_interval=<Wert>
              maximale   Anzahl  Frames  zwischen  zwei  Keyframes  (Standard:
              10*fps)

       quant_type=<h263|mpeg>
              Bestimmt die zu benutzende Quantisierungsmethode.  Bei hohen Bi-
              traten wirst du meinen, dass die MPEG-Quantisierung mehr Details
              behält.  Bei niedrigen Bitraten  wird  die  Glättung  von  H.263
              weniger  Blockartefakte  liefern.  Bei der Benutzung eigener Ma-
              trizen muss die MPEG-Quantisierung benutzt werden.

       quant_intra_matrix=<Dateiname>
              Lädt eine Datei mit einer eigenen Intra-Matrix.  Du kannst  eine
              solche mit dem Matrixeditor von xvid4conf erstellen.

              gend gelten und gemäß kfreduction anders behandelt werden (Stan-
              dard: 10).

       kfreduction=<0-100> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Die  oberen  beiden  Einstellungen können genutzt werden, um die
              Größe von Keyframes anzupassen, die du für zu nah hintereinander
              zum  ersten  hältst.   kfthreshold  setzt  den  Bereich,  in dem
              Keyframes reduziert werden, und kfreduction bestimmt die  Reduk-
              tion  der  Bitrate, die angewendet wird.  Der letzte Intra-Frame
              wird normal behandelt (Standard: 30).

       max_bframes=<0-4>
              Maximale Anzahl der B-Frames, die zwischen Intra-  und  P-Frames
              gesetzt wird (Standard: 2).

       bquant_ratio=<0-1000>
              Verhältnis von B-Frames zu nicht-B-Frames bei der Quantisierung,
              150=1.50 (Standard: 150).

       bquant_offset=<-1000-1000>
              Offset von B-Frames zu  nicht-B-Frames  bei  der  Quantisierung,
              100=1.00 (Standard: 100).

       bf_threshold=<-255-255>
              Diese Option erlaubt dir, die Priorität für die Benutzung von B-
              Frames anzugeben.  Je höher  der  Wert,  desto  wahrscheinlicher
              wird  ein B-Frame benutzt (Standard: 0).  Vergiss nicht, dass B-
              Frames normalerweise einen höheren  Quantisierungsparameter  be-
              nutzen,   daher   kann  aggressives  Erzeugen  von  B-Frames  zu
              schlechterer visueller Qualität führen.

       (no)closed_gop
              Diese Option weist Xvid an, jede GOP (Group Of Pictures,  Gruppe
              von  Bildern, die von zwei I-Frames begrenzt sind) zu schließen,
              was  die  GOPs  unabhängig  voneinander  macht.   Dies  bedeutet
              lediglich,  dass der letzte Frame einer GOP entweder ein P- oder
              ein N-Frame ist, nicht aber ein B-Frame.  Es  ist  normalerweise
              sinnvoll, diese Option zu aktivieren (Standard: aktiviert).

       (no)packed
              Diese Option ist dazu gedacht, Probleme mit der Framereihenfolge
              zu lösen bei der Encodierung in Containerformate  wie  AVI,  die
              mit  aus der Reihenfolge gekommenen Frames nicht umgehen können.
              In der Praxis können die  meisten  (sowohl  Software-  als  auch
              Hardware-)  Decoder  die  Framereihenfolge richtig handhaben, es
              kann sie sogar verwirren, wenn diese Option aktiviert ist, daher
              kannst  du sie mit Sicherheit weglassen; aktiviere sie nur, wenn
              du genau weißt, was du tust.
              WARNUNG: Dies erzeugt einen ungültigen  Bitstream,  der  höchst-
              wahrscheinlich  von  keinem ISO-MPEG-4-Decoder außer DivX/libav-
              codec/Xvid dekodiert werden kann.
              WARNUNG: Dies wird außerdem eine vorgetäuschte  DivX-Version  in

       rc_reaction_delay_factor=<Wert>
              Dieser  Parameter  kontrolliert  die  Anzahl der Frames, die die
              CBR-Bitratenkontrolle wartet, bevor sie auf Änderungen  der  Bi-
              trate  reagiert  und  sie  anpasst, um in einer durchschnittlich
              großen Spanne von Frames eine konstante Bitrate zu erhalten.

       rc_averaging_period=<Wert>
              Eine wirklich konstante Bitrate ist  nur  schwer  zu  erreichen.
              Abhängig  vom Videomaterial kann die Bitrate variabel und schwer
              vorauszusagen sein.  Daher benutzt der Xvid-Encoder einen durch-
              schnittlichen  Zeitraum,  für  den  er eine gegebene Anzahl Bits
              garantiert (minus einer kleinen Schwankung).  Diese Option setzt
              die  Anzahl  der Frames, über denen Xvid die Bitrate mittelt, um
              eine konstante Bitrate zu erreichen.

       rc_buffer=<Wert>
              Größe des Bitratenkontrollpuffers

       curve_compression_high=<0-100>
              Diese Einstellung erlaubt Xvid, einen gewissen Teil der Bits weg
              von Szenen mit hohen Bitraten zu nehmen und dem allgemeinen Vor-
              rat für Bits hinzuzufügen.  Du  kannst  diese  Option  benutzen,
              falls  du einen Film mit so vielen schnell bewegten Szenen hast,
              dass die  Szenen  mit  geringeren  Bitraten  anfangen,  schlecht
              auszusehen (Standard: 0).

       curve_compression_low=<0-100>
              Diese  Einstellung  erlaubt Xvid, einen gewissen Teil der allge-
              mein verfügbaren Bits den Szenen zuzuteilen, die mit niedrigeren
              Bitraten  codiert  werden, wobei dafür dem ganzen Video ein paar
              Bits weggenommen werden.  Die kann sich nützlich erweisen,  wenn
              du  ein  paar  Szenen mit eigentlich niedriger Bitrate hast, die
              trotzdem Blockeffekte zeigen (Standard: 0).

       overflow_control_strength=<0-100>
              Während des ersten Durchlaufs im Modus mit zwei Durchläufen wird
              eine  skalierte Bitratenkurve berechnet.  Die Differenz zwischen
              dieser erwarteten Kurve und dem bei  der  Encodierung  erzielten
              Resultat wird Overflow genannt.  Offensichtlich versucht die Bi-
              tratenkontrolle beim zweiten Durchlauf, diesen Overflow zu  kom-
              pensieren,  indem  er  über  die  nächsten Frames verteilt wird.
              Diese Einstellung kontrolliert, wie stark ein Overflow für jeden
              neuen Frame verteilt wird.  Niedrige Werte erlauben eine lässige
              Kontrolle des Overflows, so dass sehr  hohe  Bitraten  langsamer
              abgefangen werden (was bei kurzen Clips die Präzision verringern
              kann).   Hohe  Werte  machen   Änderungen   der   Bit-Verteilung
              abrupter,  möglicherweise sogar zu abrupt, wenn du zu hohe Werte
              wählst, was zu Artefakten führen kann (Standard: 5).
              ANMERKUNG:  Diese  Einstellung  hat  großen  Einfluss  auf   die
              Qualität, spiele damit also nur vorsichtig!

       max_overflow_improvement=<0-100>
              Gibt  den  durchschnittlichen  Frame-Overhead pro Frame in Bytes
              an.  Meistens geben Benutzer die Zielbitrate für ein  Video  an,
              ohne dabei den Overhead des Videocontainers zu beachten.  Dieser
              kleine aber (meistens) konstante Overhead kann dazu führen, dass
              die  gewünschte Dateigröße überschritten wird.  Xvid erlaubt Be-
              nutzern, den Anteil  des  Overheads  anzugeben,  der  pro  Frame
              erzeugt  wird (gib nur einen Durchschnittswert pro Frame an).  0
              hat eine spezielle Bedeutung, sie lässt Xvid  eigene  Standardw-
              erte  wählen  (Standard:  24  -  durchschnittlicher Overhead für
              AVIs).

       profile=<profile_name>
              Beschränkt Optionen und VBV (höchste  Bitrate  innerhalb  kurzer
              Zeit)  anhand Simple, Advanced-Simple und der DivX-Profile.  Re-
              sultierende Videos sollten  von  Standalone-Geräten,  die  diese
              Profilspezifikationen unterstützen, abspielbar sein.
                 unrestricted
                      keine Beschränkungen (Standard)
                 sp0
                      Simple-Profil Level 0
                 sp1
                      Simple-Profil Level 1
                 sp2
                      Simple-Profil Level 2
                 sp3
                      Simple-Profil Level 3
                 asp0
                      Advanced-Simple-Profil Level 0
                 asp1
                      Advanced-Simple-Profil Level 1
                 asp2
                      Advanced-Simple-Profil Level 2
                 asp3
                      Advanced-Simple-Profil Level 3
                 asp4
                      Advanced-Simple-Profil Level 4
                 asp5
                      Advanced-Simple-Profil Level 5
                 dxnhandheld
                      DXN-Handheld-Profil
                 dxnportntsc
                      DXN-Portable NTSC-Profil
                 dxnportpal
                      DXN-Portable PAL-Profil
                 dxnhtntsc
                      DXN-Home-Theater NTSC-Profil
                 dxnhtpal
                      DXN-Home-Theater PAL-Profil
                 dxnhdtv
                      DXN-HDTV-Profil
              ANMERKUNG:   Diese  Profile  sollten  in  Verbindung  mit  einem
              entsprechenden -ffourcc benutzt werden.  Generell anwendbar  ist
                      Das  ist  der normale PAR für Inhalte auf dem PC.  Pixel
                      sind hierbei einheitliche Quadrate.
                 pal43
                      PAL-Standard 4:3 PAR.  Pixel sind Rechtecke.
                 pal169
                      das gleiche wie oben
                 ntsc43
                      das gleiche wie oben
                 ntsc169
                      das gleiche wie oben (Vergiss nicht, das genaue Verhält-
                      nis anzugeben.)
                 ext
                      Erlaubt  dir,  einen  eigenen Aspekt (PAR) mit par_width
                      und par_height anzugeben.
              ANMERKUNG: Normalerweise ist das Setzen der Optionen aspect  und
              autoaspect ausreichend.

       par_width=<1-255> (nur bei par=ext)
              Gibt die Breite des Pixel-Größenverhältnisses an.

       par_height=<1-255> (nur bei par=ext)
              Gibt die Höhe des Pixel-Größenverhältnisses an.

       aspect=<x/y | f (Fließkommazahl)>
              Speichere den Filmaspekt intern, wie bei MPEG-Dateien.  Dies ist
              eine viel elegantere Lösung als den Film neu  zu  skalieren,  da
              die Qualität nicht verringert wird.  MPlayer und ein paar andere
              Player werden diese Dateien korrekt wiedergeben,  andere  werden
              das  Größenverhältnis  falsch darstellen.  Der Parameter für das
              Verhältnis kann als Bruch oder Fließkommawert angegeben  werden.

       (no)autoaspect
              Das  gleiche  wie die Option aspect, wobei jedoch das Verhältnis
              automatisch berechnet wird, Veränderungen in der Filterkette wie
              crop/expand/scale/etc. werden dabei berücksichtigt.

       psnr
              Gib  den  PSNR-Wert  (Peak Signal to Noise Ratio) des kompletten
              Films nach dem  Encodieren  aus  und  speichere  ihn  für  jeden
              einzelnen Frame in einer Datei der Form 'psnr_hhmmss.log' im ak-
              tuellen Verzeichnis.  Die gelieferten Werte haben die Einheit dB
              (Dezibel), je höher desto besser.

       debug
              Speichert  Statistiken  für jeden einzelnen Frame in ./xvid.dbg.
              (Dies ist nicht das Logfile des Modus mit zwei Durchläufen.)


       Die folgende Option ist nur bei Xvid 1.1.x verfügbar.

       bvhq=<0|1>
              Diese   Einstellung   erlaubt   mögliche   Auswahlen   des   En-

       bitrate=<Wert>
              Setzt die durchschnittliche Bitrate auf kbits/Sekunde (Standard:
              aus).   Da  die  lokale  Bitrate variieren kann, ist es möglich,
              dass dieser Durchschnittswert  für  sehr  kurze  Videos  ungenau
              berechnet wird (siehe ratetol).  Konstante Bitraten können erre-
              icht werden, indem man diese Option mit vbv_maxrate  kombiniert,
              allerdings vermindert das die Qualität signifikant.

       qp=<0-51>
              Diese  Option  wählt  den Quantizer für P-Frames.  Intra- und B-
              Frames werden  mit  diesem  Wert  jeweils  durch  ip_factor  und
              pb_factor   verrechnet.   20-40  ist  ein  brauchbarer  Bereich.
              Niedrigere Werte bewirken geringere Verlusten  bei  höheren  Bi-
              traten.  0 ist verlustfrei.  Beachte, dass die Quantisierung bei
              H.264  anders  funktioniert  als  bei  MPEG-1/2/4:   Die   Quan-
              tisierungsparameter (QP) von H.264 liegen auf einer logarithmis-
              chen  Skala.   Das  Mapping  ist  ungefähr   H264QP   =   12   +
              6*log2(MPEGQP).   Beispielsweise  ist MPEG bei QP=2 vergleichbar
              mit H.264 bei QP=18.

       crf=<1.0-50.0>
              Aktiviert den "constant quality  mode"  und  legt  die  Qualität
              fest.   Die  Skala  ist ähnlich der des QP.  Ähnlich wie die Bi-
              traten-basierten Modi ermöglicht dies, für jeden Frame einen an-
              deren QP festzulegen, je nach dessen Komplexität.

       pass=<1-3>
              2- oder 3-pass-Modus (d.h. mit 2 oder 3 Durchläufen) aktivieren.
              Es wird empfohlen, immer im 2- oder 3-pass-Modus zu  enkodieren,
              da  dies zu einer besseren Bit-Verteilung und allgemein besseren
              Qualität führt.
                 1    Erster Durchlauf
                 2    Zweiter Durchlauf (bei Encodierung mit zwei Durchläufen)
                 3    n-ter  Durchlauf  (zweiter  und  dritter  Durchlauf  des
                      3-Durchläufe-Modus)
              Und so funktioniert es bzw. so wird es angewandt:
              Der erste Durchlauf (pass=1) erstellt Statistiken über das Video
              und  schreibt  diese  in  eine Datei.  Es bietet sich an, einige
              CPU-intensive Optionen zu deaktivieren; abgesehen von denen, die
              als Voreinstellung aktiviert sind.
              Im  2-pass-Modus liest der zweite Durchlauf (pass=2) diese Datei
              wieder ein und berechnet auf dieser Grundlage  die  Bitratenkon-
              trolle.
              Im  3-pass-Modus tut der zweite Durchlauf (pass=3, dies ist kein
              Tippfehler) beides: Zuerst liest er die  Statistiken  ein,  dann
              überschreibt  er  sie.  Du kannst alle Optionen verwenden, außer
              vielleicht den sehr CPU-intensiven.
              Der dritte Durchlauf (pass=3) macht das gleiche wie  der  zweite
              Durchlauf, außer dass er die Statisitiken des zweiten Durchlaufs
              verwendet.  Du kannst alle  Optionen  verwenden,  einschließlich
              der sehr CPU-intensiven.
              Der erste Durchlauf kann entweder eine durchschnittliche Bitrate
                 2    Reduziere subq und frameref auf 1, verwende  eine  "dia-
                      mond  ME"-Suche  und deaktiviere alle "partitions analy-
                      sis"-Modi.

              Stufe 1 kann die Geschwindigkeit des ersten Durchlaufs  bis  auf
              das  Doppelte  erhöhen,  ohne  das  globale PSNR im Vergleich zu
              einem vollen ersten Durchlauf zu verändern.
              Stufe 2 kann die Geschwindigkeit des ersten Durchlaufs  bis  auf
              das  Vierfache  erhöhen - bei einer Veränderung des PSNR von ca.
              +/- 0.05dB im Vergleich zu einem vollen ersten Durchlauf.

       keyint=<Wert>
              Setzt das  maximale  Intervall  zwischen  IDR-Frames  (Standard:
              250).   Höhere  Werte  sichern  Bits  und  erhöhen  dadurch  die
              Qualität auf Kosten der Suchpräzision.   Anders  als  MPEG-1/2/4
              ist  H.264 nicht von DCT-Versatz bei hohen keyint-Werten betrof-
              fen.

       keyint_min=<1-keyint/2>
              Setzt das minimale Intervall zwischen IDR-Frames (Standard: 25).
              Wenn innerhalb dieses Intervalls Szenenwechsel stattfinden, wer-
              den sie dennoch als Intra-Frames  encodiert,  sie  starten  aber
              nicht  mit  einem  neuen  GOP.   In H.264 begrenzen Intra-frames
              nicht unbedingt einen geschlossen  GOP,  da  ein  P-Frame  durch
              mehrere  als  nur den vorangehenden Frame vorausberechnet werden
              kann (siehe  auch  frameref).   Daher  sind  Intra-Frames  nicht
              notwendigerweise  spulbar.  IDR-Frames verhindern, dass nachfol-
              gende P-Frames sich auf einen Frame vor dem IDR-Frame  beziehen.

       scenecut=<-1-100>
              Legt fest, wie aggressiv zusätzliche Intra-Frames eingefügt wer-
              den (Standard: 40).  Mit geringen Werten für scenecut  muss  der
              Codec  oft  einen  Intra-Frame  einfügen,  wenn  er den Wert für
              keyint übersteigen würde.  Gute Werte für scenecut finden  evtl.
              eine  bessere Position für Intra-Frames.  Hohe Werte setzen mehr
              Intra-Frames als nötig ein  und  verschwenden  damit  Bits.   -1
              schaltet  die scenecut-Erkennung ab, dadurch werden Intra-Frames
              nur einmal pro jedem anderen keyint-Frame eingesetzt, sogar wenn
              ein   Szenenwechsel   früher   stattfindet.    Diese  ist  nicht
              empfehlenswert und verschwendet  Bitraten,  denn  als  scenecuts
              enkodierte  P-Frames sind genau so groß wie I-Frames, ohne dabei
              aber den "keyint counter" zurückzusetzen.

       frameref=<1-16>
              Die Anzahl der vorhergehenden Frames, die zum Vorausberechnen in
              B-  und P-Frames verwendet werden (Standard: 1).  Das ist beson-
              ders  effektiv  bei  animierten  Filmen;  bei  Realfilm-Material
              nehmen  die  Verbesserungen  bei mehr als etwa 6 Referenz-Frames
              ziemlich  schnell  ab.   Dies  hat  keinen  Einfluss   auf   die
              Dekodiergeschwindigkeit,   erhöht   aber   den   zum  Encodieren
              benötigten Speicherbedarf.  Einige Dekodierer können maximal  15
              Referenz-Frames behandeln.

       (no)b_pyramid
              Ermöglicht die Verwendung von  B-Frames  als  Referenz  für  die
              Vorhersage  anderer Frames.  Nehmen wir als Beispiel 3 aufeinan-
              derfolgende Frames: I0 B1 B2 B3 P4.  Ohne diese Option verhalten
              sich B-Frames genau wie MPEG-[124].  Sie werden also in der Rei-
              henfolge I0 P4 B1 B2 B3 kodiert, und alle  B-Frames  werden  auf
              Grundlage von I0 und P4 berechnet.  Mit dieser Option werden sie
              als I0 P4 B2 B1 B3 encodiert.  B2 ist das gleiche wie oben,  je-
              doch  wird  B1 aus I0 and B2 berechnet, während B3 auf B2 und B4
              basiert.  Das Ergebnis ist eine etwas bessere Komprimierung  bei
              fast  keinem  Geschwindigkeitsverlust.  Allerdings ist dies eine
              experimentelle Option: die Feinabstimmung fehlt noch, und  daher
              bringt  sie  möglicherweise keinen Vorteil.  Benötigt bframes >=
              2.  Nachteil: Erhöht die Decodierungsverzögerung auf 2 Frames.

       (no)deblock
              Deblocking-Filter verwenden (Standard:  an).   Da  diese  Option
              sehr  wenig  Zeit  im  Vergleich  zum  Qualitätsgewinn benötigt,
              sollte sie nicht deaktiviert werden.

       deblock=<-6-6>,<-6-6>
              Der erste Parameter ist AlphaC0 (Standard:  0).   Dieser  regelt
              Schwellenwerte für den H.264-Inloop-Deblocking-Filter.  Zunächst
              legt dieser Parameter den Höchstwert für die Änderung fest,  den
              der  Filter  auf jeden einzelnen Pixel anwenden darf.  Weiterhin
              beeinflusst dieser Parameter den Schwellenwert  für  den  Unter-
              schied,  der  über  die  Kante  hinaus gefiltert wird.  Positive
              Werte reduzieren blockförmige Strukturen, verwischen  aber  auch
              Details.
              Der  zweite  Parameter  ist Beta (Standard: 0).  Beeinflusst den
              Schwellwert für Details.  Sehr detailreiche Blöcke werden  nicht
              gefiltert,  da  das  Glätten  durch den Filter stärker auffallen
              würde als die ursprünglichen Blöcke.
              Die Standardeinstellung des Filters erreicht fast immer optimale
              Qualität,  daher  ist  es  am  besten,  keine  oder  nur geringe
              Änderungen vorzunehmen.   Falls  allerdings  dein  Quellmaterial
              schon  Blöcke  oder  Rauschen  aufweist  und  Du diese entfernen
              möchtest, kannst Du den Wert etwas erhöhen.

       (no)cabac
              Verwende  CABAC  (Context-Adaptive  Binary  Arithmetic   Coding)
              (Standard: an).  Verlangsamt geringfügig die Encodierung und De-
              codierung, spart aber für gewöhnlich 10-15% Bitrate.  Solange Du
              keinen  großen  Wert  auf  Geschwindigkeit  bei  der Decodierung
              legst, solltest Du diese Option nicht deaktivieren.

       qp_min=<1-51> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Minimaler Quantisierungsparameter,  10-30  ist  ein  brauchbarer
              Bereich (Standard: 10).

       qp_max=<1-51> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Mittelungsperiode für vbv_maxrate, in  kBits  (Standard:  keine,
              muss angegeben werden wenn vbv_maxrate aktiviert ist)

       vbv_init=<0.0-1.0> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Anfängliche   Pufferauslastung  als  Bruchteil  von  vbv_bufsize
              (Standard: 0.9)

       ip_factor=<Wert>
              Quantizer-Faktor zwischen Intra- und P-Frames (Standard: 1.4)

       pb_factor=<Wert>
              Quantizer-Faktor zwischen P- und B-Frames (Standard: 1.3)

       qcomp=<0-1> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Komprimierung des Quantisierungsparameters (Standard: 0.6).  Ein
              niedrigerer  Wert  führt  zu einer konstanteren Bitrate, während
              ein höherer Wert zu einem  konstanteren  Quantisierungsparameter
              führt.

       cplx_blur=<0-999> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Zeitliche  Unschärfe  der  geschätzten Frame-Komplexität vor der
              Kurvenkomprimierung   (Standard:    20).     Niedrigere    Werte
              ermöglichen   einen   volatileren   Quantisierungsparameterwert,
              höhere Werte forcieren sanftere Schwankungen.  cplx_blur  stellt
              sicher,  dass  jeder  Intra-Frame  eine mit den nachfolgenden P-
              Frames vergleichbare Qualität hat.  Außerdem stellt diese Option
              sicher, dass abwechselnd hoch- und weniger komplexe Frames (z.B.
              Animation mit wenigen fps) keine Bits auf schwankende  Quantizer
              verschwenden.

       qblur=<0-99> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Zeitliche  Unschärfe  des Quantisierungsparameters nach der Kur-
              venkomprimierung (Standard: 0.5).  Niedrigere Werte  ermöglichen
              einen   volatileren  Quantisierungsparameterwert,  höhere  Werte
              forcieren sanftere Schwankungen.

       zones=<Zone0>[/<Zone1>[/...]]
              Vom  Benutzer  festgelegte  Qualität  für  besondere  Abschnitte
              (Ende,  Abspann,  Jede  Zone  ist <Start-Frame>,<End-Frame>,<Op-
              tion>, wobei Option die folgenden Werte annehmen kann:
                 q=<0-51>
                      Quantisierungsparameter
                 b=<0.01-100.0>
                      Bitraten-Multiplikator
              Anmerkung: Die Quantisierungsparameter-Option wird nicht  streng
              forciert.   Sie  betrifft  nur die Planungsphase von ratecontrol
              und unterliegt der Überlauf-Kompensation sowie qp_min/qp_max.

       direct_pred=<Name>
              Legt den Typ  der  Bewegungsvorhersage  fest,  der  für  direkte
              Markoblöcke in B-Frames verwendet wird.
                 none Direkte Makroblöcke werden nicht genutzt.

       (no)weight_b
              Gewichtete  Berechnung in B-Frames verwenden.  Ohne diese Option
              messen bidirektional berechnete Makroblöcke jedem Referenz-Frame
              gleiches Gewicht bei.  Mit dieser Option werden die Gewichtungen
              anhand der zeitlichen Position des B-Frames im Verhältnis zu den
              Referenzen bestimmt.  Benötigt bframes > 1.

       partitions=<Liste>
              Aktiviere    einige    optionale   Makroblock-Typen   (Standard:
              p8x8,b8x8,i8x8,i4x4).
                 p8x8 Aktiviere die Typen p16x8, p8x16, p8x8.
                 p4x4 Aktiviere die Typen p8x4, p4x8, p4x4.  p4x4 wird nur bei
                      subq  >=  5  empfohlen,  und  auch nur bei niedrigen Au-
                      flösungen.
                 b8x8 Aktiviere die Typen b16x8, b8x16, b8x8.
                 i8x8 Aktiviere Typ  i8x8.   i8x8  hat  keinen  Einfluß,  wenn
                      8x8dct nicht aktiviert ist.
                 i4x4 Aktiviere Typ i4x4.
                 all  Aktivere alle der oben gelisteten Typen.
                 none Deaktiviere alle der oben gelisteten Typen.
              Unabhängig von dieser Option werden die Makroblock-Typen p16x16,
              b16x16 und i16x16 immer aktiviert.
              Die Kunst besteht darin, Typen und Größen zu finden,  die  einen
              bestimmten  Bereich  des  Bildes am besten beschreiben.  So wird
              ein weiter Kameraschwenk bei 16x16 Blöcken  besser  dargestellt,
              während  kleine,  bewegliche  Objekte besser mit kleinen Blöcken
              dargestellt werden.

       (no)8x8dct
              Adaptive räumliche  Transformationsgröße:  Erlaubt  Makroblöcken
              die  Wahl  zwischen  4x4  und  8x8  DCT.   Erlaubt  außerdem den
              Makroblock-Typ i8x8.  Ohne diese Option wird nur 4x4 DCT verwen-
              det.

       me=<Name>
              Wählt den Vollpixel-Bewegungsschätzungs-Algorithmus.
                 dia  Diamant-Suche, Radius 1 (schnell)
                 hex  Hexagon-Suche, Radius 2 (Standard)
                 umh  Ungerade Multi-Hexagon-Suche (langsam)
                 esa  Gründliche Suche (sehr langsam und nicht besser als umh)

       me_range=<4-64>
              Radius der gründlichen bzw. Multi-Hexagon-Bewegungssuche  (Stan-
              dard: 16)

       subq=<1-7>
              Anpassen der Verfeinerungsqualität von subpel.  Dieser Parameter
              kontrolliert das Gleichgewicht von Qualität und  Geschwindigkeit
              beim  Prozess  der  Bewegungsschätzung.   subq=5 kann bis zu 10%
              besser als subq=1 komprimieren.
                 1    Wendet Vollpixel-Präzisionsbewegungsschätzung  auf  alle
                 5    Wendet   die  bestmögliche  Viertelpixel-Präzisionsbewe-
                      gungsschätzung auf alle in Frage  kommenden  Makroblock-
                      Typen an, und wählt dann den besten Typen (Standard).
                 6    Aktiviert  Rate-Distortion-Optimierung  von  Makroblock-
                      Typen in Intra- und P-Frames an.
                 7    Aktiviert Rate-Distortion-Optimierung von  Bewegungsvek-
                      toren und Intra-Modi (am besten).
              "alle  in  Frage  kommenden"  meint im obigen Zusammenhang nicht
              alle aktivierten Typen; 4x4, 4x8, 8x4 werden nur probiert,  wenn
              8x8 besser als 16x16 ist.

       (no)chroma_me
              Berücksichtigt Chrominanz-Informationen während der Subpixel-Be-
              wegungssuche.  (Standard: aktiviert).  Benötigt subq>=5.

       (no)mixed_refs
              Ermöglicht für jede 8x8- oder  16x8-Bewegungspartition  die  un-
              abhängige  Wahl  eines  Referenz-Frames.  Ohne diese Option muss
              ein gesamter Makroblock dieselbe  Referenz  benutzen.   Benötigt
              frameref>1.

       (no)brdo
              Aktiviert  die  Rate-Distortion-Optimierung von Makroblock-Typen
              in B-Frames.  Benötigt subq>=6.

       (no)bime
              Verfeinert  die  zwei   Bewegungsvektoren   in   bidirektionalen
              Makroblöcken  anstatt Vektoren aus Vorwärts- und Rückwärtssuchen
              wiederzuverwenden.  Diese Option  hat  ohne  B-Frames  keinerlei
              Wirkung.

       trellis=<0-2>
              Optimale Quantisierung der Rate-Distortion
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    nur bei abschließender Encodierung aktiviert
                 2    während  allen  Modus-Entscheidungen aktiviert (langsam,
                      benötigt subq>=6)

       deadzone_inter=<0-32>
              Setzt  die  Größe  der  Inter-Luma-Quantisierungs-Deadzone   für
              nicht-Trellis-Quantisierung  (Standard:  21).   Niedrigere Werte
              helfen dabei, feine Details und Körnung zu bewahren  (typischer-
              weise  nützlich  bei  Encodierungen mit hoher Bitrate/Qualität),
              während höhere Werte dabei helfen,  diese  Details  herauszufil-
              tern,  um  Bits  zu sparen, die dafür auf andere Macroblöcke und
              Frames verwendet werden können (typischerweise nützlich bei  En-
              codierungen  mit  mangelnder  Bitrate).   Es wird empfohlen, mit
              Feineinstellungen  für  deadzone_intra  zu  beginnen,  bevor  du
              diesen Parameter verwendest.

       deadzone_intra=<0-32>
              Setzt   die  Größe  der  Intra-Luma-Quantisierungs-Deadzone  für
              aber vielleicht erhöhen bei etwas verrauschteren Inhalten (Stan-
              dard:  0).   Da  der Einfluß auf die Geschwindigkeit gering ist,
              möchtest du diese Methode der  Rauschunterdrückung  mit  Filtern
              wie denoise3d oder hqdn3d möglicherweise vorziehen.

       chroma_qp_offset=<-12-12>
              Einen anderen Quantisierungsparameter für die Chrominanz im Ver-
              gleich zur Helligkeit verwenden.   Brauchbare  Werte  liegen  im
              Bereich <-2-2> (Standard: 0).

       cqm=<flat|jvt|<Dateiname>>
              Verwendet entweder eine vom Benutzer vorgegebene Quantisierungs-
              matrix oder lädt eine Matrixdatei im JM-Format.
                 flat
                      Verwendet die vorgegebene Flache-16-Matrix (Standard).
                 jvt
                      Verwendet die JVT-Matrix.
                 <Dateiname>
                      Verwende die vorgegebene Matrixdatei im JM-Format.
              ANMERKUNG: Beim Verwenden der CMD.EXE von Windows  können  Prob-
              leme beim Parsen der Kommandozeile auftreten, wenn alle CQM-Lis-
              ten verwendet werden sollen.  Das liegt an der Beschränkung  der
              Kommandozeilenlänge.   In  diesem  Fall  ist empfehlenswert, die
              Listeninhalte in eine CQM-Datei im JM-Format zu packen  und  wie
              oben angegeben zu laden.

       cqm4iy=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene  4x4  Intra-Luminanz-Matrix,  angegeben  als Liste von 16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4ic=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Intra-Chrominanz-Matrix, angegeben als Liste  von  16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4py=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene  4x4  Inter-Luminanz-Matrix,  angegeben  als Liste von 16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4pc=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Inter-Chrominanz-Matrix, angegeben als Liste  von  16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm8iy=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene  8x8  Intra-Luminanz-Matrix,  angegeben  als Liste von 64
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm8py=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 8x8 Inter-Luminanz-Matrix, angegeben  als  Liste  von  64
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       level_idc=<10-51>
              Legt  die  Ebene  des  Bitstroms  fest,  wie  im  Anhang  A  des
              erscheinen (Standard:  deaktiviert).   Manche  Wiedergabegeräte,
              wie die PSP, benötigen diese Option.  Das Standardverhalten ver-
              anlasst, dass SPS und PPS vor jedem IDR-Frame wiederholt werden.

       (no)interlaced
              Behandle den Videoinhalt als interlaced.

       log=<-1-3>
              Einstellen,  wieviel an Loginformationen auf dem Bildschirm aus-
              gegeben wird.
                 -1   keine
                  0   Nur Fehler ausgeben.
                  1   Warnungen
                  2   PSNR und andere Analyse-Statistiken nach der Encodierung
                      ausgeben (Standard)
                  3   PSNR,  QP,  Frame-Type, Größe und andere Statistiken für
                      jeden Frame

       (no)psnr
              Gib PSNR-Statistiken aus.
              ANMERKUNG: Die PSNR-Felder'Y', 'U', 'V' und 'Avg' in der  Zusam-
              menfassung   sind  nicht mathematisch exakt, sondern einfach die
              durchschnittliche PSNR pro Frame.  Sie werden nur zum  Vergleich
              mit  dem JM-Referenz-Codec beibehalten.  Für alle anderen Zwecke
              benutze bitte den PSNR 'Global' oder aber die PSNRs  pro  Frame,
              die von log=3 ausgegeben werden.

       (no)ssim
              Gib  die  Ergebnisse der Structural Similarity Metric aus.  Dies
              ist eine Alternative zu PSNR, die unter Umständen besser mit der
              wahrgenommenen Qualität des komprimierten Videos korrelliert.

       (no)visualize
              x264-Visualisierung  während  der Encodierung aktivieren.  Falls
              das x264 auf deinem System das unterstützt, wird während des En-
              codierprozesses  ein  neues  Fenster  geöffnet, in dem x264 ver-
              suchen wird, eine Übersicht darüber zu geben,  wie  jeder  Block
              enkodiert  wird.   Jeder  Block-Typ  in  der Visualisierung wird
              wiefolgt eingefärbt:
                 rot/pink
                      Intra-Block
                 blau
                      Inter-Block
                 grün Skip-Block
                 gelb B-Block
              Diese Funktion sollte als experimentell betrachtet  werden;  sie
              kann  in  zukünftigen Versionen ihr Verhalten ändern.  Insbeson-
              dere beruht sie darauf, dass x264 mit Unterstützung für  Visual-
              isierungen kompiliert wurde.  Momentan ist es so, dass x264 nach
              jeder Encodierung und Visualisieren  eines  Frames  anhält,  auf
              einen  Tastendruck  des  Benutzers  wartet  und  dann  erst  den
              nächsten Frame enkodiert.

       sinnvolle  Standardparameter  hat, die der Benutzer überschreiben kann.
       Beim Generieren von MPEG-Dateien ist es  generell  sinnvoll,  MEncoders
       Code  zum Überspringen von Frames zu benutzen (siehe -noskip, -mc sowie
       die Videofilter harddup und softskip).

       BEISPIEL:
                 format=mpeg2:tsaf:vbitrate=8000

       format=<mpeg1 | mpeg2 | xvcd | xsvcd | dvd | pes1 | pes2>
              Streamformat (default: mpeg2).  pes1 und pes2  sind  mangelhafte
              Formate  (kein  Paketheader und kein Padding), VDR verwendet sie
              jedoch; wähle diese nicht, wenn du nicht  genau  weißt,  was  du
              tust.

       size=<bis zu 65535>
              Paketgröße  in Bytes; verändere diese nicht, wenn du nicht genau
              weißt, was du tust (Standard: 2048).

       muxrate=<int>
              Nominale Mux-Rate in kBit/s, die in  den  Paket-Headern  benutzt
              wird  (Standard:  1800 kb/s).  Wird nach Bedarf aktualisiert, im
              Falle 'format=mpeg1' oder 'mpeg2'.

       tsaf
              Setzt Zeitstempel (timestamps) bei allen Frames,  wenn  möglich;
              empfohlen  bei  format=dvd.   Wenn  sich dvdauthor beschwert mit
              einer Meldung wie "..audio sector  out  of  range...",  hast  du
              diese Option vermutlich nicht aktiviert.

       interleaving2"
              Verwendet  einen  besseren  Algorithmus für das Interleaving von
              Audio- und Videopaketen, basierend auf  dem  Prinzip,  dass  der
              Muxer  immer  versuchen wird, den Stream mit dem größten Prozen-
              tanteil des verfügbaren Platzes zu füllen.

       vdelay=<1-32760>
              Initiale Zeit, um die das Video verzögert wird, in Millisekunden
              (Standard:  0),  benutze  dies,  um  Video  bezüglich  Audio  zu
              verzögern.  Dies funktioniert nicht mit :drop.

       adelay=<1-32760>
              Initiale Zeit, um die der Ton verzögert wird,  in  Millisekunden
              (Standard:   0),   benutze  dies,  um  Ton  bezüglich  Video  zu
              verzögern.

       drop
              Bei Benutzung mit vdelay verwirft der Muxer  den  Teil  der  Au-
              diospur, der angepasst wurde.

       vwidth, vheight=<1-4095>
              Setzt Videobreite und -höhe, wenn das Video MPEG-1/2 ist.


       telecine
              Aktiviert 3:2-Pulldown-Soft-telecine-Modus: Der Muxer wird dafür
              sorgen, dass der Videostream wie mit  30000/1001  fps  encodiert
              aussieht.  Das funktioniert nur mit MPEG-2-Video, wenn die Fram-
              erate der Ausgabe 24000/1001 beträgt, konvertiere diese mit -of-
              ps,  falls  nötig.   Jede andere Framerate ist mit dieser Option
              inkompatibel.

       film2pal
              Aktiviert FILM zu PAL und NTSC zu PAL  Soft-telecine-Modus:  Der
              Muxer wird dafür sorgen, dass der Videostream wie mit 25 fps en-
              codiert aussieht.  Das funktioniert nur mit  MPEG-2-Video,  wenn
              die  Framerate der Ausgabe 24000/1001 beträgt, konvertiere diese
              mit -ofps, falls nötig.  Jede andere Framerate  ist  mit  dieser
              Option inkompatibel.

       tele_src und tele_dest
              Ermöglicht  beliebiges  Telecining  durch Verwendung des DGPull-
              down-Codes von Donand Graft.  Du musst  die  originale  und  die
              erwünschte  Framerate  angeben;  der  Muxer wird den Videostream
              dann so aussehen lassen, als wäre er mit  gewünschten  Framerate
              encodiert  worden.   Dies funktioniert bei MPEG-2 nur dann, wenn
              die Framerate der Eingabe kleiner ist als die  der  Ausgabe  und
              die Frameratenerhöhung <= 1.5 ist.

              BEISPIEL:
                 tele_src=25,tele_dest=30000/1001
                      Telecining von PAL zu NTSC

       vbuf_size=<40-1194>
              Setzt die Größe des Puffers des Videodecoders in Kilobytes.  Gib
              diese nur an, wenn die Bitrate des Videostreams zu groß für  das
              gewählte  Format  ist und wenn du genau weißt, was du tust.  Ein
              zu hoch gewählter Wert kann zu  einem  nicht  abspielbaren  Film
              führen, abhängig von den Fähigkeiten deines Players.  Beim Muxen
              von HDTV-Video sollte ein Wert von 400 ausreichen.

       abuf_size=<4-64>
              Setzt die Größe des Puffers des Audiodecoders in Kilobytes.   Es
              gilt das gleiche Prinzip wie für vbuf_size.

   FFmpeg-libavformat-Demuxer (-lavfdopts)
       analyzeduration=<Wert>
              Maximale  Länge in Sekunden, die verwendet wird, um Streameigen-
              schaften zu analysieren.

       format=<Wert>
              Gib einen speziellen libavformat-Demuxer an.

       probesize=<Wert>
              Maximale Datenmenge, die während der Erkennungsphase  untersucht
              Überschreibt das Containerformat, in  welches  geschrieben  wird
              (Standard: automatische Erkennung anhand der Dateiendung).
                 mpg
                      MPEG-1-Systeme und MPEG-2 PS
                 asf
                      Advanced Streaming Format
                 avi
                      Audio Video Interleave Datei
                 wav
                      Waveform Audio
                 swf
                      Macromedia Flash
                 flv
                      Macromedia Flash Videodateien
                 rm
                      RealAudio und RealVideo
                 au
                      SUN AU-Format
                 nut
                      NUT offenes Containerformat (experimentell)
                 mov
                      QuickTime
                 mp4
                      MPEG-4-Format
                 dv
                      Sony Digital Video Container

       muxrate=<Rate>
              Nominale Bitrate des Multiplex in Bits pro Sekunde; momentan nur
              für MPEG[12] von Bedeutung.  Manchmal ist  es  nötig,  diese  zu
              erhöhen, um "Buffer Underflows" zu verweiden.

       packetsize=<Größe>
              Größe,  ausgedrückt  in  Bytes, des einheitlichen Pakets für das
              gewählte Format.  Beim Muxing zu MPEG[12]-Implementierungen sind
              die Standardwerte 2324 für [S]VCD und 2048 für alle anderen For-
              mate.

       preload=<Abstand>
              Momentan nur für MPEG[12] von Bedeutung:  Initialer  Abstand  in
              Sekunden zwischen dem Referenzzeitgeber des Ausgabestreams (SCR)
              und des Decodierungszeitstempels  (DTS)  für  jeden  vorhandenen
              Stream (Verzögerung von Demuxing zu Decodierung).

DATEIEN
       /usr/local/etc/mplayer/mplayer.conf
              systemweite Einstellungen

       ~/.mplayer/config
              Benutzereinstellungen

       ~/.mplayer/input.conf
              sucht MPlayer nach Untertiteldateien in folgender Reihenfolge:
              /Pfad/zum/film.sub
              ~/.mplayer/sub/film.sub

UMGEBUNGSVARIABLEN
       Es  gibt  einige  Umgebungsvariablen, die benutzt werden können, um das
       Verhalten von MPlayer und MEncoder zu steuern.

       MPLAYER_CHARSET (siehe auch -msgcharset)
              Konvertiere  Konsolenausgaben  in  den  angegebenen  Zeichensatz
              (Standard:  automatische Erkennung).  Der Wert "noconv" bedeutet
              keine Konvertierung.

       MPLAYER_HOME
              Verzeichnis,  in  dem  MPlayer  nach  dem  Benutzereinstellungen
              sucht.

       MPLAYER_VERBOSE (siehe auch -v und -msglevel)
              Setze  das  initiale  Ausführlichkeitslevel  quer durch alle Be-
              nachrichtigungsmodule   (Standard:   0).    Das    resultierende
              Ausführlichkeitslevel  entspricht  dem  von -msglevel 5 plus dem
              Wert von MPLAYER_VERBOSE.

   libaf:
       LADSPA_PATH
              Falls LADSPA_PATH gesetzt ist, wird dort der  angegebenen  Datei
              gesucht.   Ansonsten  muss  ein vollständiger Pfadname angegeben
              werden.  FIXME: Dies wird auch in der ladspa-Sektion erwähnt.

   libdvdcss:
       DVDCSS_CACHE
              Gibt das Verzeichnis an, in dem die  Titelschlüssel  gespeichert
              werden  sollen.  Dies beschleunigt die entschlüsselung von DVDs,
              die im Cache sind.  Falls das Verzeichnis noch nicht  existiert,
              wird  es  erzeugt  und ein nach dem Titel oder Herstellungsdatum
              der DVD benanntes Unterverzeichnis angelegt.  Wenn  DVDCSS_CACHE
              nicht  gesetzt  oder  leer ist, wird die Standardeinstellung be-
              nutzt,  die  unter  Unix  "${HOME}/.dvdcss/"  und  unter   Win32
              "C:\Dokumente  und  Einstellungen\$USER\Anwendungsdaten\dvdcss\"
              ist.  Der spezielle Wert "off" deaktiviert den Cache.

       DVDCSS_METHOD
              Stellt die Authentifizierungs- und Entschlüsselungsmethode  ein,
              die  libdvdcss zum Lesen verschlüsselter DVDs benutzt.  Mögliche
              Werte sind title, key oder disc.
                 key
                      Standardeinstellung, libdvdcss benutzt einen  Satz  vor-
                      berechneter  Player-Schlüssel  um zu Versuchen den Disc-
                      Schlüssel zu bekommen.  Dies kann fehlschlagen, wenn das
                      Laufwerk keinen der Player-Schlüssel erkennt.
                 disc
                      Ausweichmethode,  wenn key fehlgeschlagen ist.  Anstelle
                      passende DVD abzuspielen.

       DVDCSS_RAW_DEVICE
              Gibt die zu benutzende Rohdaten-Gerätedatei an.  Die genaue Syn-
              tax hängt vom verwendeten Betriebssystem ab, z.B. wird uner Lin-
              ux das raw(8)-Tool benutzt  um  diese  Gerätedatei  aufzusetzen.
              Beachte  bitte,  dass  bei  den meisten Betriebssystemen die Be-
              nutzung von Rohdaten-Gerätedateien  streng  ausgerichtet  Puffer
              benötigt:  Linux  verlangt  eine  Ausrichtung auf 2048 Byte (die
              Größe eines DVD-Sektors).

       DVDCSS_VERBOSE
              Steuert die Ausführlichkeit der Meldungen von libdvdcss.
                 0    Keine Ausgaben.
                 1    Gibt Fehlermeldungen auf stderr aus.
                 2    Gibt Fehler- und Debugmeldungen auf stderr aus.

       DVDREAD_NOKEYS
              Überspringt das Ermitteln aller Schlüssel beim Start.   Momentan
              unbenutzt.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libao2:
       AO_SUN_DISABLE_SAMPLE_TIMING
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       AUDIODEV
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       AUDIOSERVER
              Gibt den Network Audio System Server und Transporttyp an, zu dem
              der nas-Audioausgabetreiber verbinden soll.   Falls  AUDIOSERVER
              nicht gesetzt ist, wird DISPLAY benutzt.  Mögliche Werte für den
              Transporttyp sind tcp und  unix.   Die  Syntax  ist  tcp/<rechn-
              er>:<port>,  <rechner>:<instanznummer>  oder [unix]:<instanznum-
              mer>.  Der  NAS-Basisport  ist  8000  und  <instanznummer>  wird
              dazugezählt.

              BEISPIELE:
                 AUDIOSERVER=rechner:0
                      Verbinde mit NAS-Server auf rechner mit Standardport und
                      -Transporttyp.
                 AUDIOSERVER=tcp/rechner:8000
                      Verbinde mit auf port 8000  lauschendem  NAS-Server  auf
                      rechner.
                 AUDIOSERVER=(unix)?:0
                      Verbinde mit NAS-Serverinstanz 0 auf localhost unter Be-
                      nutzung von unix domain sockets.

       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libmpdemux:
       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOMEPATH
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       http_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       LOGNAME
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       USERPROFILE
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libmpcodecs:
       XANIM_MOD_DIR
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   GUI:
       CHARSET
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libavformat:
       AUDIO_FLIP_LEFT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_DEV
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_FORMAT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_FREQUENCY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       http_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       no_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

FILES
       /usr/local/etc/mplayer/mplayer.conf

       ~/.mplayer/gui.conf
              GUI-Konfigurationsdatei

       ~/.mplayer/gui.pl
              GUI-Playliste

       ~/.mplayer/font/
              Font-Verzeichnis (Es müssen eine font.desc-Datei und Dateien mit
              .RAW-Erweiterung existieren)

       ~/.mplayer/DVDkeys/
              Cacheverzeichnis für CSS-Schlüssel

       Angenommen, das /path/to/movie.avi abgespielt werden soll, sucht
              MPlayer in folgender Reichenfolge nach Untertiteldateien:
              /path/to/movie.sub
              ~/.mplayer/sub/movie.sub
              ~/.mplayer/default.sub

BEISPIELE ZUM GEBRAUCH VON MPLAYER
       Schnellstart für das Abspielen einer DVD:
       mplayer dvd://1

       Audio auf Japanisch mit englischen Untertiteln:
       mplayer dvd://1 -alang ja -slang en

       Spiele nur die Kapitel 5, 6, 7:
       mplayer dvd://1 -chapter 5-7

       Spiele nur die Titel 5, 6, 7:
       mplayer dvd://5-7

       bei einer DVD mit mehreren Kameraperspektiven:
       mplayer dvd://1 -dvdangle 2

       Abspielen von einem anderen DVD-Gerät:
       mplayer dvd://1 -dvd-device /dev/dvd2

       Spiele DVD-Videos direkt aus einem Verzeichnis mit VOB-Dateien:
       mplayer dvd://1 -dvd-device /Pfad/zum/Verzeichnis/

       Kopiere den Titel einer DVD auf die  Festplatte,  speichere  die  Datei
       unter dem Namen "title1.vob":
       mplayer dvd://1 -dumpstream -dumpfile title1.vob

       Streaming per HTTP:
       mplayer http://mplayer.hq/example.avi

       Streaming mit RTSP:
       mplayer rtsp://server.example.com/streamName


       Wiedergabe auf Zoran-Karten (neue Bauweise):
       mplayer -vo zr2 -vf scale=352:288,zrmjpeg Datei.avi

       Spiele eine 6-kanalige AAC-Datei mit nur zwei Lautsprechern ab:
       mplayer -rawaudio on:format=0xff -af
       pan=6:.32:.39:.06:.17:-.17:.33:.32:.06:.39:-.17:.17:.33 adts_he-aac160_51.aac
       Du könntest etwas mit den Werten  für  pan  experimentieren  (z.B.  mit
       einem Wert multiplizieren), um die Lautstärke zu erhöhen oder Abschnei-
       den von Sound zu vermeiden.

       Schachbrett-Invertierung mit dem geq-Filter:
       mplayer -vf geq='128+(p(XY)-128)*(0.5-gt(mod(X/SW128)64))*(0.5-gt(mod(Y/SH128)64))*4'

BEISPIELE ZUM GEBRAUCH VON MENCODER
       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD, aber nur ausgewählte Kapitel:
       mencoder dvd://2 -chapter 10-15 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD und skaliere auf 640x480:
       mencoder dvd://2 -vf scale=640:480 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD und skaliere auf 512xHHH unter  Beibehal-
       tung des Höhen-/Breitenverhältnisses:
       mencoder dvd://2 -vf scale -zoom -xy 512 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Das  gleiche,  aber  mit  einer  Bitrate  von  1800kBit und optimierten
       Makroblocks:
       mencoder dvd://2 -o title2.avi -oac copy -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mpeg4:mbd=1:vbitrate=1800

       Das gleiche, aber mit MJPEG-Kompression:
       mencoder dvd://2 -o title2.avi -oac copy -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mjpeg:mbd=1:vbitrate=1800

       Encodiere alle .jpg-Dateien im aktuellen Verzeichnis:
       mencoder "mf://*.jpg" -mf fps=25 -o output.avi -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mpeg4

       Encodiere aus einem Fernsehsignal (gib ein Format mit -vf format an):
       mencoder -tv driver=v4l:width=640:height=480 tv:// -o tv.avi -ovc raw

       Encodiere aus einer Pipe: rar p  test-SVCD.rar  |  mencoder  -ovc  lavc
       -lavcopts vcodec=mpeg4:vbitrate=800 -ofps 24 -

FEHLER/BUGS
       Keine Panik.  Berichte uns davon, wenn du einen findest, sei aber sich-
       er, dass Du vorher die ganze Dokumentation gelesen hast.  Achte auf Sm-
       ilies. :) Viele Fehler sind das Resultat eines fehlerhaften Setups oder
       falscher Benutzung der Parameter.  Die  Sektion  über  Fehlerberichter-
       ingliste.



Das MPlayer Projekt               01.06.2007                        MPlayer(1)

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